Mercedes-Benz setzt seine erfolgreiche Kooperation mit Valmet Automotive fort: Der finnische Produktionsdienstleister wird auch Fahrzeuge der nächsten Kompaktwagengeneration in seinem Werk in Uusikaupunki produzieren. Dort läuft bereits seit 2013 die aktuelle A-Klasse vom Band.

„Wir sind davon überzeugt, dass die nächste Kompaktwagengeneration von Mercedes-Benz ihren Erfolgskurs beibehält. Mit dem Folgeauftrag für Valmet Automotive nutzen wir zusätzliche Kapazitäten für die Produktion unserer neuen Kompakten. Die Zusammenarbeit mit professionellen Kooperationspartnern ist ein wichtiger strategischer Baustein in unserem flexiblen und effizienten Produktionsnetzwerk“, so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management.

Produziert werden die aktuellen Kompaktfahrzeuge in einem globalen Produktionsverbund mit dem Lead-Werk Rastatt in Deutschland. Weitere Produktionsstandorte sind das ungarische Mercedes-Benz Werk Kecskemét, der chinesische Produktionsstandort BBAC in Peking sowie zukünftig auch der mexikanische Standort in Aguascalientes. Dort wird derzeit im Rahmen der Kooperation mit der Renault/Nissan Allianz ein gemeinsames Werk errichtet.

Valmet Automotive mit seinem Werk in Uusikaupunki ergänzt diesen Kompaktwagen-Produktionsverbund optimal: Dort werden schon seit 2013 im Auftrag von Mercedes-Benz zusätzliche Stückzahlen der aktuellen A-Klasse produziert. Dieser Auftrag wurde aufgrund der starken Nachfrage bis Ende 2017 verlängert. Die A-Klasse läuft in Uusikaupunki gemeinsam mit dem GLC flexibel von einem Band. Die zusätzliche Produktion des Mittelklasse-SUVs bei Valmet Automotive ist im Februar 2017 gestartet.

„Die Zusammenarbeit mit Valmet Automotive ist außerordentlich erfolgreich. Diese Kooperation wollen wir auch bei der neuen Kompaktwagengeneration fortschreiben. Valmet Automotive erfüllt in jeder Hinsicht die hohen Anforderungen an Prozesse und Qualität. Für uns ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner und wurde daher mit dem Daimler Supplier Award 2016 ausgezeichnet“, sagt Dr. Klaus Zehender, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Einkauf und Lieferantenqualität.

Mercedes-Benz Cars Operations verantwortet die Pkw-Produktion an weltweit 29 Standorten innerhalb eines flexiblen und effizienten Produktionsnetzwerks mit rund 78.000 Beschäftigten. Dazu gehören die zentralen Funktionen Produktionsplanung, Technologiefabrik, Logistik und Qualitätsmanagement. Im vergangenen Jahr hat Mercedes-Benz Cars mehr als zwei Millionen Pkw der Marken Mercedes-Benz und smart produziert und damit den sechsten Rekord in Folge eingefahren. Das Netzwerk orientiert sich an den Produktarchitekturen Frontantrieb (Kompaktwagen) und Heckantrieb (zum Beispiel S-, E- und C-Klasse) sowie den SUV- und Sportwagenarchitekturen. Dazu kommt ein Produktionsverbund für den Powertrain (Motoren, Getriebe, Achsen, Komponenten). Im Mittelpunkt eines jeden Architektur-Produktionsverbunds steht ein Lead-Werk, das als Kompetenzzentrum für Neuanläufe, Technologie und zur Qualitätssicherung dient. In der täglichen Arbeit liegt der Fokus auf der kontinuierlichen Verbesserung sowie der Weiterentwicklung von modernen Fertigungsverfahren, die eine effiziente, flexible und umweltfreundliche Produktion künftiger Hightech-Fahrzeuge in typischer Mercedes-Benz Qualität ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrem Know-how, deren Arbeit durch eine gezielte ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes sowie durch eine intelligente Automatisierung unterstützt wird. Neben eigenen Produktionswerken setzt Mercedes-Benz im Rahmen des Wachstumskurses verstärkt auf Kooperationen.