Im Gespräch mit der “Automobilwoche” hat Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt nun die kommende neue A-Klasse mit der Baugruppe W201 “Baby-Benz” verglichen und spricht über neue Maßstäbe, Käuferschicht sowie den Preis selbst.

Im Interview mit der Fachzeitschrift “Automobilwoche” spricht Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt über die neue A-Klasse, dessen Fahrzeug nach seinen Angaben für Mercedes ganz neue Maßstäbe setzen wird. “Wir gehen davon aus, dass mehr als die Hälfte der A-Klasse-Kunden von anderen Marken zu uns wechseln”, so Schmidt im Artikel selbst.

Neue A-Klasse setzt neue Maßstäbe, ähnlich des W 201
Die A-Klasse ist ein neues Auto, welches komplett andere Maßstäbe bei Mercedes setzen wird. “Sie ist vergleichbar mit der Baureihe W021 – besser bekannt als der Baby-Benz aus dem Jahr 1982. Wie damalt, wird die A-Klasse die Marke Mercedes neu prägen und für ganz neue Kundengruppen öffnen. Es geht also mehr, als nur um einen großen Absatzerfolg, den wir natürlich auch erwarten.

Einstiegspreis rund 20.000 Euro zzgl. Steuer
Der Vertriebschef spricht von einen Basispreis um die 20.000 Euro zzgl. MwSt für die Basisversion der A-Klasse – was runde 23.800 Euro incl. Mehrwertsteuer entsprechen würde. Der kleinste Benzinmotor ist bekanntlich -bislang- mit 122 PS motorisiert. Mercedes zielt auf ein Durchschnittsalter beim Neuwagenkauf von Ende 30 bis Mitte 40, je nach Region – genaue Preise werden jedoch erst im Juni festgelegt, wo das Auto dann auch erst bestellt werden kann (15.06.2012).

Die neue A-Klasse startet auch in den USA
Die USA ist reif für ein schickes, kompaktes Auto – nach Angaben von Joachim Schmidt wird die A-Klasse 2014 in den Vereinigten Staaten starten. Insgesamt sollen dort 4 von 5 Modellen der neuen Kompaktwagengeneration auf den Markt kommen, dazu gehört auch die B-Klasse mit alternativen Antrieb. Die geplanten Varianten sind nach Angaben des Vertriebschefs sehr verschieden. Die neue B-Klasse wartet noch dieses Jahr in China – die A-Klasse folgt dort 2013. Erst später wird die neue Kompaktmodellreihe von Mercedes ebenso direkt in China produziert – das “wird aber noch etwas dauern”.

Mercedes-Benz will und wird mit der neuen A-Klasse und deren Derivaten gutes Geld verdienen – so heißt es im Bericht. Produziert werden die Kompakten am Ende in 3 Werken, – in Deutschland, am neuen Standort Ungarn und später ebenso in China. 2020 möchte Mercedes-Benz nicht nur beim Volumen führend sein. sondern auch bei der Profitabilität.

Bilder: Daimler AG