Die Mercedes E-Klasse gewinnt den renommierten „EuroCarBody Award 2009“. Auf der EuroCarBody, der weltweit größten Karosserie-Benchmark-Konferenz, wählte eine Jury aus rund 400 Konferenzteilnehmern und Boardmitgliedern die E-Klasse zur besten Rohbaukarosserie. Insgesamt wurden Ende Oktober auf der EuroCarBody in Bad Nauheim neun neue Serienkarosserien detailliert vorgestellt und bewertet, darunter unter anderem Jaguar XJ, Audi R8 spyder und BMW 5er GT.

E-Klasse (W212) Rohkarosserie

„Wir freuen uns sehr über diesen Preis. Schließlich ist die EuroCarBody-Kon­ferenz die Tagung Nummer eins für Karosserieexperten weltweit und entsprechend hochkarätig besetzt“, erläutert Dr. Jörg Langner, Teamleiter Vorbau-Anbauteile in der Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Zugleich schließt sich ein Kreis: Vor sieben Jahren war die damalige E-Klasse der erste Gewinner überhaupt des seither jährlich vergebenen EuroCarBody-Awards.“

Den Sieg verdankt die Modellreihe vor allem ihren Spitzenergebnissen in den beiden Bewertungsblöcken „Kundennutzen“ sowie „Innovative Prozess-, Produktions- und Fabrikkonzepte“. Wie für alle anderen Produkteigenschaften bildet die Rohkarosserie hier die Basis, auf der die Experten der anderen Fachbereiche aufbauen. „Nicht eine einzelne Innovation gab den Ausschlag, sondern das stimmige Gesamtkonzept“, analysiert Dr. Langner. So honorierte die Jury im Bewertungsblock „Kundennutzen“ unter anderem das vorbildliche Sicherheitskonzept und Komfortniveau der E-Klasse, sowie die ausgezeichnete Aerodynamik. Für all diese Eigenschaften stellt die Rohbaukarosserie das wichtigste Element dar.
Ein Beispiel von vielen, wie bei der Entwicklung der E-Klasse-Karosserie stets der Kundennutzen im Vordergrund stand, ist die aktive Motorhaube. Sie vermindert das Verletzungsrisiko von Fußgängern und bietet E-Klasse-Besitzern einen weiteren entscheidenden Vorteil: Die aktive Motorhaube ist reversibel konstruiert. Wurde sie beispielsweise bei einem Parkrempler ausgelöst, können Mercedes-Kunden die Motorhaube in den Ausgangszustand zurückstellen und das System auf diese Weise selbst reaktivieren – und weiterfahren.

„Unsere Kundenorientierung drückt sich ebenso im Produktionskonzept der Mercedes E-Klasse aus“, betont Stefan Tritschler, Projektleiter für die Karosseriefertigung. „Denn höchste Qualität von Anfang an zu gewährleisten, ist Kundennutzen par excellence.“ Möglich ist dies durch innovative Fertigungs- und Qualitätssicherungsverfahren. Neben den üblichen Qualitätssicherungsmaßnahmen kommen bei allen Fügeverfahren Prozessüberwachungen zum Einsatz, die die Qualität in jedem einzelnen Fertigungsschritt sicherstellen. So wird zum Beispiel auch das innovative robotergeführte Laserschweißverfahren RobScan komplett überwacht. Diese neue Schweißtechnologie erreicht eine sehr hohe Schweißgeschwindigkeit bei optimaler Qualität der Schweißnähte. Im Karosseriebau der Mercedes-Benz E-Klasse wird das RobScan-Verfahren vor allem in den Bereichen Türen, Seitenwand und Heckmittelstück eingesetzt.

Quelle: Daimler AG


Werbung: