« DTM2012: Vorschau – Rennen auf dem Nürburgring | Home | Olympia München 1972 Classic Tour: Sternfahrt startet am Mercedes-Benz Museum »
Small Overlap Crashtest für die neue C-Klasse ?
von Markus Jordan | 17.August 2012
Ein “Mangelhaft” für die neue C-Klasse im US-Crashtest “Small Overlap Crashtest”, der in den Staaten so erstmals durchgeführt worden ist, sorgt für Diskussionen.
Deutsche Hersteller, vor allen Audi und Mercedes haben beim “Small Overlap Crashtest” in den USA schlecht abgeschnitten. Hierbei kracht das Fahrzeug nur mit dem Scheinwerfer in ein Hindernis, wie etwa einen Brückenpfeiler oder eine Hauswand. Anders, als bisher – wo ein Fahrzeug mittig versetzt auf das Hinderniss prallte, wird dabei nicht ein großer Teil der Aufprallenergie von der Sicherheitszelle und dem Antriebsstrang aufgefangen.
Die Crashtests wurden vom Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) durchgeführt, – sind aber umstritten, Mercedes wehrt so dageben: “Der Test entspricht nicht dem realen Unfallgeschehen, ein Zusammenstoß auf Scheinwerfer-Breite ist statistisch nach unseren Daten nicht signifikant” – so ein Mercedes-Sprecher im Spiegel Online-Interview.
Im Spiegel-Artikel heißt es von Dirk Ockel, Leiter Unfallforschung bei Mercedes-Benz: “Wenn zwei Autos so aufeinanderprallen, verhaken sie sich ineinander. Wenn man auf die Ecke des Hindernisses eine deformierbare Ecke gesetzt hätte, wären die Ergebnisse wahrscheinlich realitätsnaher. Natürlich werden wir uns damit auseinandersetzen, denn so oder so sind die Kunden durch die Ergebnisse verunsichert.”
Verwunderlich jedoch: Bei den Tests wurden hauptsächlich europäische Modelle getestet, Test-Sieger war dabei Volvo. Schlecht abgeschnitten hat hier Audi und Mercedes-Benz. Inwieweit die dargestellte Crash-Situation realitätsnah ist, ist fraglich – nach Auskunft von Mercedes-Benz sind Unfälle auf Scheinwerfer-Breite eben nicht großartig signifikant. Auf den ersten Blick scheint der Crashtest dabei nichts ungewöhnliches zu sein, – könnte es doch ein normaler Unfall auf der Landstraße darstellen – jedoch treffen hier meist zwei weiche Ziele aufeinander.

Eingehende Suchbegriffe zum Artikel:
- C-Klasse test (2)
- small overlap (2)
- small overlap bedeutung (2)
- adac test neue c klasse (1)
- mercedes small overlap (1)
- small over lap (1)
- small overlap crash test ergebnisse (1)
- small overlap crashtest (1)
- small overlap lösungen (1)
- small overlap Merceddes-Benz (1)
Themen: Allgemein, C-Klasse | 27 Kommentare »

17.August 2012 at 08:26
Es wurden überwiegend Importmarken und nahezu keine Fahrzeuge von US Marken in einem zweifelhaften Testverfahren gecrasht.
Hiermit dann eine große Skandalstory aufzuziehen riecht zumindest schon sehr nach einer Publicityaktion gegen US-Import Fahrzeuge. Wirtschaftskrieg 2.0… und dann fast schon plump und auffällig. Aber es wird sicher trotzdem wirken, da die Meldung oft genug und unkommentiert (in den USA) weiterverbreitet werden wird.
Wenn man wirklich ein neues Testverfahren etablieren und die Sicherheit erhöhen möchte, würde man das sicher anders und vor allem neutraler machen.
17.August 2012 at 08:47
Hier sind noch einmal alle Testergebnisse. Erstaunlich für so einen US-Test finde ich, dass kein einziges Modell aus dem GM Konzern teil genommen hat.
http://www.autonews.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20120814/OEM11/120819945/1128
17.August 2012 at 09:00
Alle Jahre wieder, der US Industrie geht’s schlechter und schon werden waghalsige Tests und irrelevante Themen auf den Markt geworden. Die Europäer sind einfach zu höflich und fair um solche Aktionen zu starten.
