Ein Bericht der Zeitschrift “Handelsblatt” macht das deutlich, was wir bereits vor einigen Tagen hier berichtet hatten: Der Absatz der Marke Smart in den USA geht, bzw. ging zurück, – und das erheblich.

Wo andere Marken, wie BMW mit dessen Mini gute Umsatzzahlen vorlegen konnten, ging der Verkauf des einzigen Smart-Modells, der “Fortwo”, um 41 Prozent auf 14.600 Fahrzeuge zurück, – somit auch deutlich mehr als der 15%-Rückgang insgesamt bei Daimler.

Dem Bericht zufolge favorisierten die Kunden speziell den Mini von BMW – es gebe zumal höherwertigere Alternativen für den Fortwo, die bei 11.900 Dollar anfangen. Der Niedergang von Smart in den USA beschleunigte sich im vierten Quartal, in dem nur noch 2 174 Smarts verkauft werden konnten – ein Niedergang von 66 Prozent gegenüber Vorjahr – BMW setzte hier 10.229 Minis ab und konnte hier einen Rückgang von 24 Prozent verbuchen.

Daimler versucht diesem Trend gegenzusteuern – benötigt hierzu aber einen starken Partner. “Wir werden die Marke Smart über das eine Fahrzeug hinaus entwickeln”, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche nun auf der Autoshow in Detroit. “Um das zu erreichen, brauchen wir einen Kooperationspartner.” Zetsche bestätigte hier erneut seine Aussagen, die Entscheidung über die Partnerschaft werde bis Ende Juni 2010 bekannt gegeben. Einer der Gesprächspartner sei der französische Wettbewerber Renault .

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