Der neue Actros wird heute abend vorgestellt – vorab davon hier die ersten Fahraufnahmen, – weitere Details liefern wir um 21:00 Uhr hier nach.

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Filme. – in höherer Qualität – sind in Vorbereitung und werden in Kürze bereitgestellt.

Der neue Actros selbst hat den OM471 Motor verbaut, Basis ist ein Reihensechszylinder mit 12.8 Liter Hubraum, – mit einteiligem Zylinderkopf und Kurbelwellengehäuse aus Grauguss, zwei oben liegenden Nockenwellen und vier hängenden Ventilen pro Zylinder. In den Leistungsstufen 412, 449 und 512 PS ist der OM471 noch in Euro-5-Variante oder Euro-6-Variante erhältlich, die 476PS-Motorisierung ist nur als Euro-6 verfügbar.

Kurbelwellengehäuse und Zylinderkopf bestehen nach wie vor aus Grauguss: Dabei handelt es sich beim Zylinderkopf allerdings um einen patentierte Werkstofflegierung von Grauguss mit Vermiculargraphit. Die Vorteile gegenüber herkömmlichem Grauguss: Der Werkstoff soll fester, stabiler und somit auch langlebiger sein. Eine Gewichtsersparnis bei gleichbleibender Stabilität versprechen die „gebauten Nockenwellen“, ein Herstellungsverfahren, bei dem die Nocken auf die Welle aufgeschrumpft werden.

Der neue Motor ist 200 kg schwerer als das bisherige V-Aggregat mit 6 Zylindern, – rund 1.150 kg in der Summe. Die Abgasreinigung des Motors übernimmt das Zusammenspiel eines SCR-Katalysators, einer gekühlten Abgasrückführung und eines Partikelfilters.

Das Einspritzsystem X-Pulse verfügt über eine Zweikolben-Hochdruckpumpe mit einen Druck von 900 bar, die Einspritzung übernehmen schnell schaltende Injektoren, die den Druck auf 2100 bar erhöhen. Mit der Druckerhöhung lassen sich verschiedene Einspritzcharakteristiken darstellen: früh, spät oder nicht verstärkt. Zusammen mit der variablen Haupteinspritzung lassen sich die Einspritzvorgänge in jedem Betriebspunkt des Motors absolut präzise steuern.

Quelle: Daimler AG