Aussagen von Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug, DTM-Vizemeister 2008 Paul Di Resta sowie Ralf Schumacher zum ersten Lauf der DTM 2009 am Hockenheimring:

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Paul Di Resta
„Wir haben über den Winter gut und hart gearbeitet. Hoffentlich zahlt sich diese Arbeit bereits beim ersten Rennen in Hockenheim aus. Mit der AMG Mercedes C-Klasse habe ich auf jeden Fall eine sehr gute Basis, um in der Meisterschaft vorn mitzumischen.”

Norbert Haug:
“Die DTM hat hervorragende Werte was ihre Wirksamkeit nach Außen betrifft. Nach der Formel 1 gibt es international wohl kaum eine Rennserie, die solch eine mediale Abstrahlung erreicht – die DTM muss sich da absolut nicht verstecken. Alleine in Deutschland liegen die Fernseh-Live-Übertragungen von Samstag und Sonntag mit ihren Zuschauerzahlen bei über 30 Prozent dessen, was die Formel 1 live erreicht.”
“Die DTM hat seit ihrer ‘Wiedergeburt’ im Jahr 2000 richtungsweisende Ideen, bei-spielsweise Normbauteile wie Einheitsbremsen oder Einheitsgetriebe, zudem gibt es die Regelung, dass nur drei Motoren für zwei Fahrzeuge pro Jahr eingesetzt werden – es gibt eine große Anzahl guter und kostensparender Beispiele.”
“Das Ziel der DTM ist, uns so kostengünstig wie möglich aufzustellen und dem Publikum das Bestmögliche zu bieten. Mercedes hat seine Sponsoreinnahmen für die neue Saison trotz wirtschaftlich schwieriger Voraussetzungen erneut gesteigert. Dies spricht für die Auftrittsbühne DTM. Gleichzeitig haben wir uns über Winter einem rigiden Effizienz- und Kostensenkungsprogramm unterzogen und geben 2009 voraussichtlich 30 Prozent weniger für die DTM aus als noch 2008.”

Ralf Schumacher:
„Ich freue mich sehr auf die in zwei Tagen beginnende DTM-Saison auf dem Ho-ckenheimring, denn die „Winterpause“ war sehr lange und mit der aktuellen C-Klasse habe ich nun auch die Möglichkeit einen Schritt nach vorne zu machen.” „Die Erwartungshaltung an mich, in einer aktuellen Mercedes C-Klasse bessere Plat-zierungen einzufahren, ist größer, ganz klar. Mit einem aktuellen DTM-Auto sollte man um Punkte, Podium und Sieg fahren können. Demzufolge ist natürlich auch der Druck, den ich mir selbst mache, größer. Aber davon lasse ich mich nicht aus der Ruhe bringen. Ich wünsche mir, dass am Ende der Saison viele sagen können, dass es die richtige Entscheidung war, in der DTM weiterzumachen.” „Man sollte das Thema DTM und die dort vom Fahrer zu bringende Leistung absolut nicht unterschätzen – es gibt nichts Härteres und Anspruchvolleres im Motorsport.“


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