Australien bestätigt sich als gutes Pflaster für Mercedes-AMG Motorsport: Beim Auftakt der Australian GT Championship auf dem Adelaide Street Circuit gelang Eggleston Motorsport der erste Gesamtsieg eines Mercedes-AMG GT3 in 2017, dem das Team am Wochenende noch einen weiteren Sieg und einen dritten Platz folgen ließen. Der Erfolg war zugleich der insgesamt 20. Gesamtsieg eines Mercedes-AMG GT3 in der noch jungen Historie des Rennwagens.

Bereits 2016 feierte der damals neu eingeführte Mercedes-AMG GT3 mit dem Kundensportteam Scott Taylor Motorsport seinen ersten Rennsieg überhaupt – ebenfalls in der Australian GT. 2017 führen die Auftaktsiege von Eggleston Motorsport die Erfolgsgeschichte fort. Im Fahrzeug mit der Startnummer 24 war Tony Bates der dominierende Mann im Feld. Dessen Leistung auf dem Adelaide Street Circuit ist umso beeindruckender, da sich Team und Fahrer erst wenige Tage vor dem Event auf eine Zusammenarbeit für die anstehende Saison einigten und Bates so nur wenig Zeit zur Vorbereitung blieb. Doch dem Australier genügten ein Training und die beiden Qualifyings für eine fehlerfreie Leistung im Mercedes-AMG GT3. Hinzu kam eine perfekte Pitstop-Strategie, dank der sich Bates im ersten Lauf von Startplatz neun auf den ersten Platz nach vorne schob und damit auch die Grundlage für die weiteren Erfolge des Wochenendes legte.

Nach dem ersten Event in der Australian GT führt Tony Bates die Meisterschaftswertung mit neun Punkten vor dem Zweitplatzierten an. Neben Bates starteten drei weitere Mercedes-AMG GT3 in Adelaide und erreichten weitere Top Ten-Platzierungen: Scott Taylor Motorsport setzte mit der Startnummer 8 mit Max Twigg (P21, P9, P5) und der Startnummer 222 mit dem Duo Craig Baird / Scott Taylor (P10, P15, P18) zwei Fahrzeuge ein. Den Mercedes-AMG GT3 #19 (P7, P8, P8) von Griffith Corporation pilotierte Mark Griffith.

Tony Bates, Eggleston Motorsport, Mercedes-AMG GT3 #24: „Es war ein unbeschreibliches Wochenende und ich werde jetzt die Feier ganz besonders genießen. Denn es ist sehr selten, dass ein Rennwochenende so perfekt verläuft. Nach dem Qualifying wusste ich, dass wir eine Chance auf ein gutes Resultat hatten. Aber bei so starken Wettbewerbern wusste ich auch, dass ich eine perfekte Leistung abrufen musste. Eggleston Motorsport hat mir über das gesamte Event mit dem Mercedes-AMG GT3 ein sensationelles Fahrzeug zur Verfügung gestellt und unsere Strategie ging perfekt auf.“

Das Nordamerika-Engagement nimmt weiter Fahrt auf

Nachdem Mercedes-AMG Motorsport in der IMSA Weathertech SportsCar Championship mit Platz drei bei den 24 Stunden von Daytona bereits einen gelungenen Einstand in Nordamerika feiern konnte, startet vom 10. bis 12. März nun auch die Pirelli World Challenge in die Saison 2017. Drei Mercedes-AMG GT3 sind bei dem Debüt in der Sprint-Rennserie beim Grand Prix von St. Petersburg, Florida, vertreten, bei dem jeweils zwei Rennen über 50 Minuten gefahren werden. In einem 43 Fahrzeuge starken Teilnehmerfeld wird Ryan Dalziel mit dem Kundensportteam CRP Racing und der Startnummer 2 in der GT-Klasse auf Punktejagd für die Gesamtmeisterschaft gehen. Tim Pappas pilotiert den Mercedes-AMG GT3 #54 von Black Swan Racing und Pablo Perez Companc fährt für Champ1 Motorsports mit der Startnummer 69 in der GTA-Klasse.

Darüber hinaus sind Einsätze von weiteren Teams im Rahmen der SprintX-Läufe in der Pirelli World Challenge geplant. Die SprintX-Rennen werden im Rahmen der Pirelli World Challenge Headliner-Veranstaltungen stattfinden und küren ihren eigenen Titelgewinner. Wie auch in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship steht den Teams in der Pirelli World Challenge das komplette Service-Angebot von Mercedes-AMG Motorsport mit einem Service- und Ersatzteiltruck vor Ort an der Rennstrecke zu Verfügung. Dreh- und Angelpunkt des Nordamerika-Engagements ist das neue Technik- und Logistikzentrum in Mooresville, North Carolina.

Ryan Dalziel, CRP Racing, Mercedes-AMG GT3 #2: „ Mein Ziel ist es, um die GT-Meisterschaft mitzufahren. Die GT-Klasse ist sehr stark und es herrscht eine hohe Wettbewerbsdichte. Das zeigt sich auch, dass in den letzten beiden Jahren die Meisterschaft erst jeweils im letzten Rennen entschieden wurde. Der Mercedes-AMG GT3 ist ein sehr gutes Fahrzeug und ist auf jeden Fall konkurrenzfähig. Das CRP Racing Team macht einen hervorragenden Job und wir konnten bereits gute Tests in Sebring fahren.“

Quelle: Daimler AG