Die Daimler-Benz AG stellte den Mercedes-Benz 190 SL im Februar 1954 auf der International Motor Sport Show in New York vor. Er ist als Tourensportwagen konzipiert, „der aufgrund seines hohen Komforts einer Käuferschicht zugedacht [ist], die mit diesem äußerlich sehr sportlich wirkenden Fahrzeug selbst große Reisen bei hohen Reisegeschwindigkeiten zurücklegen will“, wie der Konstrukteur Josef Müller im Jahr 1957 rückblickend beschreibt – so wie nach ihm jede SL-Baureihe.

Baureihe W 121 (1955 bis 1963)
• moderner Vierzylindermotor mit einer obenliegenden Nockenwelle
• modernes Fahrwerk für hohen Fahrkomfort und große Sicherheit
• versenkbares Roadsterverdeck

Baureihe W 113 (1963 bis 1971)
• spielerisch leicht zu bedienendes Faltverdeck
• Sechszylindermotor mit Sechsstempel-Einspritzpumpe
• erstmals bei einem SL ist ein Automatikgetriebe erhältlich
• Sicherheitskarosserie mit steifer Fahrgastzelle und verformbaren Front- und Hecksegmenten
• zahlreiche weitere Sicherheitsmerkmale wie entschärfter Innenraum und geknickte Lenksäule
• Scheibenbremsen an der Vorderachse, von 1967 an auch an der Hinterachse

Baureihe R 107 (1971 bis 1989)
• weiterentwickelte Sicherheitskarosserie
• Rahmenbodenanlage mit unterschiedlichen Blechstärken und einem daraus resultierenden sorgsam definierten Knautschverhalten
• Stabiler Überschlagschutz: Hochfeste A-Säulen und Frontscheibenrahmen mit eingeklebtem Glas
• Spezielle Luftführung an den Türen sorgt für geringe Verschmutzung der Seitenscheiben und -spiegel
• kontaktlose Transistorzündung, Bosch K-Jetronic, hydraulischer Ventilspielausgleich (1975)
• erster SL mit Abgaskatalysator (1985)

Baureihe R 129 (1989 bis 2001)
• automatischer Überrollbügel (Ausklappzeit: 0,3 Sekunden)
• hochstabile Integralsitze
• Luftwiderstandsbeiwert von cW=0,32 (mit Hardtop)
• vollautomatisches elektrohydraulisches Faltverdeck
• Weltpremiere des Windschotts
• Adaptives Dämpfungs-System ADS (optional)
• Festsattel-Scheibenbremsen
• erster Zwölfzylindermotor in einem SL (1992)
• Elektronisches Stabilitäts-Programm ESP® (1995)
• Bremsassistent BAS (1996)
• Tempomat bis hinunter zu Tempo-30-Zonen (1996)

Baureihe R 230 (ab 2001)
• Variodach mit ausgeklügelter Schwenkmechanik und 16 Sekunden Faltzeit
• volle Funktion des sensorgesteuerten Überrollbügels auch bei geschlossenem Variodach
• elektrohydraulisch gesteuertes Bremssystem Sensotronic Brake Control (SBC™)
• Fahrwerk mit Active Body Control ABC
• neuartige Head-Thorax-Airbags in den Türen
• Luftwiderstandsbeiwert von cW=0,29 (geschlossenes Fahrzeug)
• Einsatz von Leichtbaukomponenten für beste Treibstoffökonomie

Quelle: Daimler AG


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