Die Sportwagen AMG GT Coupé Varianten bekommen sowohl eine optische, als auch eine technische Aufwertung zum Jahresbeginn. Alle Modelle erhalten nun mittels Änderungsjahr 17/1 auch den markanten AMG Panamericana Grill. Damit ist nun die gesamte AMG GT-Familie mit einem einheitlichen Gesicht ausgestattet. Der Grill betont die Nähe zum Motorsport: 15 verchromte, senkrechte Streben zitieren den Look des aktuellen Mercedes-AMG GT3 Kundensport-Rennwagens. Die neue Frontschürze verstärkt die Breitenwirkung und lässt die Fahrzeuge noch satter auf der Straße stehen. Die großen äußeren Lufteinlässe stellen den Kühlluftbedarf des Antriebs sicher.

Mercedes-AMG GT C Edition 50, c190, 2017 Mercedes-AMG GT S, c190, 2017

AMG GT C Edition 50
Das AMG GT C Coupé debütiert als exklusives Sondermodell Edition 50 und weist damit auf das Jubiläumsjahr des Unternehmens hin, das 1967 gegründet wurde und 2017 sein 50-jähriges Bestehen feiert.

Mercedes-AMG GT C Edition 50, c190, 2017

Wie den AMG GT R erkennt man den AMG GT C an seinem breiten, muskulösen Heck und den großen Rädern. Zu den weiteren Maßnahmen zählen die breitere Spur an der Hinterachse sowie die aktive Hinterachslenkung. Die neuen, hinteren Seitenwände verbreitern den AMG GT C im Vergleich zum AMG GT und AMG GT S um insgesamt 57 Millimeter. Das entspricht exakt dem Maß des AMG GT R. Die kraftvolle Form schafft Raum für größere Räder und eine breitere Spur. Beide Maßnahmen erhöhen die Traktion und ermöglichen höhere Kurvengeschwindigkeiten. Die ebenfalls breiter ausgeformte Heckschürze des AMG GT C verbessert den Luftstrom am Heck. Der Heckflügel ist wie bei AMG GT und AMG GT S in die Kofferraumklappe integriert und wird – abhängig vom gewählten Fahrprogramm – bei definierten Geschwindigkeiten elektrisch aus- und eingefahren.

Mercedes-AMG GT C Edition 50, c190, 2017

Die Edition 50 ist in zwei exklusiven Sonderlackierungen erhältlich: in designo graphitgrau magno oder designo kaschmirweiß magno. Applikationen in Chrom schwarz setzen eigenständige Akzente im Exterieur. Dazu gehören die Aufsatzblenden der Seitenschweller, der Frontsplitter, die Zierleisten in den Lufteinlässen des Panamericana Grills, die Finnen auf den seitlichen Luftauslässen der vorderen Kotflügel, der Zierstab am Heckdiffusor und die Endrohrblenden. Die AMG Schmiederäder im Kreuzspeichendesign sind mit ihrer Oberfläche auf die Exterieur-Elemente in Chrom schwarz abgestimmt.

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Das Interieur ist vom Kontrast aus Schwarz und Silber geprägt. Die Ausstattung in Leder Exklusiv Nappa STYLE silber pearl/schwarz mit grauer Kontrastziernaht in Rautensteppung folgt ebenso diesem Stil wie das schwarze AMG Performance-Lenkrad in Mikrofaser DINAMICA mit grauer Kontrastziernaht, „Edition“ Schriftzug in der Lenkradspange und 12-Uhr-Markierung in silber pearl.

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Zur Betonung der Sportlichkeit ist das AMG Night-Paket Interieur mit seinen Umfängen wie Lenkradspeichen, Schaltpaddels oder Einstiegsleisten in schwarz serienmäßig Bestandteil der Edition.

Das Spiel aus hell und dunkel wird von silbernen Sicherheitsgurten und den Zierelementen in Chrom schwarz weiter vertieft. Der AMG Performance Sitz trägt eine „GT Edition 50“ Prägung in der Kopfstütze.

AMG GT und GT S mit neuer Leistung
Im Rahmen der Änderungen ordnet Mercedes-AMG auch die die Leistungs- und Drehmomentstufen des 4,0-Liter-V8-Biturbomotors neu. So leistet das Einstiegsmodell AMG GT jetzt 350 476 PS und damit 14 PS mehr als bisher. Außerdem liefert der Achtzylinder in der Basisversion mit 630 Nm nun 30 Nm mehr maximales Drehmoment und noch souveränere Durchzugskraft. Dieselben Werte gelten auch für den GT Roadster ab seiner Markteinführung.

