Mercedes hat mit dem LAPV-Concept nun zwei neue Studien vorgestellt, welche beide auf dem Mercedes G basieren, – erstmals wird auch von Seiten des Herstellers die Kombination von Merceds G und Unimig gezeigt, was bislang nur Tuner getätigt hatten.

Ein Light Armoured Patrol Vehicle , in der Kurzversion nur LAPV genannt, hat in der Regel ganz andere Einsatzgebiete, wo eine normale – doch zivile Version des G´s schon unpassend ist. – die Bundeswehr benützt momentan Modelle der “Enok”-Variante, die auf die aktuellen Nutzfahrzeug-Baureihe des Typ 461 von Mercedes basieren. Der Hersteller nun nun 2 neue Studien für eine zukünftigte Entwicklung gezeigt: den LAPV 6.X Concept und den LAPV 7.X Concept.

Mercedes LAPV 6.X Concept mit aufwendigem Spezialfahrwerk

Das LAPV 6.X Concept basiert durchwegs auf dem G-Modell in der Militärversion. Das Fahrzeug selbst hat jedoch eine Veränderung bekommen: Als Federung kommen höhenverstellbare Federbeine zum Einsatz, die auch bei Rallye-Trucks verwendet werden – so kann die Bodenfreiheit unter dem Fahrzeug variiert werden. Die G-Achsen sind parallel mit Radvorgelege-Getrieben aufgerüstet, was die Bodenfreiheit unter dem Differential in Verbindung mit den hohen Spezialreifen auf satte 45 cm erhöht. Zusätzlich hat die Daimler AG Beadlock-Felgen mit äußerer Verschraubung verbaut, welche sich auch bei extrem niedrigen Druck nicht von der Felge drehen lassen. Den notwendigen Volldruck lässt sich vom Fahrerplatz auch unter der Fahrt variieren. Das Fahrzeug selbst wurde bei der EUROSATORY 2010 in Paris vorgestellt und transportiert 1,5 Tonnen Nutzlast bei maximaler Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h.

Der Mercedes LAPV Concept ist die Kombination aus G und Unimog
Auch das LAPV 7.X Concept ist interessant – es verbindet die G-Karosserie mit einem Unimog-Fahrgestell. Eine solche Kombination ist vom Hersteller so erstmals gezeigt worden. Hier stammen nun Motor, Getriebe und Aufbau aus der G-Baureihe, der Unterbau mit Portalachsen wird vom Unimog übernommen.

Bilder: Daimler AG


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