Gary Paffett (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse) und Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse) starten beim vierten Lauf der DTM 2009 am Sonntag in Zandvoort (Start: 14:00 Uhr; ab 13:45 LIVE in der ARD) von den Plätzen zwei und drei.

Im Einzelzeitfahren zum Abschluss des Qualifyings fuhr Paffett eine Zeit von 1:32.548 Min.; Spengler kam auf 1:32.715 Min. Die Pole Position ging an Oliver Jarvis (Audi) in 1:31.966 Min.

Paul Di Resta (AMG Mercedes C-Klasse) fuhr im dritten Qualifying mit 1:31.751 Min. auf den fünften Startplatz. Unmittelbar hinter ihm, auf Rang sieben, steht Norisring-Sieger Jamie Green (Junge Sterne AMG Mercedes C-Klasse), der eine Zeit von 1:31.836 Min. erzielte.

Qualifying, Teil 1: Bei einsetzendem leichten Regen fuhren alle Fahrer früh auf die Strecke. Erst kurz vor Ende hörte das Nieseln wieder auf, so dass bessere Zeiten möglich waren. Paffett war schnellster C-Klasse Fahrer mit 1:31.583 Min. auf Platz drei. Maro Engel (GQ AMG Mercedes C-Klasse) wurde 15. in 1:32.928 Min. und verpasste den Sprung in die nächste Runde um elf Tausendstelsekunden; Mathias Lauda (stern AMG Mercedes C-Klasse) kam auf Rang 18 in 1:33.453 Min. vor Ralf Schumacher (Trilux AMG Mercedes C-Klasse) in 1:34.087 Min.
Qualifying, Teil 2: Spengler war Zweitschnellster in 1:31.368 Min.; Susie Stoddart (TV Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse) qualifizierte sich in 1:32.189 Min. auf Rang 13 und verpasste damit Q3.

Gary Paffett (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse 2009), Zweiter (1:32.548): „Es war bei den wechselhaften Bedingungen heute schwierig einzuschätzen, wie schnell ich fahren konnte und im Einzelzeitfahren machte ich einen kleinen Fehler, sonst wäre es noch schneller gegangen. Mit dem zweiten Startplatz bin ich zufrieden. Natürlich wäre die Pole Position schöner, aber auf dieser kurvenreichen Strecke ist es wichtig, aus der ersten Reihe zu starten. Da ist morgen alles drin.“
Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse 2009), Dritter (1:32.715): „Mit dem dritten Platz und der zweiten Startreihe bin ich ganz zufrieden. Es wäre noch schneller gegangen, aber im Einzelzeitfahren kam ich in der vorletzten Kurve auf eine verschmutzte Stelle, meine Räder blockierten und ich kam kurz von der Ideallinie ab. Das Rennen morgen wird lang und hart und alles ist möglich.“

Paul Di Resta (AMG Mercedes C-Klasse 2009), Fünfter (1:31.751): „Ich verpasste das Einzelzeitfahren um 44 Tausendstelsekunden und bin etwas sauer, denn wir hatten einen guten Speed und ich bin mir keines Fehlers bewusst. Ich werde die Daten analysieren um zu sehen, was passiert ist. Morgen gebe ich wieder alles – ich will aufs Podium.“

Jamie Green (Junge Sterne AMG Mercedes C-Klasse 2008), Siebter (1:31.836): „Platz sieben ist keine schlechte Ausgangsposition für das Rennen, auf dem Norisring gewann ich von diesem Startplatz. Heute Morgen im freien Training hatte ich ein paar Probleme bei der Abstimmung und wurde 15., deshalb hatte ich nicht damit gerechnet, Q3 zu erreichen. Platz sieben ist daher in Ordnung.“

Susie Stoddart (TV-Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse 2008), 13. (1:32.189): „Meine schnellste Runde im zweiten Qualifying war sehr gut und deshalb bin ich ganz zufrieden mit dem 13. Startplatz.“

Maro Engel (GQ AMG Mercedes C-Klasse 2008), 15. (1:32.928): „Nach meiner ersten schnellen Runde war ich Siebter und wir waren uns sicher, dass wir damit weiter sind. Als am Ende die Zeiten besser wurden blieb ich in der Box – ein Fehler. Wir haben die falsche Entscheidung getroffen und uns selbst geschlagen.“

Mathias Lauda (stern AMG Mercedes C-Klasse 2008), 18. (1:33.453): „Als ich zu meiner letzten schnellen Runde aus der Box fuhr, kam ich direkt hinter Ralf Schumacher auf die Strecke. Ich konnte ihn auf dieser kurvenreichen Strecke nicht gleich überholen und verbesserte meine Zeit leider nicht weiter.“

Ralf Schumacher (Trilux AMG Mercedes C-Klasse 2009), 19. (1:34.087): „Die Schlussphase des ersten Qualifyings wurde durch die Wetterkapriolen sehr hektisch. Ich fuhr zehn Sekunden zu spät auf die Strecke und verpasste dadurch eine bessere Zeit und den Sprung in Q2. Schade. Aber bei diesem Wetter ist morgen auch von ganz hinten alles möglich.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Nach dem großartigen Rennen auf dem Norisring war dies ein klasse Qualifying, beste Werbung für die Spannung in der DTM und ein großartiges Ergebnis für uns – und das trotz Gewichtshandicap. Vier Mercedes C-Klassen starten auf den ersten sieben Plätzen und unsere schärfsten Titelrivalen fahren hinter uns los. Eine gute Basis – aber das Rennen ist morgen und erst dann gibt es Punkte, Podium und Sieg. Glückwunsch an Oliver Jarvis zu seiner ersten Pole – und die im Jahreswagen – well done.”