Der Technologieträger Mercedes-Benz Future Bus setzt unübersehbare Zeichen für einen attraktiven Nahverkehr und lädt seine Passagiere zu einem faszinierenden Fahrerlebnis ein. Das Design bricht bewusst mit Konventionen und basiert auf neuen Denkansätzen. Dies führt zu völlig neuen Gestaltungslösungen. Davon profitieren Fahrgäste, Fahrer und Verkehrsbetriebe.

Weltpremiere: Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot – Meilenstein auf dem Weg zum autonom fahrenden Stadtbus

Weltpremiere: Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot – Meilenstein auf dem Weg zum autonom fahrenden Stadtbus

Der fahrbereite Stadtbus bietet seinen Fahrgästen ein Höchstmaß an Komfort, Funktion und Information, seinem Fahrer ein radikal vereinfachtes Cockpit und den Unternehmen Vorteile durch schnellen Fahrgastfluss. Außen- wie Innendesign sind von Anleihen aus der Architek­tur geprägt, das Interieur darüber hinaus von einer revolutionären Raum­gestaltung. Trotz seines futuristischen Designs voller wegweisenden Ideen setzt der Mercedes-Benz Future Bus auf bewährte Großserientechnik für Karosserie, Antrieb und Fahrwerk: Seine Plattform bildet der beliebteste Stadtbus von heute, der Weltbestseller Mercedes-Benz Citaro.

Weltpremiere: Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot – Meilenstein auf dem Weg zum autonom fahrenden Stadtbus

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Innovative Gestaltung von Citybussen hat bei Mercedes-Benz Tradition
Mit seiner innovativen Gestaltung innen wie außen setzt der Mercedes-Benz Future Bus konsequent einen Weg fort, den Mercedes-Benz mit dem Citaro seit Jahrzehnten erfolgreich beschreitet. Bereits die erste Generation des Citaro setzte vor rund 20 Jahren Maßstäbe für Exterieur- und Interieur­design. Wesentliche Merkmale wie die A0-Säule, die üppige Verglasung oder der fahrgastfreundliche Innenraum mit wandseitig befestigter Cantilever-Bestuhlung und gebogenen vertikalen Haltestangen begründeten eine völlig neue Designlinie für Stadtbusse. Sie hat sich weltweit durchgesetzt und zahlreiche Nachahmer gefunden.

Wie individuell der Großserien-Stadtbus Mercedes-Benz Citaro auftreten kann, zeigte die Ausführung für die Stadt Hannover anlässlich der Expo 2000 sowie für Leipzig. Der Großraum-Gelenkbus CapaCity der ersten und zweiten Generation mit Metrobus-Designpaket, sowie Ausführungen des Gelenkbusses Citaro G für Städte wie Nantes und Straßburg sind weitere Beispiele für stark individualisierte Stadtbusse mit hochattraktivem Exterieur und Interieur.

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Auch der aktuelle Mercedes-Benz Citaro unterstreicht mit seinem freund­lichen Gesicht, mit harmonisch fließenden Linien, einer tiefen Gürtellinie und den dynamisch gestalteten, dreidimensionalen Radläufen die Attraktivität von Linienomnibussen.

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Exterieur: einzigartige Symbiose aus Form und Funktion
Der Mercedes-Benz Future Bus ist jedoch radikaler als seine Vorgänger und bricht bewusst mit Konventionen und herkömmlichen Design- und Raum­konzepten von Stadtbussen. Er ist auf dem berühmten weißen Blatt Papier entstanden. Ergebnis: Die Außen- und Innengestaltung ergibt eine außerge­wöhnliche Symbiose aus Form und Funktion.

So besticht die Frontpartie durch ihre klare Gliederung. Unter der Wind­schutzscheibe steht der Mercedes-Stern als Markenzeichen im Mittelpunkt. Von ihm gehen seitlich jeweils zwei weiße Lichtleisten aus. Die Designer bezeichnen sie aufgrund ihrer Form als „Paddel“. Ihre Beleuchtung in weiß (manuell) und blau (teilautomatisiert) weist auf den aktuellen Fahrzustand des Omnibusses hin.

