Nach den Informationen der Zeitschrift “Autobild” soll ab 2013 ein S600 Pullman die Luxusklasse von Mercedes erobern, – dann auf Basis des W222 im Design des 600er Pullman aus den 1960er Jahren.

Kampflos gegenüber Bentley und Rolls-Royce würden , – und werden – , die Stuttgarter die Luxusklasse nicht aufgeben. Nach Informationen der “Autobild” soll deshalb ab 2013 eine Super-S-Klasse auf den Markt kommen, designtechnisch deutlich von der restlichen S-Klasse abgehoben, – und rund 6.5 Meter lang. Besonders einprägsam ist dabei die neue Frontpartie mit stehenden Scheinwerfern – wie bei den großen Mercedes-Modellen der 60er-Jahre. Geplant sind entgegen der Fahrtrichtung montierte Sitze in zweiter Reihe – und auch sonst mehr Pracht im Interieur. Ein V12-Motor treibt den Pullman an.

Von der neuen S-Klasse soll es demnach sechs Versionen geben: Außer einer kurzen, langen und extralangen Limousine, kommen auch ein Coupé und ein Cabrio auf den Markt – und eben der neue 600 Pullman. Die S-Klasse baut auf dem neuen Mercedes-eigenen Baukasten MRA (Mercedes Rear-Wheel Architecture, eine Plattform für Modelle mit Hinterradantrieb) auf, das künftig für alle Modelle bis hinunter zur C-Klasse die Basis sein soll. Gegen Aufpreis gibt es ein aktives ABC-Fahrwerk, das kamerabasiert auf den Straßenzustand reagiert. Das Bediensystem wird deutlich einfacher. Aus Insiderkreisen verlautete, dass es auf einem Einknopfsystem beruhen soll. Statt eines separaten Bildschirms favorisiert Mercedes einen großen, frei programmierbaren Monitor.

Bei den Motoren reicht das Angebot wohl vom Vierzylinder-Diesel (204 PS) bis zum AMG-V12 (650 PS). Auch zwei Hybride sind in Planung: Der für Europa wichtige Diesel kombiniert in der Plug-in-Variante den 204-PS-Vierzylinder mit einem 109 PS starken Elektromotor. Für den chinesischen, US-amerikanischen und russischen Markt arbeitet der Elektromotor mit einem der V6-Benziner zusammen.

Zugegeben: Das Design, das die Zeitschrift vorgibt, – mussten wir erstmal auf uns wirken lassen,.. so richtig glauben können wir die Optik jedoch nicht.

Bild: AUTO BILD/Larson