Komfortabel fahren und sicher bremsen:
Fahrwerkstechnik mit situationsgerechter Regelung
• Dämpfungssystem: Adaptive Regelung je nach Fahrsituation
• AIRMATIC: Neu entwickelte Luftfederung für V6- und V8-Modelle
• Bremse: ADAPTIVE BRAKE mit nützlichen Zusatzfunktionen
• Räder: Vielseitiges Angebot im 16-, 17- und 18-Zoll-Format

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Das neu entwickelte DIRECT CONTROL-Fahrwerk mit dem serienmäßigen amplitudenabhängigen Dämpfungssystem ist eine tragende Säule des hohen Langstreckenkomforts der E-Klasse. Die Stoßdämpfer passen sich der jeweiligen Fahrsituation an, verringern bei normaler Fahrweise und geringer Anregung der Stoßdämpfer automatisch die Dämpferkräfte und erhöhen sie bis zum Maximum, wenn dies bei dynamischer Kurvenfahrt oder bei Ausweichmanövern erforderlich ist. Auf diese Weise erfüllt das Fahrwerk die Wünsche der Autofahrerinnen und Autofahrer hinsichtlich Abrollkomfort und Agilität gleichermaßen – stets ohne Einbußen an Fahrsicherheit.

Das Stoßdämpfersystem arbeitet rein auf hydromechanischem Weg, kommt also ohne Sensorik und Elektronik aus. Seine Kernstücke sind ein Bypass-Kanal im Kolbenzapfen des Stoßdämpfers und ein Steuerkolben, der sich in einer separaten Ölkammer bewegt. Bei geringen Hubbewegungen des Stoßdämpfers verschiebt der Steuerkolben Öl durch den Bypass-Kanal, sodass am eigentlichen Dämpferventil eine geringere Dämpfkraft erzeugt wird. Der Effekt: Die „weichere“ Stoßdämpfer-Charakteristik sorgt für hohen Abrollkomfort. Bei stärkerer Anregung des Stoßdämpfers bewegt sich der Steuerkolben in seine Endlage, sodass kein Öl mehr durch den Bypass-Kanal fließt und die volle Dämpfkraft zur Verfügung steht.

Die Dreilenker-Vorderachse mit McPherson-Federbeinen hat Mercedes-Benz in verschiedenen Punkten weiterentwickelt und erzielt dadurch vor allem in puncto Fahrkomfort sehr gute Ergebnisse. Im Interesse günstiger Achskinematik, höherem Schwingungskomfort und besserer Sicherheit besteht die untere Lenkerebene aus zwei einzelnen Elementen, die als Zug- und Querstreben dienen und neben der präziseren Radführung vor allem den Vorteil bieten, Schwingungen durch Reifenunwucht oder Bremskraftschwankungen besser zu kompensieren als starre Dreieckslenker. Zudem stehen beim Frontalcrash größere Verformungswege zur Verfügung. Als dritter Vorderachslenker dient die Spurstange, die das quer liegende Lenkgetriebe mit den Rädern verbindet.

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Die Federbeine bestehen aus zylindrischen, querkraftkompensierenden Schraubenfedern, Zweirohr-Stoßdämpfern und neu entwickelten dreiphasigen Kopflagern. Zur weiteren Optimierung des Fahrkomforts haben die Mercedes-Fachleute für das Federbein eine stark aufrechte Position gewählt und verringern dadurch die auf das Zugstrebenlager wirkenden Kräfte. Die Steifigkeit des Lagers konnte deshalb reduziert werden, was sich positiv auf das Abtast- und Abrollverhalten – zum Beispiel bei Querfugen – auswirkt. Der Vorderachsstabilisator ist mit dem Federbein verbunden, das ebenfalls aktiv an der Führung der Vorderräder beteiligt ist.

Durch wohl durchdachten Einsatz von Aluminium und Stahl verringert sich das Gewicht der Vorderachse gegenüber dem Vorgängermodell um zwölf Prozent. Aus Aluminium bestehen die schräg nach vorn gerichteten Zugstreben und die Querstreben.