Die Windschutzscheibe mündet oben in einer kompakten Zielschildanzeige. Ein Paneel deckt den Bereich über dem Fahrer ab. Dieser Kniff der Designer symbolisiert, dass der Fahrer an Bord des teilautomatisierten Stadtbusses am Steuer eine zurückgenommene Rolle spielt. Auf klassische Außenspiegel verzichtet der Technologieträger, stattdessen finden Kamerasysteme Verwendung, sogenannte Mirrorcams.

Die tiefe Seitenwand orientiert sich in ihrer Grundform am aktuellen Citaro. Deutlich wird dies zum Beispiel an den dynamisch gestalteten Radläufen. Die Seitenwände sind ebenso in silber gehalten wie die umlaufende Dach­verkleidung. Sie verdeckt die Dachaufbauten und führt somit zu einem geschlossenen Erscheinungsbild. Die Verkleidungen sind bewusst asym­metrisch gestaltet. Sie orientieren sich damit sowohl an städtischen architektonischen Formen als auch streng an der Funktion. So deckt zum Beispiel eine Blende außen auf den Fenstern der linken Seite das Info­terminal auf der Innenseite ab.

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Zwei Doppeltüren in der Mitte beschleunigen den Fahrgastfluss
Gewohnte Pfade verlässt ebenfalls die Türanordnung des Stadtbusses. Sie ist – wie der ganze Bus – neu gedacht. Die üblichen Türen in Höhe des Fahrerplatzes und nach der Hinterachse entfallen, stattdessen betreten und verlassen die Fahrgäste den Bus durch zwei doppeltbreite Türen zwischen den Achsen.

Diese Türen sind mit Leuchtbändern gekennzeichnet – von außen bedeutet die Farbe Grün Einstieg, Rot Ausstieg – und beschleunigen den Fahrgast­fluss in Höhe der Stehplatzzone zwischen den Achsen. Sie wird dadurch zur „Hauptverkehrszone“ im Stadtbus, denn hier konzentriert sich das Gros der Fahrgäste, die nur kurze Strecken zurücklegen. Damit werden gleichzeitig die anderen Bereiche des Innenraums beruhigt – ein Vorteil für Fahrgäste mit längerer Verweildauer an Bord.

Ein elektronisches Ticketsystem macht die herkömmliche Kontrolle von Fahrscheinen durch den Fahrer überflüssig. Das Ticketsystem ist ein wesentlicher Teil der Konnektivität des Omnibusses – der Fahrer kann sich auf seine eigentliche Tätigkeit konzentrieren, er ist weder Fahrscheinver­käufer noch Ticketkontrolleur.

Gleichzeitig beschleunigt das E-Ticketing den Fahrgastfluss nochmals erheblich, das bedeutet kürzere Verweildauer an Haltestellen und damit schnellere Reisezeiten und eine höhere Attraktivität der Fahrt mit dem Omnibus für die Fahrgäste. Das Design mit dem völlig neu gestalteten Fahrgastfluss nimmt damit einen positiven Einfluss auf das Gesamtverkehrs­system Omnibus.

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Ecksäulen wie ein Rahmen, innovative Rückleuchten
Neu gestaltet ist ebenfalls das Heck mit einer schwarzen Grundfarbe. Das Paneel links oben nimmt die Gestaltung der Frontpartie auf. Die Ecksäulen sind wie ein Rahmen ausgebildet und vermitteln Stabilität. Sie gehen fließend in die Verkleidungen von Dach, Seitenwänden und Heck über. Neu sind ebenfalls die Rückleuchten. Der Streifen zwischen den Heckleuchten signalisiert den Fahrmodus: teilautomatisiert leuchtet er blau, weiß im manuellen Betrieb.

