Nach der mehr als erfolgreichen Premiere des Mercedes-Benz Marken-Workshop im April diesen Jahres – wir berichteten hier – sollte es nun nochmals so eine Veranstaltung für die Marke smart geben.

Wie damals beim Workshop in Stuttgart wurden auch jetzt wieder rund 20 unterschiedlichste Personen aus dem Social Media Bereich eingeladen. Einige von ihnen – so wie wir von MB Passion – waren auch damals schon beim ersten Marken-Workshop mit dabei. Ziel so eines Workshops ist natürlich zu allererst die Marke smart näher und genauer kennenzulernen, aber er dient auch dazu die Kommunikation zwischen dem “neuen” Medium Blog und der Presseabteilung zu verbessern und zu vertiefen.

Den Beginn des Workshops machte dann verständlicherweise auch erstmal ein Vortrag über die Historie der Marke smart von der ersten Idee eines superkompakten Automobils mit zweieinhalb Meter Länge im Jahre 1972 bis zum heutigen Tag im Jahre 2010 mit der smart Generation 2.0. Übrigens: Die Abkürzung “smart”, steht für Swatch Mercedes art.

Der Durchbruch hin zum superkompakten Automobil erfolgte 1989, als Nicolas G. Hayek, der Erfinder der Swatch Uhr, bekannt gab, dass er ein kleines Stadtauto auf den Markt bringen wolle. Hayek machte sich auf die Suche nach einem erfahrenen Partner. Fündig wurde er bei der damaligen Daimler-Benz AG. Nach dem Start der Entwicklung 1994 feierte das smart city coupé (später in smart fortwo umbenannt) 1997 seine Weltpremiere auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt (IAA). Die Produktion begann im Juli 1998 im neugebauten Werk im französischen Hambach – das Auto soll die Metropolen in Europa erobern.

Im Anschluß hieß es smart hautnah zu erleben. Für die Teilnehmer standen die unterschiedlichsten Modelle vom Coupé, über das Cabrio bis hin zum Brabus smart bereit. Mit dabei, natürlich auch das neuste aus dem Hause, der smart electric drive. Los gings von der Zeche Zollverein auf eine kleinere Rundstrecke durch das Ruhrgebiet, samt Zwischenstopp bei Brabus. Jeder konnte dort eindrucksvoll einen Blick hinter die Kulissen werfen und sehen, wie aus einem gewöhnlichen smart ein smart Brabus tailor made wird. Bereits zu Beginn des Workshops, beim beantworten von diversen Fragen, hatte Brabus-Chef Bodo Buschmann seine Leidenschaft für den smart gezeigt. Diese Leidenschaft erkennt man auch in jedem von Hand umgebauten smart tailor made wieder.

Der Ausklang des Tages und somit auch das Ende des smart Marken-Workshops bildete die Fahrt zum Baldeneysee unweit von Essen. Dort im Seaside Beach Baldeney galt es die Eindrücke des Tages mit den offenen gebliebenen Fragen zu verknüpfen. In kleineren Gesprächsrunden wurden Punkte diskutiert, wie beispielsweise:

Was wir – die Workshop-Teilnehmer – denken, wofür die Marke smart steht – und was wir mit ihr verbinden. Steht smart für besondern umweltfreundliche Autos, nimmt man smart als eigenständige Marke war, oder sieht man es eher als eine Art “Mini-Mercedes” ? – wurde zum Beispiel in die Runde geworfen. Zudem diskutierte man ob der Elektromotor der Antrieb der Zukunft sein wird und ob die Grundlage der Stromversorgung die Batterie – Stichwort smart electric drive oder mehr die Brennstoffzelle – Stichwort B-Klasse F-CELL sein wird.

Auch car2go in Ulm war ein Gesprächspunkt. Bei einigen war car2go sogar nahezu komplett unbekannt, erst durch diesen Workshop bekamen sie Kenntnis von diesem Projekt und waren auf Anhieb überzeugt. So wurden diese, aber auch viele anderen Themen den ganzen Abend über diskutiert. Am Ende des Workshops waren demnach so gut wie alle offenen Fragen beantwortet.

Bilder: MB Passion / Daimler AG