Black Falcon war das beste von vier Mercedes-AMG Kundenteams mit dem seriennahen SLS AMG GT3 beim 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps, Belgien.

Nach dem Wettkampf zweimal rund um die Uhr wurden Kenneth Heyer/Thomas Jäger/Stéphane Lémeret Dritte zehn Runden hinter den Siegern. Bei einer Gesamtdistanz von 545 Runden und 3.817 Kilometern ist das ein Abstand von gerade 70 Kilometern.

Das hohe Performance-Potenzial des SLS AMG GT3 unterstrichen auch die englischen Zwillinge David und Godfrey Jones, beide 58 Jahre alt, die sich gemeinsam mit ihrem „Junior“-Partner Mike Jordan, 53, gegen starke Konkurrenz um 19 Plätze verbesserten und auf Platz sieben fuhren.

Nach dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring vor fünf Wochen war Spa ein weiterer Höhepunkt im Kundensportprogramm von Mercedes-AMG. Sieben Flügeltürer, basierend auf dem Serienfahrzeug Mercedes-Benz SLS AMG, die alle von Privatteams eingesetzt wurden, hatten am Samstag um 16 Uhr das Rennen aufgenommen. Graff Racing mit Phillippe Haezebrouck/Massimo Vignali/Mike Parisy/Gilles Vennelet stellte auf Startplatz neun den schnellsten Flügeltürer im Qualifying.

Der Podiumsplatz der Startnummer 35 von Black Falcon war auch ein gelungenes Jubiläum des ersten Erfolges des Mercedes-Benz 300 SEL 6.8 AMG. Vor 40 Jahre fuhr Hans Heyer, Vater von Kenneth, den Tourenwagen bei seinem ersten Einsatz überraschend zum Klassensieg und zweiten Gesamtplatz bei den 24 Stunden von Spa. In Erinnerung an den damaligen Erfolg war der Black Falcon SLS AMG GT3 im gleichen roten Layouit gestaltet und trug auch die gleiche Startnummer.

Thomas Jäger: „Wir freuen uns über den Podiumsplatz nach diesem fordernden Rennen. Denn die Strecke von Spa-Francorchamps ist nicht nur eine der schönsten, sondern auch eine der anstrengendsten Rennstrecken der Welt. Nach ein paar Zwischenfällen zu Beginn fuhren wir ein konstantes Rennen. Die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des SLS AMG GT3 waren heute der Schlüssel zum Erfolg. Das gilt auch für die anderen drei Flügeltürer im Ziel, die sich alle von ihren jeweiligen Startplätzen deutlich verbessert haben.“ – Mercedes-AMG unterstützt die Kundenteams im Zuge des bestmöglichen Supports auch damit, dass Thomas Jäger als Testfahrer abwechselnd bei den Teams zum Einsatz kommt

Die Ergebnisse der AMG Kundenteams im Detail:
Black Falcon, Startnr. 35, Kenneth Heyer/Thomas Jäger/Stéphane Lémeret: Startplatz 19. Trotz einiger kleinerer Kollisionen in der Anfangsphase verbesserte sich das Trio kontinuierlich mit konstant guten Rundenzeiten und beendete das Rennen als Dritte auf dem Podium.

Team Preci-Spark, Startnr. 90, David Jones/Godfrey Jones/Mike Jordan: Startplatz 26. Die englischen Zwillinge und ihr Partner verbesserten sich um 19 Positionen und fuhren als Siebte ins Ziel. Damit wurden sie Zweite in der Pro-Am Klasse. Das Fahrzeug der Jones-Brüder war im März der erste an Kunden ausgelieferte SLS AMG GT3.

Black Falcon, Startnr. 38, Andrii Lebed/Bret Curtis/Peter van der Kolk/Jeroen van der Heuve: Startplatz 40. Der zweite Black Falcon SLS AMG GT3 kam auf Rang zwölf ins Ziel.

KRK-Racing Team Holland, Startnr. 16, Raf Vanthoor/Marius Ritkes/Bernhard van Oranje/Dennis Retera: Nach einem Unfall im Qualifying keine Platzierung. Mit dem reparierten Flügeltürer fuhr das belgische Team vom Ende des Feldes auf Platz 16 vor.

Graff Racing, Startnr. 55, Phillippe Haezebrouck/Massimo Vignali/Mike Parisy/Gilles Vennelet: Startplatz neun und damit bester Flügeltürer im Qualifying. Nach 367 Runden kam das Aus.

Graff Racing, Startnr. 54, Olivier Panis/Eric Debard/Grégoire Demoustier/Nicolas Lapierre: Startplatz 18. Das Team um den ehemaligen Formel-1- und McLaren Mercedes Testfahrer Olivier Panis musste sein Rennen nach 364 Runden beenden.

KRK-Racing Team Holland, Startnr. 15, Mike Hezemenas/Anthony Kumpen/Koen Wauters: Platz 12 im Qualifying. Das schnellere der beiden KRK SLS AMG GT3 fiel nach 151 Runden nach einem Unfall aus.

Quelle: Mercedes-Benz