Im Rahmen seines 50. Jubiläums feiert Mercedes-AMG nicht nur, sondern zeigt parallel auch einen Blick in die nahe Zukunft. In Genf präsentiert die Marke aus Affalterbach sein neues Showcar Mercedes-AMG GT Concept. Ein erster Blick auf die kommende Baureihe X290 – den viertürigen AMG GT -, welcher 2018 zum Händler rollt. Aber auch ein erster Blick auf die neue Antriebstechnik zeigt man bereits – und das eindrucksvoll mit einer Systemleistung von 600 kW in dessen letzter Ausbaustufe, welches das Fahrzeug von 0 auf 100 km/h in unter 3 Sekunden katapultiert.

Dynamischer Fastback mit großer Heckklappe
Der viertürige Sportwagen aus Affalterbach soll und wird die Erfolgsgeschichte des AMG GT nahtlos fortschreiben. Das dynamische Fastback wird dank der großen Heckklappe sowie dem variablen Innen – und Gepäckraum auch einen hohen Alltagsnutzen bieten – so heißt es am Genfer Autosalon 2017 vor Ort. Damit verbindet das neue Coupé die hohe Funktionalität der Performance-Fahrzeuge mit der Sportlichkeit der AMG GT Sportwagen. Und während des Showcar bereits einen Hinweis auf das Exterieur-Design des kommenden Serienmodells gibt, spart man sich das Interieur-Design für später auf. Die Baureihe X290 – das spätere Serienmodell – erwarten wir jedoch erst ca. im Herbst 2018 beim Händler.

Performance Hybrid Triebstrang
„Mit dem Mercedes-AMG GT Concept geben wir einen Ausblick auf unseren dritten komplett in Eigenregie entwickelten Sportwagen. Und damit erweitern wir die attraktive AMG GT Familie um eine viertürige Variante. Zudem verdeutlicht der GT Concept – ebenso wie das AMG Hypercar, das wir auf der IAA vorstellen – wie wir bei AMG die Performance der Zukunft definieren.

Beeindruckende Fahrdynamik gepaart mit hoher Effizienz, resultierend aus einem innovativen Antriebsstrang und zugeschnitten auf das jeweilige Fahrzeugsegment – das ist Future Performance made by AMG. Bei unserem AMG GT Concept bedeutet das, eine Kombination aus hochmodernem V8-Benzinmotor und performanter Elektromaschine. Beides intelligent vernetzt und mit einem modularen Batterie-Konzept aus extrem leistungsstarken aber auch leichten Batterien kombiniert. Dieser Performance-Hybrid-Triebstrang bietet eine überzeugende elektrische Reichweite und die Möglichkeit eine Systemleistung von bis zu 600 kW in seiner letzten Ausbaustufe zu generieren. Er erledigt den Sprint von 0-100 in weniger als drei Sekunden – was Supersportwagenniveau entspricht“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Panamericana Grill mit rot lackierten Stegen
Eindrucksvoll wirkt der neue Panamericana Grill mit seinen vertikalen, seitlich rot lackierten Stegen sowie die neue Grafik der extrem schmalen Hauptscheinwerfern (in nano active fibre technology) und den dominant gestalteten seitlichen Luftöffnungen in der Frontschürze. Die bis an die Radhäuser umgreifende Motorhaube unterstreicht mit den Powerdomes ebenso die Sportwagen-Gene, was auch die extravagante Lackierung in „Hot Red“ ausdrückt, dessen Oberflächen dank einer speziellen Zusammensetzung wie flüssiges Metall im Licht schimmern soll.

Die breitenbetonte Heckpartie zitiert mit den extrem schmalen, horizontalen Heckleuchten und der Form der Heckklappe ebenfalls den unverwechselbaren AMG GT Look. Das Rücklicht verfügt auch über die neuartige Lichttechnologie, die sich unter dem dreidimensionalen Deckglas der Heckleuchten befindet. Um die Abwärme nach außen abzuführen, ist in das Deckglas ein geripptes Kühlmodul integriert. Weitere Designelemente am Heck sind der breite und an den Seiten nach unten geschwungene Diffusor in Sichtkarbon und die zentral angeordnete Endrohrblende, die an den Mercedes-AMG GT R erinnert.

AMG Performance mit 4MATIC+ und Torque Vectoring
Der AMG GT Concept fährt übrigens entweder rein elektrisch, beziehungsweise nur mit Verbrennungsmotor, oder er kombiniert als Hybrid optimal die Fähigkeiten der beiden Antriebsquellen miteinander. Der vollvariable Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ kann mittels Torque Vectoring jedes Rad individuell mit Drehmoment versorgen.

Bilder: MBpassion.de / Philipp Deppe