Hochfester Integralträger für Achse, Lenkung, Motor und Getriebe

Die Vorderachskomponenten, Lenkgetriebe, Motor und Getriebe werden auf einem so genannten Integralträger vormontiert. Er wird aus hochfestem Stahl hergestellt und ist fest mit den Längsträgern der Karosserie verschraubt, sodass er auch als wichtiges Element der vorderen Crashstruktur der neuen E-Klasse dient: Beim Frontalaufprall bildet der Integralträger einen separaten Lastpfad, auf dem die Aufprallenergie gezielt absorbiert wird (siehe Seite 56). Die Verbindungsstellen zwischen dem Integralträger und der Karosserie wurden deutlich verstärkt und bieten somit gegenüber den vom Fahrwerk erzeugten Kräfte und Schwingungen höhere Einleitungssteifigkeiten. Das macht sich durch ein agileres und präziseres Fahrverhalten bemerkbar.

Lenkung: Variable Übersetzung für hohe Sicherheit und agiles Handling

Ebenso wie das Fahrwerk haben die Mercedes-Fachleute auch die Lenkung der E-Klasse neu entwickelt und konnten dadurch Lenkpräzision, Ansprechverhalten und Lenkkomfort noch weiter steigern. Zur Serienausstattung der neuen E-Klasse gehört eine servounterstützte Zahnstangenlenkung mit variabler Übersetzung, die gegenüber dem Vorgängermodell in der Mittellage indirekter ausgelegt ist und so dazu beiträgt, die Fahrstabilität bei höherer Geschwindigkeit zu verbessern. Ab etwa 100 Grad Lenkradwinkel wird die Übersetzung direkter, um die Anzahl der Lenkradumdrehungen beim Einparken oder Rangieren zu verringern.

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Als Wunschausstattung bietet Mercedes-Benz die in der SL-Klasse bewährte Direktlenkung (serienmäßig in den V6- und V8-Modellen) an. Sie wird dieser Bezeichnung gerecht, indem sie dem Autofahrer ein direkteres Ansprechverhalten in Kurven und damit ein noch agileres Handling – kurz gesagt: mehr Fahrspaß – bietet. So ergänzt die Direktlenkung die Vorteile der bisherigen Parameterlenkung durch bessere Fahrdynamik, bietet aber nach wie vor die geschwindigkeitsabhängige Regelung (Parametrierung) der Servounterstützung, die bei niedriger Geschwindigkeit, beim Rangieren oder beim Einparken geringere Lenkkräfte erfordert.

Die variable, auf den Lenkwinkel abgestimmte Übersetzung der Zahnstange nimmt schon ab fünf Grad Lenkwinkel stark zu, sodass der Autofahrer das Lenkrad bei Kurvenfahrt nur wenig bewegen muss: Die E-Klasse reagiert spontaner, der Fahrer hat das Auto also buchstäblich noch besser im Griff, wenn Handlichkeit und Agilität besonders gefragt sind: auf kurvigen Landstraßen, also bei mittlerer Geschwindigkeit und mittlerem Lenkeinschlag.

Lenkung

In anderen Fahrsituationen bleiben hingegen die Vorteile der bewährten Parameterlenkung erhalten und werden teilweise sogar übertroffen: So lässt sich die neue Mercedes-Lenkung in der Mittellage noch indirekter auslegen als bisherige Lenksysteme, was dem Autofahrer bei hoher Geschwindigkeit ein sehr sicheres Lenkgefühl vermittelt und Geradeauslauf und Spurstabilität verbessert. Bei geringem Tempo oder beim Parken sorgt die neue Technik in Verbindung mit der geschwindigkeitsabhängigen Lenkkraftunterstützung für mehr Komfort als bisher, weil sich der Lenkaufwand durch die direkte Übersetzung nochmals vermindert.

