Der Bundesliga-Nachwuchs dominierte den 28. Mercedes-Benz JuniorCup. Zwei Tage lang spielten im Sindelfinger Glaspalast Mannschaften aus Island, Griechenland, der Schweiz und Deutschland – am Ende belegten die fünf deutschen Teams die ersten fünf Plätze. Turniersieger wurde Hertha BSC durch ein 4:2 im Finale gegen den Vorjahressieger TSG 1899 Hoffenheim.

Nahezu 9.000 Zuschauer sahen an den beiden Tagen ein ausgeglichenes und qualitativ hochwertiges Turnier, bei dem am Ende die beiden besten Mannschaften im Finale standen. Das Team aus Hoffenheim erreichte zum zum dritten Mal nacheinander das Finale, konnte aber dort den Vorjahreserfolg nicht wiederholen. Hertha BSC war mit vier Spielern angetreten, die bereits zum Profi-Kader des Vereins gehören und erwies sich als die beste Mannschaft.

Auf Platz drei landete der VfB Stuttgart, der im Süd-Vergleich Bayern München mit 4:3 besiegte. Die Münchner Bayern waren stark gestartet, konnten ihre Leistung aber nicht über zwei Tage halten und unterlagen im Halbfinale dem späteren Turniersieger eindeutig mit 0:4. Hoffenheim hatte im Halbfinale den VfB Stuttgart mit 6:3 bezwungen.

Zum besten Spieler des Turniers wurde Arne Maier (Hertha BSC Berlin) gewählt, bester Torhüter war Reykjaviks Emil Adunsson. Bemerkenswert ist die diesjährige Tor-Bilanz: Durchschnittlich wurden fast 5 Tore pro Spiel erzielt.

Neben Jugendfußball auf höchstem Niveau in der Hallenmitte bot der Glaspalast einen Einblick in die faszinierende Welt des eSports. Erstmals richtete der Veranstalter zwei Mercedes-Benz eSports Lounges für die Besucher und Spieler des Turniers. In einem „Beat the Pro“-Wettbewerb konnten sich alle Gäste im virtuellen Fußball mit professionellen eSportlern an der Konsole messen. Mercedes-Benz ist seit Herbst 2017 im Bereich eSports aktiv und erweitert so sein Sportsponsoring um ein weiteres Zukunftsfeld.

 

Spiel um Platz 7:  

Vikingur Reykjavik – Grasshopper Club Zürich 3:2

Spiel um Platz 5:

Panathinaikos Athen – 1. FC Köln 1:5

Spiel um Platz 3:

FC Bayern München – VfB Stuttgart 3:4

Finale:

Hertha BSC – Hoffenheim 4:2

 

Bester Spieler:

Arne Maier (Hertha BSC)

Bester Torhüter:

Emil Audunsson (Vikingur Reykjavik)

 

Turnier der Auszubildenden:

 

Spiel um Platz 9:                                                                                 

Werk Ludwigsfelde – Werk Düsseldorf 1:0

Spiel um Platz 7:

Werk Mannheim – Werk Gaggenau 2:3

Spiel um Platz 5:

Werk Sinelfingen – Werk Kassel 3:4

Spiel um Platz 3:

Werk Bremen – EvoBus Neu-Ulm 1:3

Finale:

Werk Wörth – Werk Untertürkheim 5:6

 

Quelle: Daimler AG