Der smart vision EQ fortwo im Land der aufgehenden Sonne. Mitten in der quirligen Millionenstadt Tokio führt sich das neueste autonome Konzeptfahrzeug von smart wie zuhause. Mit seinem freundlichen Gesicht – der smart kann schließlich mit seinen Frontscheinwerfern sogar „blinzeln“  – passt der smart perfekt zur sehr freundlichen und höflichen japanischen Art.

Schaut man sich im Straßenbild von Tokio um, dann findet man entlang der Straßen nahezu keine geparkten Autos – wie man es hier bei uns in Deutschland in fast jeder kleineren und größeren Stadt und den dortigen Wohngebieten vorfinden kann. In der fast 10 Millionen Einwohner großen Hauptstadt ist einfach kein Platz dafür, alles ist so eng und knapp bebaut, das Autos einfach nur stören. Entsprechend selten hat der Tokianer auch ein eigenes Auto – und wenn doch, dann parkt es in Sammelspots oder Parkhäusern.

Schaut man sich also die Verkehrsströme von Tokio an, dann ist diese Stadt wie gemacht für ein Konzept von smart, welches Carsharing und autonomes Fahren vereint – und das zusätzlich noch leise und lokal emissionsfrei mittels  Elektroantrieb.

Der elektrisch angetriebene smart vision EQ fortwo zeigt als Zweisitzer ein cooles und reduziertes Design mit smart-typischen Proportionen. Als erstes Fahrzeug des Daimler Konzerns verzichtet das Showcar konsequent auf Lenkrad und Pedale, die Steuerung der Fahrzeugfunktionen mit dem persönlichen Mobile Device oder per Spracheingabe soll dafür intuitiv, bequem sowie hygienisch vonstatten gehen.

Dank Schwarmintelligenz und autonomem Fahren müssen zukünftige Nutzer des Fahrzeuges das nächste freie Fahrzeug zukünftig nicht mehr suchen: das Fahrzeug findet die Nutzer und holt die Passagiere direkt am gewünschten Ort ab. Der Weg zum „Mietauto“ entfällt, da die miteinander vernetzten Fahrzeuge dazu immer unterwegs sein wird.

Sieht man heute das neue smart Konzeptfahrzeug auf den Straßen von Tokio, könnte dies bereits ein Bild aus dem Jahre 2030 und später sein. Angst vor der neuen Art der Mobilität und der Elektromobilität kann also ignoriert werden – doch auch hier gelten die Japaner als aufgeschlossen für neue Technologie, als wir Europäer.

Wie perfekt sich die Zukunft mit dem smart vision EQ bereits jetzt schon vereint, zeigt auch das Wohnprojekt „R torso C“ in Herzen von Tokio.

Dort hat Architekt Yasuhiro Yamashita auf nur 66 Quadratmeter Grundstücksfläche ein modernes mehrgeschossiges Wohnhaus mit über 100 Quadratmeter für ein japanisches Ehepaar realisiert – der Platz des Grundstücks wurde sogar so effektiv genutzt, das selbst ein smart noch einen notwendigen Parkplatz hätte.

Bilder: Daimler AG / Teymur Madjderey