Eine weitere Besonderheit ist die Servopumpe der Lenkung. Sie zeichnet sich durch ein elektrisch geregeltes Magnetventil aus, das eine Bypass-Öffnung steuert und dadurch eine bedarfsgerechte Dosierung der Ölmenge ermöglicht. So verringern sich zum Beispiel bei Geradeausfahrt Druck und Ölmenge – die Servopumpe arbeitet mit deutlich reduzierter Leistung und trägt dadurch zur Kraftstoffeinsparung bei.

Wie bisher ist die E-Klasse mit einer individuell einstellbaren Lenksäule ausgestattet. Die Einstellwege betragen +/- 25 Millimeter in der Höhe und 25 Millimeter in Längsrichtung – Werte, mit denen die neue E-Klasse andere Limousinen dieses Marktsegments deutlich übertrifft. Auf Wunsch erfolgt die stufenlose Positionierung des Lenkrads elektrisch, wenn der Mercedes-Kunde das Memory-Paket ordert. Als wirksamer Beitrag zur Insassensicherheit wurde die Lenksäule so konstruiert, dass sie sich im Falle eines Frontalunfalls mit definiertem Kraftniveau teleskopartig zusammenschiebt. Durch den auf diese Weise um bis zu 100 Millimeter vergrößerten Deformationsweg verringern sich Belastungen des Oberkörpers.

Hinterachse: Raumlenkersystem in vielen Details modifiziert

Die seit mehr als 25 Jahren bewährte Mercedes-Raumlenkerachse wurde für den Einsatz in der neuen E-Klasse überarbeitet, um den höheren Ansprüchen hinsichtlich Komfort und Agilität Rechnung zu tragen. Modifiziert wurden zum Beispiel die vordere Querbrücke des Achsträgers, der jetzt an den Verbindungsstellen mit den Karosserie eine größere Abstützbasis zur Verfügung steht. Dadurch vermindern sich die Kräfte, die in die Fahrgastzelle übertragen werden können: Ein Komfortvorteil, der sich vor allem bei Querfugen im Fahrbahnbelag bemerkbar macht.

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Als Beitrag zum Leichtbaukonzept der neuen E-Klasse werden Radführungsteile wie Streben, Radträger und die Metallteile der Elastomerlager größtenteils aus Aluminium hergestellt. Der Fahrschemel der Hinterachse besteht aus hochfestem Stahl.

AVANTGARDE-Fahrwerk mit tiefer gelegter Karosserie

Neben dem serienmäßigen DIRECT CONTROL-Fahrwerk mit Stahlfederung und amplitudenabhängigem Dämpfungssystem bietet Mercedes-Benz für die Line AVANTGARDE ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk mit verstärkten Drehstabilisatoren und Leichtmetallrädern im 17-Zoll-Format an. Die Karosserie wird bei diesem Fahrwerkstyp, der auf Wunsch auch für die anderen Modellvarianten lieferbar ist, um 15 Millimeter tiefer gelegt. In Verbindung mit dem Sport-Paket AMG wird das AVANTGARDE-Fahrwerk zusätzlich mit 18-Zoll-Rädern, größerer Bremsanlage und gelochten Bremsscheiben an der Vorderachse ausgestattet.

Luftfederung: Erstmals in Kombination mit stufenlosem Dämpfungssystem

Die Luftfederung AIRMATIC kombiniert Mercedes-Benz in der neuen E-Klasse erstmals mit einem elektronisch geregelten Dämpfungssystem, das stufenlos arbeitet und jedes Rad einzeln regelt. Dieses Luftfeder-Fahrwerk ist auf Wunsch für die V6-Modelle E 350 CGI BlueEFFICIENCY und E 350 CDI BlueEFFICIENCY sowie für die 4MATIC-Varianten E 350 CDI BlueEFFICIENCY 4MATIC und E 350 4MATIC lieferbar; beim E 500/E 500 4MATIC gehört es zur Serienausstattung.

