Am Vorabend des Autosalons 2016 in Paris zeigte Mercedes-Benz am bekannten Medienabend bereits erstmals den neuen Mercedes-AMG GT Roadster in der schärferen Variante: den GT C Roadster. Beide neue AMG GT-Modelle werden ab Frühjahr 2016 im Verkaufsraum GT Familie ergänzen.

Motor Show Paris 2016

Während der Vorstellung des AMG C Roadsters – am Vorabend der Messe in Paris – bestätigte Entwicklungsvorstand Prof. Dr. Thomas Weber in Paris parallel, das die Performance-Marke Mercedes-AMG am „Hyper-Car“ arbeitet. Ein Hardcore-Hypercar mit Mittelmotor, welches man wohl erst zum 50. Geburtstag den AMG aus Affalterbach im Jahre 2017 der Weltöffentlichkeit vorstellen wird.  Über Details wurde parallel noch geschwiegen, während der neue AMG Roadster – eingerahmt zwischen GT 3 und GT R – Variante –  mittig auf der Showbühne stand.

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GT C Roadster mit 557 PS mit Teilen der Technik des GT R
Mit 410 kW / 557 PS Leistung und 680 Nm maximalem Drehmoment bildet der AMG GT C die stärkste Ausprägung der Roadster-Neuheiten und bedient sich darüber hinaus einiger technischer Feinheiten aus dem AMG GT R, der zuletzt in Goodwood 2016 vorgestellt worden ist. Dazu gehört die aktive Hinterachslenkung ebenso wie das elektronisch gesteuerte Hinterachs-Sperrdifferenzial. In Verbindung mit dem AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerk garantiert der AMG GT C Roadster Fahrdynamik auf höchstem Niveau. Auch bei den muskulösen Proportionen nimmt der Top-Roadster Anleihen beim Top-Sportler AMG GT R: Die breiteren hinteren Kotflügel schaffen Platz für die größere Spurweite und breitere Räder an der Hinterachse, die noch höhere Kurvengeschwindigkeiten sowie beste Traktion ermöglichen. Für den authentischen V8‑Sound sorgt auch im AMG Roadster die schaltbare Performance-Abgasanlage.

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Weitere Mitglieder der AMG GT Familie aus Affalterbach
Mit den beiden Roadster-Varianten wächst die Mercedes‑AMG GT‑Familie auf mittlerweile fünf Mitglieder an. Auch die beiden neuen Sportwagen mit Stoffverdeck tragen die AMG-typischen Technik-Gene in sich. Hierzu zählen beispielsweise die leichte und torsionssteife Karosseriestruktur aus Aluminium sowie kraftvolle und effiziente V8‑Biturbomotoren. Den Einstieg in die Roadster-Welt bildet der AMG GT mit einer Leistung von 350 kW (476 PS). Der AMG GT C Roadster erhält eine komplett neue Leistungsstufe. Mit 410 kW (557 PS) ist er der stärkere der beiden neuen Open-Air-Sportler.

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Verdeck öffnet sich in knapp 11 Sekunden
Beiden Roadstern gemein ist die schnelle Verwandlung vom Coupé- zum Open-Air-Feeling. Das Stoffdach öffnet und schließt in circa elf Sekunden, was bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h möglich ist. Die drei Verdeckfarben schwarz, rot und beige stehen passend zu den elf Exterieur- und zehn Interieurfarbtönen zur Wahl. Das dreilagige Stoffverdeck spannt sich über eine Magnesium-/Stahl-/Aluminium-Konstruktion und leistet mit seinem niedrigen Gewicht einen Beitrag zum tiefen Fahrzeug-Schwerpunkt. Als zusätzlicher Überrollschutz dient ein integrierter Aluminium-Querträger mit Überrollbügeln.

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AMG GT C Roadster: 557 PS aus 4 Liter V8 BiTurbo
Im AMG GT C Roadster führt Mercedes-AMG eine weitere Leistungsstufe des 4,0‑Liter-V8-Biturbomotors ein und betont damit den exklusiven Charakter des neuen Modells. Die Spitzenleistung liegt mit 410 kW (557 PS) 35 kW (47 PS) über dem AMG GT S und 20 kW (28 PS) unter dem Mercedes-AMG GT R. Das maximale Drehmoment von 680 Newtonmetern steht von 1900 bis 5750/min zur Verfügung. Der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 km/h ist in 3,7 Sekunden erledigt, und der dynamische Vortrieb endet erst bei der Höchstgeschwindigkeit von 316 km/h.

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Der AMG GT Roadster verfügt über eine Leistung von 350 kW (476 PS) und 630 Nm Drehmoment. Diese Variante beschleunigt in 4,0 Sekunden auf 100 km/h und bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 302 km/h. Übrigens: der GT S Roadster folgt später, Details dazu hatten wir hier.

Bilder: MBpassion.de / Philipp Deppe