Design und Funktion ergänzen sich beim Mercedes-Benz Future Bus perfekt und setzen in ihrer Kombination neue Maßstäbe. Doch so außergewöhnlich und aufregend der Stadtbus auch gestaltet ist, seine Basis bildet der viel­tausendfach bewährte Mercedes-Benz Citaro in der Ausführung mit stehendem Motor. Das tragende Gerippe des Omnibusses bleibt nahezu unangetastet.

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Interieur: vom Fahrgastraum zum Fahrgasttraum
Ebenso wie das Exterieur vermittelt auch das Interieur des Mercedes-Benz Future Bus völlig neue Perspektiven beim Blick auf den Öffentlichen Personennahverkehr von morgen. Der Fahrgastraum des Technologieträgers bildet einen Kontrast zu gewohnten Innenraum-Layouts. Er orientiert sich an öffentlichen Räumen wie Plätzen oder Parks und hat mit dem gewohnten Anblick eines Stadtbusses nichts mehr zu tun. Drinnen und draußen verschwimmen, auch durch sein Design verbindet sich der Omnibus mit seiner Umwelt und wird eins mit ihr.

Der durchgehend niederflurig gestaltete Bus teilt sich in drei Raumbereiche: Vorn ist der Bereich „Service“ in Fahrernähe angesiedelt, in der Mitte in Türnähe der Bereich „Express“ für kurze Strecken mit Schwerpunkt auf Stehplätze und schnellen Fahrgastfluss. Hinten schließt sich „Lounge“ an, gedacht für eine längere Verweildauer.

Der gesamte Fahrgastraum ist trotz dieser unterschiedlichen Nutzungs­zonen offen gestaltet. Der Bodenbelag ist hell weiß/hellblau gescratcht und mit Glitzer-Einlagen versehen. Er erinnert optisch an eine Eisfläche, eine Verbeugung auch vor dem Veranstaltungsland der Weltpremiere. Eine Lichtleiste erleichtert die Orientierung im Raum. Sie wechselt fließend ihre Farbe, je nach Fahrzustand des Busses zwischen weiß (manuelles Fahren) und blau (teilautomatisiertes Fahren).

Die ohnehin üppige Verglasung wird optisch durch ein schwarzes Band nochmals vergrößert. Auf halber Höhe mäandert eine silbergraue Stoffbahn entlang der Wände durch den Bus, sie unterstreicht die Wohnlichkeit des Interieurs. Generell verwandelt sich der Stadtlinienbus in einen urbanen Lebensraum.

Diesen Schritt betont auch seine Sitzeinteilung: Die Fahrgastsitze sind im Unterschied zur üblichen Anordnung längs an den Wänden orientiert und asymmetrisch angeordnet. Ihre Gruppierung erinnert ebenfalls an einen Platz oder eine Parkanlage mit Bänken. Daraus resultiert der Eindruck eines strukturierten Raumes mit unterschiedlichen Rückzugsmöglichkeiten. Die Sitze bestehen aus weiß glänzenden Schalen mit gepolsterter Sitzfläche und einer hellgrünen Rückenlehne. Ihre Form ist Designersesseln nach­empfunden. Die Formensprache verbindet klassische Sesselkonturen mit aktuellem Zeitgeist. In diesem Umfeld fühlen sich die Einsteigenden im wörtlichen Sinne als Fahrgäste.

Haltestangen wie Bäume, Beleuchtung wie Blätter, Sonne an der Decke
Zentral sind die Haltestangen für stehende Fahrgäste angeordnet. Bereits in aktuellen Stadtbussen gibt es in größeren Stehplatzsegmenten einen Trend zu mittig angeordneten Haltestangen ähnlich einem Dreizack. Diese Idee führt der Technologieträger fort und kombiniert sie mit der parkähnlichen Aufteilung des Innenraums. Ergebnis sind deckenhohe, dreieckig geformte, metallisch-helle Haltestangen. Sie lassen sich gut greifen und verästeln sich nach oben wie ein Baum.