Der Leistungszuwachs beim GT S beträgt 12 PS auf 522 PS. Das maximale Drehmoment klettert um 20 Nm auf 670 Nm. Die nächste Stufe markieren die C Varianten des Coupés und Roadsters mit jeweils 557 PS und 680 Nm maximalem Drehmoment. An der Spitze fährt der AMG GT R mit 585 PS und 700 Nm Drehmoment.

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AMG GT C mit aktive Hinterachslenkung – optional auch für AMG GT S
Noch feinfühliger reagiert der Mercedes-AMG GT C dank der serienmäßigen, aktiven Hinterachslenkung, die auch im GT C Roadster serienmäßig an Bord ist. Für den AMG GT S steht dieses Feature optional in Kombination mit dem AMG DYNAMIC PLUS Paket zur Verfügung. Bis Tempo 100 km/h werden die Hinterräder in entgegengesetzter Richtung zu den Vorderrädern eingeschlagen. Der AMG GT C lenkt dadurch deutlich agiler in Kurven ein, macht noch mehr Fahrvergnügen und erfordert weniger Lenkarbeit. Im Alltag profitiert der Fahrer darüber hinaus vom reduzierten Wendekreis, beispielsweise beim Abbiegen oder Einparken.

Fährt der AMG GT C schneller als 100 km/h, schlägt das System die Hinterräder analog zu den Vorderrädern ein. Dies verbessert spürbar die Fahrstabilität. Gleichzeitig baut sich bei Richtungswechseln die Seitenkraft an den Hinterrädern deutlich schneller auf, was die Reaktion auf Lenkbefehle beschleunigt. Der Fahrer registriert außerdem, dass der Wagen massiven Hinterachsgrip und große Stabilität bei schnellen Richtungswechseln zeigt, ohne den sonst spürbaren Anlegeeffekt des Hecks.

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Jetzt für alle AMG GT-Modelle: aktives Luftregelsystem AIRPANEL aus dem AMG GT R
Zu den technischen Neuheiten zählt nun, das alle AMG GT-Varianten das aktive Luftregelsystem AIRPANEL vom vom AMG GT R übernehmen. Senkrechte Lamellen, die sich im unteren Bereich der Frontschürze befinden, lassen sich per Elektromotor in circa einer Sekunde öffnen und schließen. Dadurch wird eine bedarfsgerechte Kühlung gewährleistet. Die stets optimale Stellung erfordert eine hochintelligente und schnelle Regelung.

Im normalen Fahrbetrieb, ohne erhöhten Kühlluftbedarf, sind die Lamellen geschlossen, um den Luftwiderstand zu reduzieren und die Luft gezielt in Richtung Unterboden zu lenken. Dies verbessert die aerodynamische Effizienz der Fahrzeuge. Erst wenn bestimmte Komponenten vordefinierte Temperaturen erreichen und der Luftbedarf besonders hoch ist, öffnen die Lamellen und lassen maximale Kühlluft zu den Wärmetauschern strömen.

Im Rahmen dieser Weiterentwicklung wanderte der Motorölkühler bei allen AMG GT Modellen vom Bug in die Radläufe. Im Gegenzug erhielt der Hauptwasserkühler seinen Platz im Bug.

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Anleihen aus dem Motorsport: das AMG Sportfahrwerk
Auch das AMG Sportfahrwerk verdeutlicht die Rennsport-Gene der AMG GT Familie. Dreieckslenker, Achsschenkel und Radträger an Vorder- und Hinterachse sind aus geschmiedetem Aluminium gefertigt, um die ungefederten Massen zu reduzieren. Zudem sind die Räder an doppelten Dreieckslenkern geführt. Die dadurch erzielte hohe Sturz- und Spursteifigkeit ermöglicht hohe Kurvengeschwindigkeiten und vermittelt dem Fahrer optimalen sowie hochpräzisen Fahrbahnkontakt bis in den weit oben angesiedelten Kurvengrenzbereich.

Im AMG GT C ist das AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerk mit der stufenlosen, adaptiven Verstelldämpfung kombiniert. Das System wird elektronisch geregelt und passt die Dämpfung an jedem Rad automatisch der jeweils aktuellen Fahrsituation, der Geschwindigkeit und dem Fahrbahnzustand an.