Übrigens, ein Panzer hätte die besten Werte, nur irgendwann wäre der Fahrer tot, der kann’s eben nicht abbauen.
17.August 2012 at 09:32
Die “Unfall-Konstellation” beträgt in den USA immerhin 25% aller Frontalkollisionen, darf man nicht vergessen.
In Europa siehtt das scheinbar anders aus – Immerhin betreibt Mercedes seit 1969 gezielt Unfallforschung und wird es wissen.
Was mich wundert: der einzige Wagen der den Crash einigermassen “beisammen” übersteht ist eben gerade der W204 und der Volvo.
Der Audi kollabiert im Innenraum und auch der BMW sieht nicht besser aus. Beim Volkswagen reisst es die Fahrertüre auf, das muss man sich mal vorstellen – wir sind ja nicht 1960!
Die Japanischen Fahrzeuge “kotzen” ihre Fahrzeugteile nur so in alle Richtungen – schön wenn man von einem Reifen erschlagen wird (und das wird man, mit einem blauen Auge kommen Passanten da nicht weg).
Ich würde auch sagen: neuer Crash – gleich Konstellation aber mit Defo.Barriere, dann kann man von realitätsnahen Gegebenheiten sprechen!
17.August 2012 at 09:37
Ob signifikant oder nicht, wenn ich mir einen Benz kaufe will ich auch in einer ungewöhnlichen Unfallsituation sicher sein. Und Volvo bekommt es anscheinend auch hin.
17.August 2012 at 10:01
Selbst wenn eine Unfallkonstellation mit sehr geringer Überdeckung 25% aller Unfälle in den USA repräsentieren soll, fahren nicht alle dieser Verunfallten gegen Brückenpfeiler.
Die Relevanz von Offsetcrashes mit mehr oder weniger Überdeckung wird ja auch nicht abgestritten, sondern eine realitätsnahe Darstellung mit deformierbaren Barrieren gefordert.
Man kann immer irgendwelche Konstellationen konstruieren, die 99% aller Fahrzeuge nicht erfüllen, da sie nicht allgemein übliches – d.h. als Standard vereinbartes/vorgegebenes – Auslegungskriterium sind.
Der zweite Kritikpunkt ist das nahezu komplette Ausblenden der US Fahrzeuge in dem Test. Höchstwahrscheinlich werden diese genauso schlecht oder sogar sehr viel schlechter abschneiden.
Ich bin mir sicher, dass der Mercedes mit zu den sichersten Fahrzeugen gehört, Volvo hin oder her.
Die Motivation dieser Skandalstory liegt bestimmt nicht in der Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit… so wie bei der in den Medien gehypten Toyota-Pedalstory (wie sich im Nachhinein herausstellte waren die Fahrer zu blöd zum Autofahren).
17.August 2012 at 10:44
@dreikommanull: Neuer Crash mit gleicher Konstellation aber mit entsprechender nachgebender Barriere wäre etwas, was Daimler jetzt vorlegen könnte…. – für mich bleibt der Daimler ein sicheres Auto, – und Unfallforschung betreibt der Konzern nicht nur seit gestern….
Ich sehe das teils so, wie “Hr. Schmidt”. – und der Spiegel kritisiert ja ähnliches, bzw. sind dort unterhalb des Artikels ebenso ähnliche Kommentare zu lesen.
17.August 2012 at 10:48
Also der Test ist wirklich unnütz! Das ein Volvo sehr sicher ist kann man nicht abstreiten, aber alleine an der Tatsache, dass einige Fahrezuge am Hindernis hängen bleiben und andere wie eine Gummiball wegfliegen zeigt wie unterschiedlich die Energie ist, die aufgenommen werden muss. Auch ist für mich nicht klar wie die die beiden Acura besser im Kapitel “Structure” sein konnten als die C-Klasse. Beide haben erheblich weniger Energie absorbiert und dennoch ist die A-Säule massiv verformt. Ähnlich verwunderlich auch, dass der Lincoln besser abschneidet: Der Wagen bleibt kaum an Hinerdernis hängen und ist dennoch stärker verformt.
Für mich persönlich sehen der Passat CC (trotz der sich lösenden Türaußenhaut – bei VW eh nur geschraubt) und die C-Klasse am besten aus. Als Ursache für das schlechte Abschneiden der C-Klasse könnten man höchstens das Rad sehen, das den Fußraum möglicherweise deformiert. Bei andern Knickt es nach außen ab.
