Die 3 LKWs des Record Run 2011 sind weiterhin zwischen Rotterdam und Stettin unterwegs,- bereits ein Viertel der Solldistanz ist absolviert. Der neue Actros ist bislang beim Verbrauch, wie erhofft, klar besser.

Der Actros Record Run 2011 hat mittlerweilen ein Viertel seiner Solldistanz absolviert – der Actros 1844 LS in Nardo-Spezifikation hat über 2866 km bislang 26,3 Liter auf 100 km verbraucht, – trotz Stau am Montag ist die mittlere Geschwindigkeit bei rund 77,7 km/h.

Geschwindigkeitsmässig gleich ist der neue Actros 1845 LS mit Euo-VI-Serie, der Spritverbrauch liegt jedoch bei 24,9 Liter auf 100 – ein Vorteil von 5,3 Prozent zum Benchmark-Truck 1844 LS. Der noch für gut zwei Jahre auf Wunsch mit BlueTec 5-Abgasreinigung lieferbare, neue Actros 1845 LS Euro V nimmt noch einen Schluck weniger aus dem Dieseltank: 24,2 l/100 km. Macht minus 7,8 Prozent zum Nardo-Meister. Perfekt also.

Beim aktuellen Tagesergebnis nach 1642 Kilometern zieht der Nardo-Actros 1844 LS mit ebenfalls 26,3 l/100 km die 100-Prozent-Linie. Mit nach wie vor deutlichem Vorteil beim Dieseldurst beschließt der neue Actros 1845 LS Euro VI den Tag: 25,0 l/100 km. Noch besser kann es erwartungsgemäß der neue Actros 1845 LS Euro V: Sein Tageswert lautet 24,2 l/100 km. Beim Tagestempo liegen alle drei Wettstreiter ausgesprochen eng beieinander: von 78,4 bis 78,8 km/h reicht die Spanne, ganze sechs Minuten Differenz. Und das über 1642 km und knapp 21 Stunden reiner Fahrzeit.

“Das kumulierte Ergebnis der vorliegenden beiden Etappen bestätigt den anfänglichen Trend der ersten Teilstrecke”, kommentiert Dr. Hannes Möller, Chef des Mercedes-Benz-Versuchs, die aktuellen Ergebnisse. “Im Detail sehen wir Unterschiede im Rollwiderstand der einzelnen Auflieger”, so seine Analyse weiter .-Dies sei gerade bei den durchgehend trockenen Witterungsbedingungen deutlich erkennbar. Auswirkungen auf die Gesamtresultate des 10.000 Kilometer langen Actros Record Run 2011 gibt es dadurch aber nicht: “Wir wechseln die Trailer systematisch nach zwei vollen Umläufen – alle 3300 Kilometer – durch. Da gleichen sich die Unterschiede aus.”

Quelle: Daimler AG


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