Kein Auto zeigt so deutlich, wie eng Autofahren und Fliegen verwandt sein können: Die Türen des Mercedes-Benz SLS AMG öffnen sich nicht einfach, sie schwingen nach oben wie die Flügel einer Möwe.

Der elegante Sportwagen hat nun seinen legendären Vorgänger, den Mercedes-Benz 300 SL, auf dem Werkgelände der BASF Coatings in Münster getroffen. Und er hat wie dieser gute Chancen, zu einer Design-Ikone zu werden – dafür sorgen nicht zuletzt die Lacke der BASF-Coatings, die den Modellen ihre brillante Ästhetik verleihen.

„Die BASF Coatings liefert unter anderem die Tauchlackierung, den Füller und den Klarlack sowie einen Großteil der Basislacke für den Mercedes-Benz SLS AMG“, erklärt Thomas Fritzsche, globaler Account Manager für Daimler bei BASF. „Darüber hinaus bieten wir einen umfassenden Service. BASF-Mitarbeiter unterstützen fachgerecht bei der Lackierung des Mercedes vor Ort.“ Neben den optischen Effekten garantieren die Lacke Korrosionsschutz, Kratzfestigkeit und Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen. Über eine neuartige Farbästhetik verfügen diejenigen Modelle, die mit Alubeam, einem Liquid-Metal-Basislack, beschichtet sind: Dieser sorgt für einen strahlenden Tiefenglanz, fast so, als wäre der Wagen verchromt und nicht lackiert.

Die Flügeltüren des Mercedes-Benz SLS AMG erinnern an den legendären Mercedes-Benz 300 SL, der in den 50er Jahren gebaut wurde und Kultstatus erreichte. Heute zählt dieser zu den begehrtesten Mercedes-Benz-Oldtimern überhaupt. Nur 1.400 Stück wurden zwischen 1954 und 1957 produziert; einer davon befindet sich in BASF-Besitz. Wie der „Neue“ ist auch der „Pate“ komplett mit Lacken der BASF-Coatings beschichtet. „Für die aufwändige Restaurierung wurden Wasserbasislacke der Reihe 90 von Glasurit®, Marke von BASF Coatings, verwendet“, sagt Jürgen Book, Leiter Kundenservice Autoreparaturlacke, „denn Glasurit bietet neben qualitativ hochwertigen Reparaturlacken, die auch bei der Produktion von Luxuswagen eingesetzt werden, die weltweit größte Farbdatenbank und ein hochgenaues Farbtonfindungssystem an.“ Mithilfe des Farbtonarchivs konnte ein BASF-Team den Originalfarbton des Oldtimers ermitteln. „Unsere Datenbank umfasst Informationen zu mehr als 200.000 Farbtönen. Wir können jeden Farbton, der in den letzten Jahrzehnten von Herstellern lackiert wurde, exakt nachstellen“, erläutert Book.

BASF-Produkte für nachhaltigere Mobilität

Bereits 1928 wurden aus Münster spritzfähige Lacke für die Automobilindustrie geliefert. In den 50er Jahren, also zur Produktionszeit des Oldtimers, intensivierte sich die Partnerschaft zwischen BASF und Automobilherstellern weiter – bis heute. Dabei ist der Anteil von chemischen Produkten im Automobil kontinuierlich gestiegen: Im Gegensatz zu den 50er Jahren gibt es mittlerweile Katalysatoren, die Emissionen reduzieren und Kraftstoffadditive, die den Motor langlebiger machen. Daneben ersetzen heute Kunststoffe zahlreiche Metallteile, damit Autos leichter werden und weniger Sprit verbrauchen. Sie dämmen Motorlärm, federn Straßenunebenheiten ab und gewährleisten so einen Komfort, der vor 50 Jahren undenkbar gewesen wäre. Im neuen Mercedes-Benz SLS AMG sorgen zum Beispiel BASF-Polyurethane bei den Armauflagen für entspanntes und gesundes Sitzen. Vor Korrosion, Überhitzung und Frost der Mercedes-Kühler schützt die BASF Kühlerschutzmarke Glysantin®. Und während der 1957er 300 SL seinerzeit noch mit konventionellen Lacken beschichtet wurde, sind heute umweltschonendere Wasserbasislacke bei Reparatur- und Serienlackierung Standard – bei noch größeren ästhetischen Effekten, wie der Mercedes-Benz SLS AMG eindrucksvoll demonstriert. „Die beiden Wagen aus zwei Jahrhunderten sind nicht nur Zeugnisse einzigartigen Designs und fortschrittlichster Automobiltechnik“, sagt Thomas Fritzsche, „sie zeigen auch, wie Chemie Mobilität nachhaltiger, komfortabler und schöner macht. Mit unseren Produkten und unserem Service helfen wir unseren Kunden, genau das zu erreichen und auf dem Markt noch erfolgreicher zu sein.“


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