Teamchef Ross Brawn von Mercedes-AMG Petronas bringt es nach der Auswertung der ersten Testdaten auf den Punkt: “Red Bull war schneller, – etwas deutlicher, als wir uns das erhofft hatten”.

Deutliche Worte hört man aus der Ecke von Mercedes-AMG Petronas – ist man doch nach dem Vergleich der Rennsimulationen von Michael Schumacher und Mark Webber ganz klar sicher, das “Red Bull schneller war” – Ross Brawn nach der Auswertung der Testdaten ganz sicher: “Etwas deutlicher, als wir uns das erhofft hatten”. Sieht man die Daten bereinigt an, unter Berücksichtigung aller Parameter, wie Reifen oder Tankzustand, ist man bei einen Unterschied von einer halben – bis zu einer dreiviertel Sekunde. Der Rückstand wurde, im Vergleich zum Vorjahr 2011, halbiert.

Nach den ersten 2 Testtagen ist sich Brawn dabei sicher: “Bei uns verschleißt der linke Vorderreifen schneller, der Red Bull hat eine bessere Traktion.” Die zweite Rennsimulation von Rosberg am letzten Testtag in Barcelona lieferte zwar Rundenzeiten, – die man mit Webber vergleichen konnte, doch hatte das Mercedes-Team das Setup verbessert – Michael Schumacher war mit der Balance des Autos nicht zufrieden, – zumal Rosberg am kühleren Vormittag gefahren ist, wo die Strecke schneller war, als am Nachmittag – wo Schumacher und Webber unterwegs waren.

Doch es gibt positive Punkte im Mercedes-AMG Petronas-Team: der neue W03 hat zwei Renndistanzen ohne Probleme überstanden, – ein Getriebeproblem vom zweiten Tag war im Griff, – wie Ross Brawn bemerkt: “Wir können uns voll darauf konzentrieren, Speed zu finden – ganz im Gegensatz zum Vorjahr”. Hoffentlich.

Bilder: Daimler AG