Wie die “Autobild” heute berichtet, ist die Kooperation zwischen Daimler und Renault “in trockenen Tüchern”, die Verträge stehen unmittelbar vor Unterzeichnung.

Die Kooperation der beiden Unternehmen basiert im Kern auf einer engen industriellen Zusammenarbeit in der Kleinstwagen-Klasse. Die neue Generation des Smart sowie die nächste Generation des Renault Twingos basieren demnach zukünftig auf einer gemeinsamen Heckantriebs-Plattform mit gemeinsamen Motoren und Fahrwerken, von beiden Modellen sind auch viertürige Varianten mit identischen Heckantriebs-Modulen geplant. Die 3- und 4-Zylinder-Motoren der neuen A- und B-Klasse kommen gemäß des Berichtes zukünftig von Renault – durch diese Kooperation wird insgesamt eine Stückzahl von über zwei Millionen gemeinsam verwendeter Motoren erreicht. Mercedes liefert im Gegenzug Batteriezellen für Lithium-Ionen-Batterien aus der konzerneigenen Fertigung an die Franzosen.

Mit der Zusammenarbeit wird Mercedes auf der Kostenseite wettbewerbsfähig mit dem VW-Konzern, was mit der A- und B-Klasse bislang nicht der Fall war. Im Zuge der Kooperation wird eine gegenseitige Überkreuzbeteiligung von Mercedes-Benz und Renault von unter 5 Prozent realisiert.


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