Bei der Modellpflege der Mercedes-Benz S Klasse bietet der Hersteller sowohl neue Motorisierungen, als auch neue Typenbezeichnungen an. So sollte man sich bereits jetzt an einen S 560 4MATIC sowie Mercedes-Maybach S 560 4MATIC gewöhnen, welche mit 469 PS und 700 Nm neu zum Kunden rollen werden. Aber auch die Reihensechszylinder-Diesel kommen in der Modellpflege erstmals in der Baureihe 222 in das Angebot. Plug In Hybrid sowie die Benzin-Variante des Reihensechszylinder folgen später ebenso.

Reihensechszylinder als S 350 d und S 400 d 4MATIC
Als stärkster Pkw-Diesel wird es den Reihensechszylinder als S 350 d 4MATIC mit 286 PS sowie 600 Nm Drehmoment sowie den Mercedes-Benz S 400 d 4MATIC mit 340 und 700 Nm Drehmoment mit 2.925 cm³ Hubraum im Produktprogramm geben. Den Kraftstoffverbrauch gibt der Hersteller mit 5,5 bzw. 5,6 Liter auf 100 km an (145 bztw. 147 g/km CO2-Emissionen kombiniert).

Der neue Dieselmotor verfügt über ein Stufenmulden-Brennverfahren, 2-stufige Abgasturboaufladung sowie erstmal den Einsatz der variablen Ventilsteuerung CAMTRONIC. Die Konstruktion ist durch die Kombination von Alugehäuse und Stahlkolben mit einer weiterentwickelten NANOSLIDE Laufbahnbeschichtung gekennzeichnet.

S 63 4MATIC+ nun mit 4 Liter V8 BiTurbo
Der Mercedes-AMG S 63 4MATIC+ (8,9 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 203 g/km) wird nun als AMG 4,0 Liter V8 Biturbomotor mit Zylinderabschaltung angeboten, welcher den bisherigen 5,5 Liter V8 Biturbo ersetzt.

Trotz des geringeren Hubraums leistet das neue Triebwerk 612 PS sowie 900 Nm Drehmoment. Der S 65 verfügt übrigens weiterhin über 630 PS sowie 1.000 Nm Drehmoment und wird – im Gegensatz zum S 63 – nicht als 4MATIC-Variante ausgeliefert.

Der Einsatz des neuen Reihensechszylinder-Ottomotor (Typ M 256) einschließlich eines 48 Volt Bordnetzes folgt in der Modellpflege später, wie auch ein Plug-In-Hybrid mit einer erweiterten Reichweite von rund 50 Kilometer (mittels 13,3 kwh-Batterie und bordeigenen Lader von 7,2 kW). Gleichzeitig haben dann auch die neuen Technologien, wie der Integrierte Starter-Generator (ISG) auf 48 Volt Basis und der elektrische Zusatzverdichter (eZV) ihre Weltpremiere.

Bilder: Daimler AG