Nachdem Audi, BMW und Mercedes-Benz die Absatzzahlen für den September 2016 vorgelegt haben, konnte sich die Stuttgarter Marke mit Stern erneut an der Spitze halten.

Mercedes-Benz E-Klasse Limousine (W 213) 2016 Mercedes-Benz E-Cl

Mercedes-Benz in der Kernmarke vorne
Trotz kräftigen Zuwächsen hat der Münchner BMW-Konzern im September mit 197.419 Einheiten deutlich weniger Fahrzeuge seiner Kernmarke verkaufen können, als Mercedes. Die Stuttgarter konnten im September 211.286 Fahrzeug zum Kunden bringen, während Konkurrent Audi mit 173.850 Fahrzeugen dahinter blieb. Mit Blick auf die ersten 3 Quartale konnte Mercedes-Benz ebenso mit knapp 1,54 Millionen Fahrzeugen ebenso an der Spitze halten – vor BMW mit knapp 1,48 Millionen sowie Audi mit 1,41 Millionen.

Mini in der Summe als Vorteil von BMW
In der Summe lieferte BMW mit seinen Marken Mini und Rolls-Royce seit Jahresbeginn jedoch 1.746.638 Fahrzeugen aus und konnte allein im September 237.973 Fahrzeuge weltweit ausliefern. Als Vorteil für die Münchner zeigt sich jedoch die Kleinwagenmarke Mini, die deutlich besser wachsen kann, als die Kompaktwagenmarke smart von Daimler. Während smart bis Ende September 105.695 Modelle absetzen konnte (13.987 Einheiten nur im September), konnte die BMW Group in den ersten 9 Monaten 264.077 Einheiten an den Kunden ausliefern (40.164 im September 2016).

Absatz in China und USA unterschiedlich
In den USA ging der Absatz von BMW und Mini im September 2016 – im Vergleich zum Vormonat – um 2,7 % auf 38.258 Auslieferungen zurück. Die Daimler AG konnte im September dort 34.488 Fahrzeuge ausliefern. In China gingen die Absätze von Daimler um +20.1 Prozent im September auf 46.443 Fahrzeuge nach oben, BMW lag hier mit 49.204 Fahrzeuge vorne. Die Ingolstädter Marke Audi lieferte im September 54.499 Einheiten in China aus, in den USA 17.617.

Bilder: Daimler AG