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Serienmäßig an Bord: das Hinterachs-Sperrdifferenzial
Serienmäßig verfügt der AMG GT C wie AMG GT S und AMG GT R über ein elektronisch geregeltes Hinterachs-Sperrdifferenzial, das in das kompakte Getriebegehäuse integriert ist. Seine feinfühlige und schnelle Regelung verschiebt den fahrphysikalischen Grenzbereich weiter nach oben. Nicht nur die Traktion der Antriebsräder wird weiter verbessert, auch die Kurvengeschwindigkeiten im Grenzbereich steigen an.

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Neue Optionen für AMG GT und AMG GT S
Zu den neuen Ausstattungspaketen zählen das AMG Chrom Paket Exterieur mit Zierteilen in Chrom Hochglanz und das AMG DYNAMIC PLUS Paket, das jetzt auch für den AMG GT erhältlich ist.

Das AMG Night-Paket Interieur, das serienmäßig im AMG GT R verbaut ist, kann nun auch für die anderen Coupés der AMG GT-Familie optional bestellt werden. Zu diesem Paket gehört das AMG Performance-Lenkrad in Mikrofaser DINAMICA mit Speichen und Schaltpaddles in Hochglanz schwarz, ebenso sind die Kofferraumquerstrebe sowie die Blende in der Lehne der optionalen AMG Performancesitze in Hochglanz schwarz ausgeführt. Abgerundet wird das Paket durch Edelstahleinstiegsleisten in schwarz, wahlweise mit AMG Schriftzug weiß beleuchtet.

Die Nähe zum Motorsport betont auch optisch das AMG Carbon Paket Exterieur: Der Frontsplitter, die seitlichen Finnen auf den Luftauslässen der vorderen Kotflügeln, die Außenspiegelgehäuse, die Seitenschwellereinsätze (nur AMG GT C) und der Heckdiffuser sind damit in edel verarbeitetem Sichtkarbon ausgeführt.

Mercedes-AMG GT C Edition 50, c190, 2017 Mercedes-AMG GT S, c190, 2017

Auch die neuen Einzelausstattungen für den AMG GT und AMG GT S werten die Sportwagen deutlich auf. In Verbindung mit dem AMG DYNAMIC PLUS Paket ist beispielsweise die aktive Hinterachslenkung auch für den AMG GT S bestellbar.

Neu sind auch Leichtmetallräder mit Mischbereifung wie das Rad 48,3/50,8 cm (19″/20″) im 5-Doppelspeichen-Design, titangrau lackiert und glanzgedreht, Vorderachse 265/35 R 19 auf 9 J x 19 ET61, Hinterachse 295/30 R 20 auf 11 J x 20 ET68 oder das Rad 48,3/50,8 cm (19″/20″) im 5-Doppelspeichen-Design, schwarz matt lackiert und glanzgedreht, Vorderachse 265/35 R 19 auf 9 J x 19 ET61, Hinterachse 295/30 R 20 auf 11 J x 20 ET68 (beide lieferbar ab 3. Quartal 2017).

Im Interieur sorgt die neue Wunschausstattung Leder Exklusiv Nappa STYLE macchiatobeige mit Rautensteppung nun auch im AMG GT und AMG GT S für ein besonders edles Ambiente. Den Komfort bei hohen Außentemperaturen erhöht die optionale Sitzklimatisierung für den AMG Performance Sitz.

AMG Track Pace für den Einsatz auf der Rennstrecke
Für die gesamte AMG GT-Familie steht optional das neue Feature AMG Track Pace zur Verfügung. Damit wird das Smartphone zum persönlichen Renningenieur. Mit der App können Kunden ihre Fahrweise auf der Rennstrecke analysieren, verbessern und mit anderen AMG Fahrern über Facebook, YouTube oder die AMG Private Lounge teilen.

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Die App für das Apple iPhone wird via WLAN mit den AMG GT-Modellen verbunden. Das Fahrzeug überträgt dann zahlreiche Daten in Echtzeit an die App. Dazu gehören zum Beispiel Geschwindigkeit, Gang, Lenkwinkel, Zeit, Position und Beschleunigung.

Ebenso können Runden- oder Sektorzeiten auf Rennstrecken gespeichert werden. Dazu sind bereits zahlreiche Streckenprofile auf der App gespeichert. Der Fahrer kann aber auch weitere Rennstrecken selbst aufzeichnen und abspeichern. Zusätzlich zeichnet die Apple iPhone® Kamera das Fahren auf der Rennstrecke auf, so dass der Fahrer von seinem Rennerlebnis ein interaktives Video mit allen eingeblendeten Telemetriedaten erhält.

Quelle: Daimler AG