Am gestrigen Dienstag hieß es für Michael Schumacher, die ersten offiziellen Runden mit den neuen Dienstfahrzeug W03 am Circuit de Catalunya in Barcelona zu drehen – insgesamt wurden 237 km gefahren.

Sonnig, – aber kalt war das Wetter am Circuit de Catalunya in der Nähe von Barcelona am gestrigen Dienstag – trotzdessen hatte Michael Schumacher die Ehre, die ersten Runden im neuen Saisonfahrzeug von Mercedes-AMG Petronas zu drehen. Insgesamt fuhr Schumacher 51 Runden des 4.655 km langen Rundkurses, – die beste Zeit war dabei 1:24.150, die den Ex-Weltmeister kurzzeitig auf die drittbeste Zeit vorschob, am Ende auf Position 6 endete. Das Fahrzeug des W03 hat bislang eine Distanz von 782 km in der Summe zurückgelegt. Die Tests mussten jedoch wegen Hydraulikprobleme unterbrochen werden.

Die schnellste Runde fuhr Sebastian Vettel mit 1:23.265 (79 Runden), gefolgt von Nico Hulkenberg (Force India, 1:23.440, 97 Runden) und Lewis Hamilton (McLaren, 1:23.590,114 Runden). Auf die 5. Position konnte sich Fernando Alonso (Ferrari, 1:24.100, 75 Runden) schieben. Fleißigster Fahrer war Charles Pic vom Team Marussia mit 121 Runden.

Michael Schumacher: “Schon in der vergangenen Woche, als wir den W03 zum ersten Mal gefahren sind, gab er uns direkt ein gutes Gefühl und gute Rückmeldungen; und heute war das wieder so. Wir werden von nun an intensiv daran arbeiten, ihn zu einem wettbewerbsfähigen Rennauto zu entwickeln. Natürlich wird man erst über die kommenden Wochen erkennen können, wie gross der Schritt ist, den wir getan haben, aber ich kann jetzt schon sagen, dass die Jungs und Mädels in der Fabrik und bei HPP beeindruckenden Einsatz gezeigt haben und wir uns bei ihnen nur bedanken können – natürlich weiss ich, welche Belohnung sie am liebsten hätten, und wir werden definitiv versuchen, sie ihnen zu geben. Ich jedenfalls bin heiss auf neue Kämpfe, ich freue mich tierisch auf die neue Saison, und ich kann es jetzt kaum erwarten, dass es wieder los geht.”

Am heutigen Mittwoch setzt Teamkollege Nico Rosberg die Tests im W03 fort.

Bilder: Daimler AG


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