Laut einem Bericht der “Stuttgarter Zeitung”, gibt es angeblich Planungen im Management der Daimler AG, die Fertigung der C-Klasse im Werk Sindelfingen einzustellen und in das US-Werk Tuscaloosa (Alabahma) zu verlegen. Dort wird zur Zeit auch die M-, R- und GL-Klasse gebaut.

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Bremen wäre damit der einzige deutschen Standort, an dem die C-Klasse noch produziert wird. Mit einer Verlagerung der Produktion der C-Klasse nach Amerika will das Unternehmen unabhängiger von Schwankungen des Dollarkurses werden sowie die deutlich geringeren Lohnkosten ausnutzen.

Laut Berechnungen sollen die Lohnkosten je Stunde in Amerika umgerechnet etwa 30 Euro, in Sindelfingen dagegen aber rund 54 Euro betragen. Das gesamte Einsparpotenzial wird laut dem Bericht, auf rund 1200 bis 1500 Euro pro Fahrzeug geschätzt. Zudem soll es überlegungen geben, den GLK auf dem US-Markt zu ethablieren. Da der GLK auf Basis der C-Klasse produziert wird, sei es möglich, auch dieses Modell kostengünstig für den US-Markt zu bauen. Ob eine Verlagerung beschlossen wird ist zur Zeit noch völlig unklar. Es muss abgewartet werden, wie das Management die weitere Entwicklung des Dollarkurses einschätzt. Würde der Dollar wieder deutlich an Wert gewinnen, wäre eine Verlagerung kaum lohnenswert.

Bild: Daimler AG


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