Entsprechend erinnert die Deckenbeleuchtung in Form geometrischer Muster an ein Blätterdach und gruppiert sich nahe an den Verästelungen. Die Decke selbst ist in Material und Farbe geteilt: Auf der Fahrerseite ist sie reinweiß seidenmatt gehalten, auf der rechten Seite besteht sie dagegen aus hellem Stoff mit hellgrünen Schnittflächen. Sie trägt damit optisch die Sonne in den Bus, unterstützt durch die Innenbeleuchtung. Der Fahrgast­raum entpuppt sich als ein Wohlfühl- und Lebensraum, den die Passagiere nicht notgedrungen, sondern gern aufsuchen.

Informationen, Unterhaltung und Werbung über große Monitore
Neben seiner Optik und Materialauswahl weist der Technologieträger Mercedes-Benz Future Bus auch neue Wege in der Informationstechnologie und der damit verbundenen Vernetzung. Mittels zweier Monitore im Format 43 Zoll erhalten Fahrgäste Informationen. Sie sind im mittleren Bereich des Fahrgastraums auf der linken Seite über Kopfhöhe in einer Konsole eingebettet.

Hier lässt sich der Linienverlauf des Busses verfolgen, hier gibt es Information und Unterhaltung ähnlich wie in einem Flughafen-Wartebereich. Ob aktuelle Nachrichten, das Bild einer Fahrerkamera oder Werbeein­blendungen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und die Fahrgast­information erreicht ein völlig neues Niveau.

Cockpit: innovativer Fahrerplatz als Teil des Innenraums
Im Stadtbus von morgen nimmt der Fahrer ebenfalls in einem Cockpit von morgen Platz. Sein Arbeitsplatz unterscheidet sich grundlegend vom gewohnten Citybus des Jahres 2016. Zum Beispiel verzichtet der Mercedes-Benz Future Bus auf eine Abschottung des Cockpits – der Fahrerplatz wird Teil des Innenraums und kommt sogar ohne Trennung durch eine Kabinentür aus. Eine gewisse Separierung ergibt sich indes automatisch durch den Entfall der vorderen Einstiegstür.

Das Cockpit selbst ist ebenso freundlich wie wohnlich ausgestattet. So ist der Fahrerplatz des Stadtbusses ebenso mit dem silbergrauen Stoff eingefasst, der sich wie ein Band durch das Fahrzeug zieht. Aufgrund der teilautomatisierten Fahrweise mit einer Fülle automatisierter Abläufe und Aktionen verzichtet der Stadtbus von morgen auf das bekannte, weitgehend standardisierte VDV-Cockpit. Stattdessen findet ein luftig-leichter Instrumententräger Verwendung.

Display mit reduzierten Fahrzeug- und vielen Streckeninformationen
An die Stelle herkömmlicher Instrumente tritt ein informatives Display im Format 12,3 Zoll mit spezifischen Informationen. Sie sind in Sachen Fahrzeugfunktion auf das Wesentliche reduziert, in Bezug auf die Strecken­information dagegen erheblich erweitert. Gleichzeitig wurde die Art der Anzeige auf einen neuen Stand gebracht.

Zentral wird die aktuelle Geschwindigkeit digital angezeigt, außerdem symbolisch die vorausliegende Strecke mit den nächsten Ampeln oder Haltestellen einschließlich der entsprechenden Entfernung. Darüber hinaus meldet das Display auch die kommenden Aktivitäten – wenn zum Beispiel ein automatischer Stopp an Ampel oder Haltestelle bevorsteht. Auch kom­mende Ein- und Ausfahrten von Tunneln werden angezeigt. Das Zentral­instrument weist ebenso auf vorausfahrende Fahrzeuge hin wie auch auf eventuelle Hindernisse und beziffert den entsprechenden Abstand.

Wird der Bus im manuellen Modus von einem Fahrer gelenkt, kommt als zweite Geschwindigkeitsanzeige ein Rundinstrument mit Kreissegmenten hinzu, außerdem werden die Ziffern der digitalen Anzeige größer.

