Geht es nach Angaben von Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche, wird das erste EQ-Fahrzeug wohl in Mercedes-Benz Werk Bremen produziert. So äußerte sich Zetsche am Dienstag im Club der Hamburger Wirtschaftsjournalisten.

Unter der neuen Marke EQ bündelt der Stuttgarter Konzern bekanntlich in Zukunft alle Elektro-Aktivitäten – von der Elektrifizierung von Fahrzeugen über die Produktion von Energiespeichern bis zum Recycling von Batterien.

Generation EQ

EQ-Fahrzeuge rollen in Sindelfingen und Bremen vom Band
Nach aktuellen Absichtserklärungen der Daimler AG mit den Betriebsräten werden in den Werken Sindelfingen sowie in Bremen zukünftig E-Autos produziert, parallel wird im Werk Hamburg-Harburg Komponenten der Fahrzeuge gefertigt. In Werkserweiterungen wird man dazu rund 500 Millionen Euro investieren, die norddeutschen Werke spielen dazu aber eine Schlüsselrolle.

Bis zum Jahr 2025 wird der Konzern mehr als zehn vollelektronische Fahrzeuge produzieren, welche dann jedoch erst einen Umsatz zwischen 15 bis 25 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen werden.

Im Jahr 2025 75-85 Prozent Verbrenneranteil
Mit Hinblick auf die Verbrennungsmotoren der übrigen Mercedes-Benz Modelle, machte Zetsche in Hamburg aber auch klar, das man auch weiterhin mit Verbrennungsmotorisierungen plant. Die Weiterentwicklung von Verbrennungsmotoren werden nicht eingestellt, da man 2025 noch mit einen Anteil von rund 75-85 Prozent mit Diesel- und Benzinmotoren rechnet. Dr. Dieter Zetsche rechnet noch eine lange Zeitstrecke mit den größten Reduzierungen im CO2-Ausstoß mittels effizentere Verbrennermotoren.“

Bilder: Daimler AG