Im Werk Rastatt ist ein Jubiläumsfahrzeug vom Band gerollt: Der badische Standort hat 2,5 Millionen Fahrzeuge produziert. Nun wurde das Auto an seinen Kunden übergeben. Die britische Familie Dryburgh aus Harrogate in North Yorkshire reiste eigens nach Deutschland, um den mountaingrauen B 180 CDI im Rastatter Kundencenter in Empfang zu nehmen.

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Seit fast drei Jahrzehnten ist Familie Dryburgh der Marke treu geblieben und musste bei ihrer Kaufentscheidung nicht lange überlegen. Richard Dryburgh: „Wir haben vorher 26 Jahre lang einen Mercedes gefahren – einen 300 D. Am Ende hatte er 485.000 Kilometer auf dem Tacho. Dieses Auto hat uns in all den Jahren nie im Stich gelassen.“ Dass sie sich nun für eine B-Klasse entschieden haben, hat gute Gründe: „Für die B-Klasse spricht aus unserer Sicht vor allem die enorme Effizienz des Autos, insbesondere der geringe Kraftstoffverbrauch und natürlich der hohe Komfort.“

Die seit 2005 produzierte B-Klasse erfreut sich weltweit nach wie vor großer Beliebtheit und wurde Anfang des Jahres auch in China eingeführt. Hier verzeichnete sie einen hervorragenden Start und hat mit 1.300 ausgelieferten Einheiten im ersten Halbjahr bereits jetzt die Absatzerwartungen übertroffen. Besonders beliebt ist die B-Klasse in Deutschland, dem größten Markt für den Kompaktwagen, gefolgt von Frankreich, Italien und Großbritannien. Größter außereuropäischer Markt für die B-Klasse ist Japan.

Beliebteste Motorisierungen, Farben und Sonderausstattung
Die beliebtesten Motorisierungen der B-Klasse Kunden sind der B 180 CDI, der B 180 und der B 200 CDI. Jeder zweite Kunde einer B-Klasse entscheidet sich für einen Dieselantrieb. Die beliebtesten Farben für die B-Klasse sind die Metallic-Lacke Kosmosschwarz und Polarsilber mit einem Anteil von rund einem Viertel. Bei den Sonderausstattungen ist der Aktive Parkassistent ein Favorit. Dieser ist für alle Modellvarianten des Premium-Kompaktwagen seit der Modellpflege im vergangenen Jahr erhältlich und parkt das Fahrzeug automatisch ein – die Parklücke muss dafür lediglich 1,30 Meter länger als die B-Klasse sein. Mit Hilfe von Ultraschallsensoren identifiziert der Parkassistent die passende Parklücke und informiert den Autofahrer durch eine entsprechende Anzeige im Display. Der Autofahrer gibt nach Bestätigung der Anzeige lediglich Gas, während das Fahrzeug die Lenkung übernimmt und automatisch in die Parklücke steuert.

Alternative Antriebe
Die Kompaktfahrzeuge von Mercedes-Benz bleiben Vorreiter in punkto alternative Antriebe: Bereits dieses Jahr startet die Kleinserienproduktion der B-Klasse mit 700 Bar-Drucktechnologie. Die B-Klasse F-CELL ist mit der neuesten Generation des Brennstoffzellenantriebs ausgestattet und somit wesentlich kompakter und zugleich leistungsfähiger als vorherige Brennstoffzellen-Systeme. Der neu konzipierte „Stack“ ist rund 40 Prozent kleiner, entwickelt aber 30 Prozent mehr Leistung und ist mit 16 Prozent weniger Verbrauch sehr effizient. Der Elektromotor entwickelt eine Spitzenleistung von 100 kW/136 PS und ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmeter. Damit erfüllt die B-Klasse F-CELL hohe fahrdynamische Anforderungen, die über dem Niveau eines Zweiliter-Benziners liegen und erzielt eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern.

Quelle: Daimler AG