Beim Rennen 1 zum DTM-Finalwochenende am Hockenheimring konnte sich Audi-Pilot Miguel Molina den Sieg sichern – vor BMW-Pilot Marco Wittmann. Die Meisterschaft entscheidet sich somit erst zum Sonntags-Rennen, da Wittmann die Punkte am Samstag noch nicht ausreichen, um sich vorab als Meister zu krönen – vor allen, weil Edoardo Mortara im Audi vom 8. Startplatz auf Platz 3 fuhr.

DTM Finale 2016

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Mercedes-Piloten auf den hinteren Plätzen
Aus Mercedes-Sicht war das Samstag-Rennen jedoch eher unschön – der schnelleste Pilot Paul Di Resta kam mit einen Rückstand von +19.048 gerade noch auf den 10. Platz. Vor Di Resta gab es eine Mischung zwischen Audi und BMW-Piloten in den Top 10: hinter Molina (43:02.346) und BMW-Pilot Wittmann (+1.661) und Audi Pilot Mortara (+2.805) kam Antonio Felix Da Costa im BMW auf Platz 4 (+4.870), dahinter die 2 Audi-Piloten Rockenfeller und Rast auf 5 und 6 (+6.064 bzw. +7.992). Die Top 10 komplettieren hier Timo Glock im BMW (+11.858) sowie Jamie Green im Audi (+15.970), sowie Tom Blomqvist im BMW (+17.188) vor Di Resta.

DTM Finale 2016

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DTM Meisterschaft 2016 entscheidet sich zwischen Audi und BMW
Die restlichen Mercedes-Piloten kamen am Hockenheimring eher auf die hinteren Plätze im Rennfeld: während Maxi Götz auf Platz 17 kam (+24.712), dahinter Lucas Auer auf 18 (+24.967) sowie Gary Paffett auf 19 (+30.584), kam Daniel Juncadella und Christian Vietoris auf 21 und 22 (+37.372 bzw. +43.593), Robert Wickens auf Platz 23. Felix Rosenqvist kam nur theoretisch auf Platz 24 – er fiel vorab aus.

Paul Di Resta: „Das war ein hart erkämpfter Punkt. Ich hatte keine andere Wahl, als das DRS schon relativ früh im Rennen einzusetzen. So konnte ich es später nicht mehr nutzen, um zu überholen. Auf der vorletzten Runde habe ich es gegen Farfus geschafft, konnte mich aber gegen Jamie (Green), der noch DRS hatte, nicht verteidigen. Ich hoffe, dass es morgen besser für uns läuft.“

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Maximilian Götz: „Wir haben uns hier bislang schwer getan, genauso wie zuletzt in Budapest. Ich war zumindest mit meiner Runde im Qualifying zufrieden. Aber irgendetwas fehlt uns einfach. Im Rennen habe ich am Ende vier Positionen verloren, weil ich kein DRS mehr hatte. Ansonsten fühlte sich das Auto aber gut an. Jetzt müssen wir herausfinden, wo wir den Speed verlieren. Die Plätze zehn und 17 für die beiden besten Mercedes sind nicht das, was wir uns vorstellen. Morgen zum Abschluss wollen wir noch einmal zeigen, was möglich ist.“

Mit Blick auf die aktuelle Meisterschaftswertung führt Marco Wittmann im BMW die Wertung an – mit 194 Punkten, gefolgt von Mortara und Green im Audi (177 bzw. 141 Punkte). Der beste Mercedes-Pilot kommt aktuell auf 122 Punkte: Robert Wickens. Beim morgigen Rennen am Sonntag wird sich die Entscheidung also nur um eines drehen: BMW oder Audi, für die Mercedes-Piloten bleibt die Meisterschaft 2016 nicht mehr erreichbar. Damit sich BMW-Pilot Marco Wittmann den Meisterschaftspokal holen muss, benötigt er also am Sonntag mindestens einen 5. Platz.

Weitere Impressionen des Rennens sowie aus der Startaufstellung in der nachfolgenden Galerie:

Bilder: ©Philipp Deppe / MBpassion.de