Da war er ganz in seinen Element, der Mercedes-Benz ML 450 Hybrid im Großstadtgewühl von New York. Stau ist sein Revier, aber eines, das mit diesem Auto sogar Spaß bringt, wenn man geräuschlos elektrisch anfährt oder mitrollt oder die Massen an Drehmoment Drehmoment für den gewaltigen Spurt auf die andere Spur oder die Lücke zwischen den Unmengen New Yorker Taxis ansetzt.

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Sein Antrieb mit einem Sechszylinder-Benziner und zwei Elektromotoren entwickelt 88 Prozent der Leistung eines Achtzylinderns von Mercedes und 94 Prozent des Drehmoments. Diese Zahlen sollen den Amerikanern davon überzeugen, dass ein Achtzylindern nicht das allein seelig machende Triebwerk ist. Aber mehr als die Zahlen überzeugen die kurzen Spurts, wenn der Elektromotor seine Eigenschaft ausschöpft, sofort das volle Drehmoment zu entwickeln. Auch auf dem Highway fehlt einem nichts. Vermissen wird auch kein ML 450 Hybrid-Fahrer die alten Verbrauchswerte. Denn der Hybrid nimmt nur 47 Prozent der Menge an Benzin, die sein Achtzylinder-Kollege in dieser Situation konsumieren würden.

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Diesen ML nennt Mercedes-Benz das effizienteste Fahrzeug seiner Klasse. Es erfüllt die strengen US-Verschriften für die Einstufung als SULEV (Super Ultra Low Emission Vehicle). Gleichzeitig garantiert der ML 450 Hybrid mit einer Systemleistung von 250 kW /340 PS und einem Gesamtdrehmoment von 517 Newtonmeter ein souveränes Fahrerlebnis bei gesteigertem Antriebskomfort. Mercedes-Benz scheint mit diesem Hybrid-ML gelungen zu sein, ein Fahrzeug auf die Räder zu stellen, das auch dem „Erfinder“ des Hybridantriebs Respekt abnötigen wird. (Quelle: Auto-Reporter.net)