Luftfederung

Insgesamt sieben Sensoren überwachen die Fahrsituation und Aufbauzustand und melden ihre Informationen an ein elektronisches Steuergerät, das zusätzlich Informationen über Fahrgeschwindigkeit, Lenkradwinkel, Bremsmoment und Motordrehmoment verarbeitet und daraus die optimale Stoßdämpfercharakteristik ermittelt. Je nach aktuellem Straßen- oder Fahrzustand passt das System vollautomatisch die Dämpfkraft für jedes Rad einzeln an. Bei normaler Fahrweise stellt sich auch auf schlechten Straßen eine weiche Dämpfung ein, die den Passagieren der E-Klasse bei unverändert guter Fahrstabilität und –sicherheit ein Maximum an Komfort bietet. Bei agilerer Fahrweise passt sich die Einstellung der Stoßdämpfer kontinuierlich an und unterstützt dadurch den Wunsch nach mehr Dynamik.

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Per Tastendruck an der Instrumententafel kann der Autofahrer die prinzipielle Fahrzeugcharakteristik vorbestimmen. Zur Auswahl stehen zwei Einstellungen: „Comfort“ und „Sport“. Im Sport-Modus werden die hydraulischen Kräfte der Stoßdämpfer angehoben, um auf diese Weise zum Beispiel eine noch bessere Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten und eine Verringerung des unter-steuernden Eigenlenkverhaltens bis 120 km/h zu erreichen.

Neu entwickeltes Luftfederbein nach dem McPherson-Prinzip

Das Luftfedersystem haben die Mercedes-Ingenieure in vielen Details neu- oder weiterentwickelt. Eine Besonderheit ist das radführende McPherson-Luftfederbein der Vorderachse, das Stoßdämpfer, Luftfederbalg und Luftbehälter vereint. Der Federbalg wurde gegenüber dem Vorgängermodell deutlich vergrößert und durch Einsatz eines neuen Materials weiter optimiert, sodass durch die spezielle Form des Luftfederbalgs erstmals gelang, ein McPherson-Luftfederbein in einer Komfortlimousine einzusetzen.

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Besonderes Augenmerk widmeten die Fachleute auch den Kopflagern der neuartigen Luftfederbeine, die alle Kräfte übertragen und deshalb sowohl in Zug- als auch in Druckrichtung extrem belastbar sein müssen. Diese Anforderungen erfüllt ein extrem steifer Flansch aus Aluminium-Druckguss, der das Lager aufnimmt. Er ist das Ergebnis aufwendiger Computersimulationen und Berechnungen des komplexen Zusammenspiels zwischen Federbein und Karosserie und bewirkt durch seine spezielle Konstruktion eine zehnfach größere Einleitungssteifigkeit im Bereich der Luftfederbeine als beim Vorgängermodell. Dadurch leisten die neu entwickelten Federbeinlager einen wichtigen Beitrag zum vorbildlichen Schwingungskomfort des Vorderwagens – übrigens auch bei Ausstattung mit Stahlfederung.

Bremse: Mit Berganfahrhilfe und Trockenbremsfunktion

Mit ADAPTIVE BRAKE bietet die neue E-Klasse auf dem Gebiet der Bremsentechnik ein innovatives System, das durch zusätzliche Assistenzfunktionen mehr Sicherheit und Komfort ermöglicht. Ein Beispiel dafür ist die praktische HOLD-Funktion: Nachdem die E-Klasse bis zum Stillstand abgebremst wurde, genügt es, das Bremspedal kurzzeitig noch etwas weiter zu treten, um diese Funktion zu aktivieren. Das Auto wird dann von der Bremse gehalten – auch wenn der Fahrer den Fuß vom Bremspedal nimmt. Auf diese Weise verhindert ADAPTIVE BRAKE ein unbeabsichtigtes Anrollen beim Ampel-Stopp oder im Stop-and-go-Verkehr sowie das Zurückrollen am Berg. Die Haltefunktion schaltet sich beim Anfahren automatisch wieder ab.

