PIECHA Design zeigt nun erstmals seinen modifizierten AMG GT, der als GT-RSR satte 612 PS leistet. Optisch wird das Fahrzeug ebenso modifiziert, u.a. durch zahlreiche Kohlefaser-Verbundmaterialien, die beim PIECHA AMG GT-RSR großflächig zum Einsatz kommen. So erhielt die serienmäßige Frontschürze „Air-Wings“ aus Carbon, welche horizontal die Luftschächte teilen und noch breiter wirken lassen.

2048_GT S AMG seitliche Front Aufsicht gebogen

Die ganz auf Abtrieb getrimmten „Front-Cup-Wings“ mit den schräg nach oben verlaufenden Finnen und dem kraftvoll gezeichneten Mittelsteg zeigen den Einklang zwischen Ästhetik und Performance auf eindrucksvolle Weise. Durch eine Zweiteilung mit Luftkanal und aerodynamisch beruhigenden Schweller-Borden wurden jetzt die Formensprache und das Design der Front-Aerodynamik in den Heckbereich transferiert. Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist die Umfeldbeleuchtung. Sie besteht aus je fünf senkrecht nach unten gerichteten LED-Einbaustrahlern, die in die Seitenschweller eingelassen sind und im Stand beim Öffnen beziehungsweise Schließen des Fahrzeugs den Unterboden ausleuchten.

2048_Motorraum 1

2048_Interieur

Aerodynamische Expertise
Bei der Gestaltung der markanten Heckschürze hat PIECHA die Formensprache des Mercedes-AMG GT S für den RSR neu interpretiert. Neben Kreativität und Raumgefühl war hier auch sehr viel technisches Know-how gefragt: So wurde die vollkommen geschlossene Unterbodenverkleidung durch einen gewaltigen, ultraleichten Carbon-Diffusor mit beispielhaft integrierter Rückfahrleuchte ersetzt. Dessen markante Luftleitfinnen reichen nahezu bis zur Hinterachse und verbessern das Anpressverhalten essentiell. Eine noch größere Ingenieursleistung stellt der aerodynamisch hochwirksame, starre Heckflügel aus Carbon dar, der nahezu das gesamte Heck überspannt. Das Geniale an der Konstruktion: Der serienmäßig vorhandene, ausfahrbare Bremsheckspoiler an gleicher Stelle bleibt an seiner Position und in seiner Funktion erhalten.

Technische Sonderlösungen im Detail
Viel technischer Aufwand wurde auch beim von PIECHA realisierten Gewindefedernsatz betrieben, um die aufwändigen elektronisch gesteuerten Stoßdämpfer der Serienversion voll funktionsfähig zu erhalten. Selbst die UHP-Reifen von Entwicklungspartner YOKOHAMA, der viele Mercedes-Modelle auch für die Serie ausrüstet, sind eine speziell für den PIECHA AMG GT-RSR freigegebene Sonderversion des ADVAN Sport V105. Erwähnenswert sind hier nicht nur die schieren Dimensionen von 275/35 ZR19 vorne und 305/30 ZR20 hinten, sondern auch die neu erteilte Geschwindigkeitsfreigabe von 330 km/h.

612 PS und 330 km/h Spitze
Doch nicht nur die Topspeed des Sportwagens ist über alle Zweifel erhaben: Das von PIECHA installierte Performance-Modul, das in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungspartner PERFORMMASTER entwickelt wurde, sorgt mit seinen 612 PS (450 kW) und 840 Nm Drehmoment auch für beeindruckende Beschleunigungswerte. Den Sprint auf 100 km/h absolviert das Fahrzeug in 3.7 Sekunden. Am Heck kommt eine Abgasanlage mit vier armdicke, hartverchromten, doppelwandigen 90-mm-Edelstahlrohren zum Einsatz.

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