Dank seines serienmäßigen Akustik-Verdecks ist das E-Klasse Cabrio im Innenraum eines der geräuschärmsten Fahrzeuge im Segment der viersitzigen Premium-Cabriolets mit Stoffdach.

Die besonders hochwertige Dämmung des Verdecks bewirkt eine deutlich wahrnehmbare Schallpegelreduktion im Fahrzeuginnenraum im Vergleich zu herkömmlichen Stoffverdecken. Außengeräusche von anderen Fahrzeugen sowie das Windgeräusch werden dadurch besser absorbiert.

In der Praxis ist der Unterschied bereits ab etwa 80 km/h hörbar, wenn etwa ein Tunnel durchfahren oder eine Lkw-Kolonne überholt wird. Bei höheren Geschwindigkeiten kann das Akustik-Verdeck seinen Vorteil noch stärker ausspielen, so ist Telefonieren – zumindest unter akustischen Gesichtspunkten – mit Freisprechanlage auch bei über 200 km/h möglich. Mit drei Neuerungen ist es den Mercedes-Benz Ingenieuren gelungen, das Geräuschniveau deutlich zu reduzieren: Der äußere Stoffbezug des Verdecks ist akustisch optimiert und besitzt als Wassersperre an der Innenseite eine Schicht aus Butyl statt wie bisher Neopren. Zudem ist die Zwischenlage aus Vlies anders aufgebaut als beim Vorgänger. Diese Schicht sorgt zugleich dafür, dass die elegante Silhouette nicht durch von außen wahrnehmbare Spriegel gestört wird.

Einen Maßstab setzt das E-Klasse Cabrio ebenso bei der Rundumsicht – wichtig sowohl für die Optik wie für die Sicherheit. Der Verdeckstoff im Be-reich der C Säule fällt ausgesprochen schmal aus. Möglich ist dies durch eine aufwändige Kinematik der Heckscheibe: Diese ist nicht fest eingeschweißt, sondern bewegt sich beim Öffnen und Schließen aus dem Verdeckstoff heraus. Spezielle Wassertaschen sorgen dafür, dass an den Seiten keine Flüssigkeit eindringen kann.

Auch das Verdeck selbst ist selbstverständlich wasser- und winddicht sowie voll waschstraßentauglich. Das insgesamt 23,5 Millimeter dicke Stoffverdeck verfügt über eine sehr gute Wärmeisolierung, die das E-Klasse Cabrio besonders wintertauglich macht. Die heizbare Heckscheibe besteht aus Glas und kann daher nicht verkratzen. Erhältlich ist das Verdeck in den Farben Schwarz, Blau und Beige.

Hohe Bedienfreundlichkeit war ein wichtiges Kriterium bei der Entwicklung des hydraulisch von sieben Zylindern, die von einer Elektropumpe mit Druck versorgt werden, angetriebenen Verdecks. Öffnen und Schließen ist binnen rund 20 Sekunden und bis zu einem Tempo von 40 km/h vollautomatisch möglich. Dazu genügt es, am Bedienelement auf dem Mitteltunnel zu ziehen. Alternativ ist auch die Fernbedienung per Knopfdruck auf den Schlüssel möglich. Am vorderen Dachquerträger rastet das Verdeck ebenso selbsttätig ein.

Das Cabrio-Dach findet in einer Verdeckwanne hinter der Rückwand Platz. Ein schwenkbares Rollo trennt Verdeckwanne und Kofferraum voneinander; zum Schließen des Verdecks muss es geschlossen sein. Soll das Dach ge-schlossen bleiben, kann das Rollo nach hinten geschoben werden. Dann steigt das Fassungsvermögen des Kofferraums um 90 Liter auf 390 Liter.

Luftdruckunterschiede zwischen außen und innen führen bei einigen Cabrios zum so genannten Ballooning-Effekt: Bei höheren Geschwindigkeiten plustern sich diese auf. Nicht so das Mercedes E-Klasse Cabrio: Mit einer speziellen Keder-Reißverschluss-Verbindung ist das Verdeck über alle drei Spriegel eng an das Gestell gekoppelt. Diese Anbindung und die kurzen frei gespannten Stofflängen verhindern wirkungsvoll ein Aufblähen des Dachs bei hohem Tempo. Mit aufwändigen Testeinrichtungen wird dieser Effekt bei der Fahrerprobung gemessen und dokumentiert.

Besonderen Wert legen die Cabriospezialisten von Mercedes-Benz auch auf die Dauerhaltbarkeit des Stoffverdecks. So ist das Dach auf 20.000 Lastwechsel ausgelegt – ein Bestwert im Wettbewerbsvergleich. Umgerechnet bedeutet dies: Wird das Verdeck an jedem Tag im Jahr geöffnet und geschlossen, ist die Ausle-gungsgrenze auch nach 25 Jahren noch nicht erreicht. Und sollte der voll-automatische Schließmechanismus je ausfallen, zum Beispiel durch eine spannungslose Batterie, lässt Mercedes-Benz den E-Cabriolet-Fahrer nicht im Regen stehen: Das Hydrauliksystem lässt sich schnell drucklos machen, das Verdeck kann dann von Hand geschlossen und verriegelt werden.

Quelle: Daimler AG


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