Für Lewis Hamilton lief es beim Formel 1 Rennen zum Großen Preis von Singapur perfekt. Der Brite, der vom fünften Platz gestartet ist, konnte das Rennen als Sieger abschließen. Für Ferrari-Pilot Sebastian Vettel lief es hingegen weniger gut: er musste seinen Ferrari-Dienstwagen bereits aufgrund der Folgen eines Startunfalls verfrüht abstellen – parallel auch sein Markenkollege Kimi Räikkönen.

3 Safety Car Einsätze
Lewis Hamilton konnte das Rennen – auch nach 3 Safety-Car-Runden – souverän anführen und am Ende auch gewinnen. Der Große Preis von Singapur 2017 wurde diesmal aufgrund Zeitablauf von 2 Stunden nicht nach 61 Runden beendet, sondern bereits nach 58 Umrundungen. Für die Weltmeisterschaft holt sich der Mercedes-Pilot wichtige Punkte für die Saison 2017 – und das nach einem schlechten Qualifyings. Hinter dem Briten Hamilton – mit 4,5 Sekunden Vorsprung – kam Red Bull Pilot D. Ricciardo auf Platz 2 (+4.507 Sekunden), dahinter der zweite Silberpfeil mit V. Bottas (+8.8 Sekunden).

„Was soll ich sagen? Was für ein Turnaround. Wir hatten eine tolle Strategie. Was für ein toller Tag“ – so Hamilton am Boxenfunk. Aber auch bei Toto Wolff und Niki Lauda sollte die Stimmung nun bestens sein.

Pech für Ferrari
Sebastian Vettel zum Startcrash: „Start war Durchschnitt – dann kam ich im zweiten Teil ein bisschen besser weg. Ich habe Max gesehen, der kam innen. Ich bin ein bisschen rübergezogen und schon hat es geknallt. […].. Echt blöd gelaufen, weil wir beide draußen sind. Es geht weiter. Ist natürlich doof, aber was soll man machen?“. Verstappen sieht hingegen die Hauptschuld zum Crash bei Vettel: „Er hat angefangen, mich einzuquetschen. Vielleicht hat er Kimi links nichs nicht gesehen, aber das ist keine Ausrede. Wenn man um die WM kämpft, sollte man kein solches Risiko gehen“.

Hinter den Top 3 kam Toro Rosso Pilot C. Sainz auf Platz 4 (+22.822 Sekunden), dahinter S. Perez im Force INdia (+25.359) sowie Renault Pilot J. Palmer (+27.259). Die Top 10 komplettieren Mc Laren Pilot Vandoorne auf 7 (+30.388 Sekunden), L. Stroll im Williams (+41.696), sowie R. Grosjean im Haas und E. Ocon im Force India (+44.795).

F. Massa im Williams kam mit 46.536 Sekunden Rückstand auf Platz 11, P. Wehrlein im Sauber auf Platz 12.

Zahlreiche Piloten kamen beim Großen Preis von Singapur jedoch nicht über die Ziellinie –  neben den beiden Ferrari-Piloten Räikkönen und Vettel ebenso Sauber-Pilot Ericsson, D. Kwjat im Toro Rosso, sowie McLaren Pilot Alonso und M. Verstappen im Red Bull sowie N. Hülkenberg im Renault.

Bilder: Daimler AG