Offen fährt man zukünftig im E-Klasse Cabriolet mit noch mehr Technik, mehr Platz im Fond sowie gesteigerten Komfort. Zum Vergleich zum Vorgängermodell bietet das kommende Cabriolet 12 cm mehr Länge, sowie 7 cm mehr nach oben. Der Radstand verlängert sich um 11 cm, während der vollwertige Viersitzer im Fond künfig mehr Platz zur Verfügung stellt.

3-lagiges Softtop bis 50 km/h bedienbar
Das Kofferraumvolumen des E-Klasse Cabriolets der Baureihe A238 ist von 390 auf 360 Liter gesunken, wobei die nun serienmäßig umklappbare Rücksitzlehnen die Erweiterung des Volumens ermöglicht. Das Verdeck – ein dreilagigiges Softtop – lässt sich in knapp 20 Sekunden bedienen (während der Fahrt bis 50 km/h). Windschott hinter den Rücksitzen, Aircap-System an der Frontscheibe sowie Airscarf ist ebenso erhältlich.

Im Interieur zeigen sich viele Gleichteile aus E-Klasse Coupé und Limousine. Das Interieur zeigt sich elegant – und edel ausstaffiert. Als Unterscheidung zur Limousine gibt es hier eigene Farbkombinationen / Dekors, sowie metallglänzende Luftausströmer in Turbinen-Form (wie im E-Coupé zuletzt präsentiert). Die Lederausstattung in Blau/Creme sowie die hellen offenporigen Hölzer gab es so in der E-Klasse nicht.

Technik kommt vom E-Klasse Coupé der Baureihe 238
Technisch hält sich das E-Klasse Cabriolet an der Ausstattung des E-Klasse Coupés, welches bereits zur NAIAS 2017 in Detroit vorgestellt worden ist. Neu ist, das man die Basis nicht auf die Plattform der C-Klasse setzt, sondern direkt auf die Baureihe der neuen E-Klasse. Die offene E-Klasse ist rund 14 cm länger, als das Cabriolet der neuen C-Klasse (A205).

Das Cabriolet der Baureihe 238 – welches man in Genf erstmals der Öffentlichkeit ungetarnt präsentieren möchte – bietet zum Marktstart 5 verfügbare Aggregate an, die alle über die 9G Automatik verfügen werden. Nach unserer aktuellen Kenntnis folgen hier jedoch auch später keine Fahrzeuge mit Handschaltung.

Die Basisvariante ist der E 200 mit 184 PS, die Topvariante der E 400 4MATIC mit 333 PS. Alternativ ist auch der E 300 mit 245 sowie der Zweiliter 4-Zylinder E 220 d mit 194 PS oder der E 350 d mit 258 PS erhältlich.

Nachdem die Elektronik größtenteils vom E Coupé übernommen wird, war die Prototypenerprobung hauptsächlich u.a. auf das Dach beschränkt. Dazu wurde die Abdeckung des Innenraums pro Fahrzeug alleine rund 500 mal geöffnet und wieder geschlossen, zusätzlich wurden weitere 20.000 Verdecköffnungen auf dem Prüfstand im Hauptwerk in Sindelfingen durchgeführt.

Das Fahrwerk den rund 1700 kg schweren Fahrzeuges ist übrigens 15 mm tiefergelegt, als die Limousine. Während die E-Klasse Limousine ein wenig bequemer ausgelegt ist, soll sich das Cabriolet der neuen E-Klasse ein wenig steifer und härter zeigen. Preise gibt es bislang noch nicht – das Modell wird jedoch voraussichtlich bereits im Juni 2017 beim Händler stehen.

Weitere Bilder sowie zusätzliche Impressionen zur Abnahmefahrt des neuen E-Klasse Cabriolet in der nachfolgenden Galerie:

Bilder: Daimler AG