Photorealistische Bilder alleine auf Datenbasis für Printanzeigen zu erstellen, ist auch für Mercedes-Benz nichts neues. Dazu muss das Auto nicht mal vor Ort sein, wie folgende Bilder detailiert genug aufzeigen.

Die Agentur piqture aus Hamburg ist dabei nur einig von wenigen Agenturen, die mittels Computer Generated Imagery (CGI)- eine aus der Filmindustrie bekannte 3D-Computertechnik, photorealistische Bilder aus einer reinen Datenbasis erzeugen kann. Die Firma hat diese Technologie jedoch als eines der ersten Unternehmen auf hochwertige Printanwendungen übertragen und zeigt hier in Bildern die entwickelte CGI-Workflow PIC (Photorealistic Image Creation) mit dessen Bearbeitungsschritten.

Der PIC-Workflow, unterteilt in vier übergeordnete Schritte: Im Modellaufbau werden mit Hilfe von Konstruktionsdaten 3D-Modelle erstellt, die als Basis für alle Visualisierungen dienen.

Im Rahmen des Location Shooting nimmt der Automobilfotograf die Hintergründe und eine entsprechende Sphäre auf.

Im Szenenaufbau werden danach diese drei Bestandteile des Motivs – Modell, Hintergrund und Sphäre – zu einem fotorealistischen Motiv zusammengeführt. Das Lookfinishing und die Kreativretuschen erfolgen im Anschluss in der Postproduction.

Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: flexibel die Fahrzeuge in Szene setzen, an jeden beliebigen Ort auf der Welt. Da sich die Fahrzeuge dabei nicht an Ort und Stelle befinden müssen, da die Bilder rein aus Datenbasis erstellt werden, werden zusätzlich noch erhebliche Transportkosten eingespart. Nicht ganz zu vergessen: das Risiko für den Konzern, das bei einen realen Fototermin das Fahrzeug von “anderen” Fotografen abgelichtet werden könnte.

Bilder: piqture, Hamburg