Das Mercedes-Benz Museum gewinnt mit dem Hugo-Häring-Preis 2009 für vorbildliche Bauwerke in Baden-Württemberg eine weitere Auszeichnung für seine Architektur.

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Der bedeutendste Architekturpreis des Landes wird alle drei Jahre verliehen und steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Günther Oettinger. Der Preis zeichnet Bauherren und Architekten für ihr gemeinsames Werk aus.

„Der Hugo-Häring-Preis steht für Verantwortung, Qualität und Engagement im Bau – daher sind wir schon ein bisschen stolz, dass wir einer der wenigen Preisträger sind“, sagt Michael Bock, Geschäftsführer der Mercedes-Benz Museum GmbH. „Wir freuen uns, dass wir auch drei Jahre nach Eröffnung mit einer solch bedeutenden Auszeichnung bedacht werden.“

„Die Dynamik des äußeren Erscheinungsbildes weckt Assoziationen zu Drehgeschwindigkeit und Rotation, das edle Material der Außenhaut verleiht dem Gebäude Glanz und unterstreicht seine Bedeutung“, so die Jury in ihrer Begründung. „Das zeichenhafte Gebäude steht für einen neuen Bautypus, der für die Vermarktung eines Fahrzeuges eingesetzt wird. Diese Absicht ist vortrefflich gelungen. Interessant ist dabei auch, wie durch eine Immobilie und deren gleichwohl statische Erscheinung die Mobilität unserer Zeit und Gesellschaft ausgedrückt werden kann.“

Architektur kann menschliches Leben in einer freien, demokratischen Gesellschaftsordnung sichern und erfüllen – zur Förderung dieses Gedankens zeichnet der Bund Deutscher Architekten BDA in Baden-Württemberg vorbildliche Bauwerke mit dem Hugo-Häring-Preis aus. Das zweistufige Auswahlverfahren erstreckt sich über zwei Jahre. In der ersten Stufe wird in den 15 Kreisgruppen des Landesverbands Baden-Württemberg die Auszeichnung guter Bauten verliehen. In der zweiten Stufe wird auf Landesebene der Hugo-Häring-Preis vergeben. Zum Auszeichnungsverfahren 2008/ 2009 wurden 638 Bauwerke eingereicht. 10 Bauwerke wählte die Jury für den Hugo-Häring-Preis 2009 aus.

An der Gestalt des Mercedes-Benz Museums hatten drei Büros entscheidenden Anteil: Das UNStudio von Ben van Berkel und Caroline Bos gab dem Gebäude seine aufregende Gestalt. HG Merz entwickelte in enger Zusammenarbeit mit der damaligen DaimlerChrysler AG die Konzeption von der Ausschreibung bis zur detaillierten Planung der Museumspräsentation. Die ehemalige DaimlerChrysler Immobilien GmbH zeichnete als Generalübernehmer für den Bau verantwortlich.

Quelle: Daimler AG


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