Wechselt der Autofahrer vor einer Notbremsung abrupt vom Gas- auf das Bremspedal, erhöht das Bremssystem den Druck in den Bremsleitungen und legt so die Beläge an die Bremsscheiben an, die dann beim Tritt aufs Bremspedal sofort mit voller Kraft zupacken können. Durch dieses sogenannte Vorfüllen unterstützt das System den serienmäßigen Bremsassistenten.

Ein weiteres Sicherheitsplus bietet ADAPTIVE BRAKE bei Nässe: Durch regelmäßige kurze Brems-Impulse wird der Wasserfilm auf den Bremsscheiben abgestreift, sodass die Bremse mit vollem Wirkungsgrad arbeiten kann. Diese auto-matische Trockenbremsfunktion wird immer dann aktiviert, wenn der Scheibenwischer der E-Klasse eine bestimmte Zeit lang läuft; die fein dosierten Brems-Impulse nimmt der Fahrer nicht wahr.

Schließlich unterstützt ADAPTIVE BRAKE den Autofahrer beim Anfahren am Berg. Erkennt die Sensorik, dass die Limousine an einer Steigung hält, schaltet sich automatisch eine Berganfahrhilfe ein und hält den Bremsdruck für kurze Zeit konstant, sodass die E-Klasse nicht zurückrollt. Dadurch hat der Fahrer genügend Zeit, den Fuß vom Brems- auf das Gaspedal zu wechseln, ohne die Fußstellbremse betätigen zu müssen.

Bremsscheiben und Bremskraftverstärker noch leistungsfähiger

Groß dimensionierte Bremsscheiben an Vorder- und Hinterachse schaffen die technische Grundlage für sichere und zuverlässige Verzögerung in allen Fahrsituationen. Ihr Durchmesser beträgt je nach Motorversion vorn bis zu 344 und hinten bis zu 320 Millimeter.

Daten und Dimensionen der Bremsanlage im Überblick:
E-Klasse Bremsanlage

Zur Bremsenkühlung haben die Mercedes-Ingenieure zweiteilige Abdeckbleche aus Aluminium entwickelt und bei Tests im Windkanal erprobt. Sie sorgen dafür, dass die Kühlluft während der Fahrt vom Unterboden in die Radhäuser und schließlich zu den Bremsscheiben strömt.

Eine weitere technische Besonderheit bietet die Pedalanlage der neuen E-Klasse. Mercedes-Benz verwendet zur Herstellung des Pedallagerblocks erstmals eine Hybridbauweise aus Stahl und Kunststoff, die Gewichtsvorteile bietet und weniger Bauraum beansprucht als die bisherige Technik. In diesem Lagerblock ist das aus zwei miteinander verschweißten Schalen hergestellte Bremspedal befestigt. Die Schalenbauweise hilft ebenfalls Gewicht zu sparen und ermöglicht zugleich eine hohe Torsions- und Biegesteifigkeit.

Regelsysteme: Elektronik für sicheres Autofahren

Mit serienmäßigem Anti-Blockier-System, Antriebs-Schlupf-Regelung, Bremsassistent und Elektronischem Stabilitäts-Programm ist die E-Klasse auch hinsichtlich der Fahrsicherheitssysteme auf dem neuesten Stand der Technik. Mercedes-Benz hat für ESP® eine Steuerlogik entwickelt, die den Autofahrer in kritischen Kurvensituationen noch besser unterstützt: Durch dosierte Brems-Impulse an bis zu drei Rädern wird die Limousine bei moderater Verringerung der Fahrgeschwindigkeit zum Eindrehen in die Kurve gebracht.

Die ESP®-Gespannstabilisierung, die bei Ausstattung der E-Klasse mit Anhängerkupplung aktiviert ist, erkennt gefährliche Pendelschwingungen des Anhängers und bringt ihn durch gezielte Brems-Impulse an den Vorderrädern des Zugwagens automatisch wieder auf sicheren Kurs. Bei größerer Gefahr verringert das System durch Bremsung automatisch das Fahrtempo und reduziert zusätzlich das Motordrehmoment, bevor die gezielten Brems-Impulse für die Stabilisierung des Anhängers sorgen.

