Die nächste Generation der S-Klasse wird momentan in Sindelfingen erprobt, – das Design steht mittlerweilen jedoch.

Eines wird die kommende S-Klasse auf alle Fälle: bequemer und luxuriöser, – den Anspruch hat das Oberklassenmodell jedoch schon seit Beginn und wird den Benchmark im Klassensegment erneut nach oben schieben. Neben geänderten Design im Exterieur, optional dann auch mit LED-Scheinwerfern, wird es auf der Interieur-Seite im Kombiinstrument dann zwei – ca. gleichgroße – Bildschirme geben, die den Fahrer alle wichtigen Informationen anzeigen. An einer Touch-Funktion wird zwar experimentiert, ob es jedoch letztendlich in der Serie kommen wird, können wir momentan noch nicht sagen.

Bei der Fahrzeugelektronik selbst setzt Mercedes-Benz erstmals das neue Bussystem MOST150 mit Datentransferraten von 150 Megabit pro Sekunde ein, was die Transportkapazität versechsfacht und die Realisierung von neuen Kommunikationswegen ermöglicht (wie im Forschungsfahrzeug F125! bereits verwendet).

Die S-Klasse, intern W222 genannt, wird als Plug-In-Hybrid auch bis zu 30 Kilometer emissionsfrei unterwegs sein können – mit einen NEFZ-Zyklus von etwas mehr als 3 Litern. Bei den Sicherheitsfeatures werden Sensoren das komplette Fahrzeugumfeld überwachen – und so rechtzeitig vor Fußgängern, oder Querverkehr, warnen zu können. Für die Insassen sollen dann auch Sicherheitsgurte verwendet werden, in denen ein Airbag integriert ist – was zusätzlich vor einen Seitenaufprall schützen soll. Zusätzlich soll nun auch ein “Braking-Bag” zum Einsatz kommen, eine Art Bremsplatte am Fahrzeugboden, die im Notfall die Radbremse aktiv unterstützt.

Die neue S-Klasse soll – voraussichtlich – mit dem Aktiv-Fahrwerk Magic Body Control ausgestattet werden, dies ggf. jedoch nur als Sonderausstattung

Auf den Markt kommt das neue Modell wohl 2013 – mit einer Vorstellung ist im Januar 2013 in Detroit zur NAIAS zu rechnen.

Symbolbild: Reichel Car Design