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Ampeln und Haltestellen in einer Informationsdarstellung
Rechts im Display erscheint bei einer Ampel, Haltestelle, einem voraus­fahrenden Fahrzeug oder einem Hindernis eine Informationsdarstellung. Sie hat die Form eines Bogens. An Ampeln und an Haltestellen signalisiert sie mit einem Countdown über farbige Kreissegmente sowie in Ziffern mit Sekunden die voraussichtliche Dauer bis zur Weiterfahrt, das Erreichen der Ampel bzw. bis zum Umschalten. An einer stilisierten Silhouette des Busses kann der Fahrer außerdem den Status der Türen ablesen, wichtig beim Stopp an der Haltestelle.

Auf der linken Seite des Displays zeigen Rundinstrumente mit farbigen Kreissegmenten den Stand von Kraftstoff und AdBlue sowie den Stromhaus­halt. Eine Funktionsleiste oben im Display enthält die Icons über die Funktion aller Systeme, zum Beispiel das Ampelerkennungssystem mit Kamera- und V2I (Vehicle to Infrastructure) oder das Lokalisierungssystem. Eine zweite Funktionsleiste unten im Display informiert den Fahrer unter anderem über Kilometerstand und den Status des Getriebes mit dem eingelegten Gang. Hier sind außerdem die Kontrollleuchten angesiedelt.

Weltpremiere: Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot – Meilenstein auf dem Weg zum autonom fahrenden Stadtbus

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Gewohnte Bedientasten nach links verlegt
Die gewohnten Bedientasten und Schalter eines herkömmlichen Stadt­busses werden bei teilautomatisierter Fahrt nicht benötigt – ob Türen, Beleuchtung oder Scheibenwischer, die Bedienung erfolgt automatisch. Deshalb sind die entsprechenden Bedienelemente aus dem Armaturenbrett­bereich nach links auf die Konsole unterhalb der Fensterbrüstung verlegt. Hier sind sie jedoch stets griffbereit für manuelle Fahrten außerhalb von abgeschlossenen BRT-Strecken.

Aufgrund der Mirrorcams blickt der Fahrer des Omnibusses für den Blick zurück nicht mehr in herkömmliche Außenspiegel. Die außen angebrachten Kamerasysteme übertragen das Bild auf großflächige Monitore. Sie sind innen in Nähe der A-Säule angebracht. Die Montage in der gewohnten Höhe klassischer Spiegel erleichtert erfahrenen Omnibusfahrern den Wechsel auf die neue Technik.

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Alternativen zum hochmodernen Dieselmotor: Gas- und Elektroantrieb
Auf der entgegengesetzten Seite des Technologieträgers ist seine Antriebs­einheit angeordnet: Links im Heck arbeitet der Reihensechszylinder Mercedes-Benz OM 936, derzeit der wohl modernste Dieselmotor weltweit für Stadtbusse. Er leistet 220 kW (299 PS), erfüllt die strenge Abgasstufe Euro VI und überträgt seine Kraft über ein Wandler-Automatikgetriebe auf die angetriebene Niederflur-Portalachse.

Dabei muss es jedoch nicht bleiben: Alternativ ist ebenso der neue Mercedes-Benz Gasmotor M 936 G denkbar. Er überzeugt durch nochmals geringere Emissionen als ein Dieselmotor und einen abermals leiseren Lauf. Auch damit ist längst noch nicht die Grenze der Möglichkeiten erreicht, schließlich hat Mercedes-Benz für das Jahr 2018 einen batterieelektrischen Antrieb für Stadtbusse angekündigt. Diese Variante eröffnet durch den Entfall des Motorturms im Heck weitere Möglichkeiten zur attraktiven Gestaltung des Fahrgastraums. Vor allem aber fährt der Mercedes-Benz Future Bus dann nicht nur teilautomatisiert und extrem sicher, sondern auch vor Ort abgasfrei und flüsterleise in die Zukunft.

Quelle: Daimler AG