Nein, was wir nicht wollen, ist Panikmache – bislang sind nur einige Einzelfälle bekannt: Rost an Fahrzeugen der A- und B-Klasse (Typ 169 und 245) der ersten Baujahre! Nach bekannten Problemen an den Türen, gibt es nun scheinbar ein paar neue Schwachstellen, wo einzelne Bauteile mangels falscher Verarbeitung rosten können: – der Blick geht diesmal in den Motorraum.

Waren die bisherigen Probleme durch Bläschenbildung entlang der dauerelastischen Dichtmasse an den Türen und an der Heckklappe schon weitgehend bekannt, kommt nun der Rost verstärkt am Federbeindom vor, welcher nur durch größeren Tausch von Blech-Teilen bzw. Schweißarbeiten behoben werden kann. Der Rost selbst, ist in der Regel erst durch Abkratzen der Dichtmasse zu erkennen.

Rost an elementaren Karosserieteilen wird teilweise aus wirtschaftlichen Gründen als “Todesurteil” gewertet – Daimler kauft in diesen Fällen die Fahrzeuge zum Zeitwert zurück, was jedoch meist verständliche Unzufriedenheit beim Besitzer hervorruft.

Unsere Bilder zeigen eine B-Klasse, aus dem Baujahr 02/2006 – ein reines Garagenfahrzeug, welches mittlerweile im Frühjahr 2009 von Daimler zurückgenommen und im Altteilecenter des Unternehmens verschrottet wurde.

Betroffene sammeln Ihre Informationen momentan unter B-Klasse-Club.de oder auf Motor-Talk.de.

Bilder: Olaf Kowalke