Die Jousua-Palmlilie, oder einfacher: der Josuabaum (Joshua Tree) ist eine Pfanzenart der Palmlnien – und kommt mit einer Wuchshöhe von bis zu 15 Metern vor allem in der Mojave-Wüste des Joshua-Tree Nationalparks vor. Die beeindruckende Pflanze faszinierte uns bereits weit vorab unseres Roadtrips, – und war für uns dann auch ein Pflichtprogramm auf unserer Reise im GL 450 4MATIC von Mercedes-Benz durch einige der westlich gelegenen Nationalparks der USA.

Der Joshua-Tree-National-Park liegt in der Nähe von Palm Springs, rund 220 km östlich von Los Angeles und verfügt über 3 Eingänge, wobei wir den Haupteingang in der Nähe der Stadt Twentynine Palms nutzten. Als Alternative für die Parkeinfahrt steht im Westen der Eingang im Joshua Tree Village sowie der Südeingang in Cottonwood Springs zur Verfügung.

Übrigens, falls wir es noch nicht erwähnt hatten: so gut wie jeder Nationalpark kostet eine Einfahrgebühr – pro Fahrzeug -, was i.d.R. zwischen 20 bis 30 Dollar liegt (je nach Jahreszeit und Park), bei einer Rundreise empfiehlt es sich deshalb, eine „Jahreskarte“ für 80 Dollar zu erwerben, – wie wir es getan hatten. Die „Jahreskarte“ ist personengebunden, aber fahrzeugunabhängig. Um Fragen aus den Weg zu gehen, sollte der Besitzer des Fahrzeuges bei der Einfahrt auch am Steuer sitzen.

Der Nationalpark selbst ist meist sehr trocken, die Luftfeuchtigkeit liegt bei lediglich rund 25 %, wobei es im Sommer bis 35 Grad werden -die Winter sind dann sogar öfters leicht unter den Gefrierpunkt. Für uns ein guter Abschluss unserer Reise durch die Wüste, – zumal wir hier aufgrund einiger Sandpisten im Park endlich auch mal ordentlich auf den 4MATIC-Antrieb des GL (X166) vertrauen konnten, wobei wir sonst ja meist auf festen Straßen unterwegs waren. Im Grunde blieb aber das gute Gefühl, der permanente Allradantrieb blieb mehr als unterfordert. Die Airmatik – das Luftfahrwerk – war jedoch durchaus ab und an hilfreich.

Der Park ist mittels Auto problemlos befahrbar, wenn auch nicht viele befestige Straßen vorhanden sind. Die „Basin Road“ führt zwar in das Zentrum des Parks, viele Straßen sind aber unbefestigt. Im GL blieb es nur, das Fahrzeug mal genauso aussehen zu lassen, wie ein SUV eben aussehen muss.. – neben einer Scheibenreinigung rundum blieb der 7-Sitzer jedoch am Roadtrip ungewaschen.

Beliebtheit hat der Joshua-Tree-National-Park u.a. bei Kletterern, wobei es viele Kletterrouten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsklassen gibt. Zusätzlich gibt es viele Wege für Wanderer. Die Felsen im Park sind jedoch selten höher als 70 Meter, bestehen aber aus rauem Granit -und werden temperaturbedingt meist in den Wintermonaten zum Klettern genutzt. Zum Übernachten gibt es im Park wenige Zeltplätze.

 

Amüsant ist übrigens die Namensgebung des Parks: Mormonen, die einst die Mojave-Wüste durchquerten, sollen den Bäumen den Namen gegeben haben: sie erkannten am Baum die Gestalt des Propheten Joshua, der mit ausgestreckten Armen den Israeliten den Weg ins gelobte Land wies. Möglich, – amüsant – aber nachvollziehen konnten wir das vor Ort dann auch nicht.

 

Unsere Teile des Roadtrips zum Nachlesen:

Teil 1: Von Los Angeles nach San Francisco
Teil 2: Von San Francisco über die Golden Gate nach Merced
Teil 3: Im Valley of Fire State Park in Nevada
Teil 4: Härtetest im Death Valley Nationalpark
Teil 5: Von Las Vegas über die Interstate zum Grand Canyon
Teil 6: Durch die Mojave Wüste auf der Route 66
Teil 7: GL 450 4MATIC im Joshua Tree Nationalpark

Bilder: MBpassion.de / Philipp Deppe