Auf Wunsch stattet Mercedes-Benz die neue E-Klasse mit einer schwenkbaren Anhängerkupplungaus, deren Kugelkopf nicht montiert oder demontiert werden muss. Er schwenkt zusammen mit der Steckdose unter die Karosserie vor und ist in der Ruheposition nicht sichtbar. Die maximale Anhängelast der E-Klasse beträgt bis zu 2100 Kilogramm (gebremst) – ein Spitzenwert in dieser Fahrzeugklasse.

Das Elektronische Stabilitäts-Programm wacht auch über den Luftdruck in den Reifen und warnt bei plötzlichem Druckverlust in einem der Reifen. Dazu vergleicht das System kontinuierlich die Drehzahlen der Räder, die hauptsächlich von der Fahrgeschwindigkeit, der Beladung und vom Reifenluftdruck abhängig sind. Zusätzlich zieht das Steuergerät auch andere fahrdynamische ESP®-Sensorsignale wie Querbeschleunigung, Gierrate und Radmomente heran, um den Luftdruckverlust in einem Reifen zu diagnostizieren. So kann das System Abweichungen feststellen und informiert den Autofahrer per Zentral-Display.

Um bei einer Reifenpanne mobil zu bleiben, bietet Mercedes-Benz auf Wunsch Reifen mit Notlaufeigenschaften an. Sie sind in der Dimension 245/45 R 17 lieferbar und zeichnen sich durch selbsttragende Seitenwände aus. Damit können Mercedes-Kunden – je nach Beladung des Fahrzeugs – mit 80 km/h Höchstgeschwindigkeit bis zu 50 Kilometer weit fahren.

Räder und Reifen: 16-Zoll-Leichtmetallfelgen serienmäßig

Das Räder-Reifen-Programm für die neue E-Klasse bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Limousine nach persönlichem Geschmack auszustatten. Insgesamt stehen Mercedes-Kunden zwölf Felgen-Reifen-Kombinationen im 16-, 17- und 18-Zoll-Format zur Auswahl. Serienmäßig fahren die Vierzylinder-Modelle E 200 CDI BlueEFFICIENCY, E 220 CDI BlueEFFICIENCY und E 200 CGI BlueEFFICIENCY mit 16-Zoll-Leichtmetallrädern im Neun-Speichen-Design und rollwiderstandsarmen Reifen der Größe 205/60 R 16 von der Montagelinie. Durch eine besondere Schmiedetechnologie konnte das Gewicht der Felgen um insgesamt 9,6 Kilogramm verringert werden.

Die BlueEFFICIENCY-Modelle E 250 CDI, E 350 CDI, E 350 BlueTEC, E 250 CGI und E 350 CGI stattet Mercedes-Benz serienmäßig mit Reifen der Dimension 225/55 R 16 und Leichtmetallfelgen 7,5 J x 16 aus. Beim Topmodell E 500 sind ab Werk 18-Zoll-Leichtmetallräder und Reifen 245/45 R 17 montiert.

Für die Lines ELEGANCE und AVANTGARDE und für das Sport-Paket AMG haben die Mercedes-Designer spezielle Felgen und Reifengrößen ausgewählt, die zur Serienausstattung dieser Modellvarianten gehören:

ELEGANCE:
Leichtmetallfelgen im Zehn-Doppelspeichen-Design
7,5 J x 16, Reifengröße 225/55 R 16

AVANTGARDE:
Leichtmetallfelgen im Fünf-Doppelspeichen-Design
8 J x 17, Reigengröße 245/45 R 17

Sport-Paket AMG:
Leichtmetallfegen im Fünf-Doppelspeichen-Design
vorn 8,5 J x 18 und Reifen 245/40 R 18
hinten 9 J x 18 und Reifen 265/35 R 18


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