Vor einigen Wochen hatten wir bereits hier zu diesem Thema berichtet. Jetzt machte Konzernchef Dieter Zetsche vor Journalisten in New York eine eindeutige Aussage – der gestiegene Eurokurs sei “offensichtlich eine signifikante Belastung für das Ergebnis”, – sollten die Währungsrelationen so bleiben oder sich gar verschlechtern, müsse Daimler versuchen, entsprechende Belastungen im Euro-Raum zu reduzieren.

C-Klasse Limousine sowie T-Modell (W204, S204)

Zur Zeit wird in einem Szenario, das momentan von Daimler untersucht wird, eine Verlagerung der C-Klasse-Produktion ab 2014 in das Werk Tuscaloosa in Alabama/USA geprüft – hier wird momentan unter anderem die R-Klasse produziert, jedoch sei das Werk nicht voll ausgelastet. Die C-Klasse ist aktuell die meistverkaufte Baureihe und wird in Sindelfingen, Bremen sowie in Südafrika und China produziert. Mit einer Verlagerung der Produktion sind lt. Daimler-Betriebsratschef Erich Klemm in Sindelfingen 3000 und in Bremen wohl 1500 Arbeitsplätze bedroht. Laut der „Financial Times Deutschland“ sei eine Verlagerung ein deutliches Signal, dass die Erholung der Autoindustrie schleppender verläuft, als die Branche zuletzt gehofft hatte.

Eine Entscheidung über die Produktionsverlagerung soll in den kommenden 3 Monaten fallen.

Bild: Daimler AG