Ob das beim realen Unfall genauso wäre bezweifel ich stark. Für mich eher ein unnötiger Test. Aber nicht der erste! Die EuroNCAP sind auch nicht viel besser.
17.August 2012 at 10:53
Volvo bekommt es hin, weil die laut IIHS speziel solche Tests auch durchführen, es ist also kein Hexenwerk…
17.August 2012 at 11:40
Her. Schmidt hat recht: Nix als Marketing für die US-Amerikanische Wirtschaft, die danieder liegt und vor den Wahlen noch mal ein wenig Patriotismus gebrauchen kann – nicht umsonst sieht man in den Staaten mittlerweile an jeder Ecke den krampfhaften Versuch “Made in USA” als Gütesiegel á la “Made in Germany” zu etablieren. schwacher Versuch…
17.August 2012 at 12:06
Im Artikel bei T-Online, Absatz “Spektakuläre Fehleinschätzung” erweckt auch nicht gerade Vertrauen aus der Vergangenheit….
http://auto.t-online.de/us-crashtest-deutsche-premiumautos-patzen/id_58777792/index
17.August 2012 at 12:10
Wie immer gilt, “es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. ” ( Karl Valentin )
17.August 2012 at 12:19
Volvo testet seine Autos schon seit langem mit einem ähnlichen Test-Szenario. Deshalb ist es etwas lächerlich, das ganze als völlig realitätsfremd zu bezeichnen, oder gar als Marketing gegen ausländische Marken in den USA abzutun.
17.August 2012 at 13:22
@socc, schon vergessen? Wir haben es nicht, deshalb fahren wir auch keinen.
Volvo-Panne: Sicherheitssystem versagt bei Vorführung
Der schwedische Autobauer Volvo tut viel für die Sicherheit seiner Modelle und hat in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Sicherheitssysteme entwickelt. Doch nicht immer funktionieren die Systeme reibungslos. Ausgerechnet auf einer Pressevorstellung ist die Demonstration des neuen Assistenzsystems “City Safety“ gehörig schief gegangen – der Volvo S60 knallte ungebremst in einen Lkw. Das Video mit dem Vorfall finden Sie im Kasten rechts oben.
Zugegbenermaßen, es ist schon ein bisschen her. erhitzt hat danach keiner, warum jetzt die Attacken?
17.August 2012 at 13:43
Wer mal im Internet nach IIHS und criticism sucht bekommt viele interessante links… was ja aufgrund der immer wiederkehrenden Kritik nicht unbedingt für eine wirklich unabhängige Organisation spricht.
Sicher ist auch der Amerikanische Autofahrer und -verkehr nicht mit dem in Europa vergleichbar, somit muss man auch hier etwas differenzieren.
Nichtsdestotrotz, Kunden könnten verunsichert sein und Daimler verkauft seine Autos auch in den USA. Schon allein deshalb muss man diese Tests ernst nehmen, sachlich konstruktiv damit umgehen und informieren (und gegebenenfalls auch Schlussfolgerungen für die Produkte hieraus ziehen).
Anbei einige ausgewählte Zitate zur IIHS:
“Since the IIHS first-and-foremost represents the interests of the 80 insurance companies from which it receives its funding, critics such as the American Motorcyclist Association have suggested that the IIHS sometimes seeks to INFLUENCE legislation aimed at making insurance companies MORE PROFITABLE, rather than benefitting the public interest.”
“Ed Moreland, AMA vice president for government relations, said of the 2007 report: “This kind of FLAWED report, passed off as scientific research, has the potential to do great damage. At the very least, it can create false perceptions we’ll have to fight for years. And at worst, it could lead to restrictive laws that have no basis in reality. …”
In the IIHS’ annual reports on vehicle safety they frequently miscorrelate vehicle safety with the number of driver deaths each year.
17.August 2012 at 23:42
@Hr.Schmidt: die “Volvo-Panne” hatte als Ursache eine leere Batterie der Systemversorgung. Man hätte zur Sicherheit ein Brett hinlegen sollen, wie weiland bei der S-Klasse im Stern-TV
.
Interessant: der ADAC hatte zuvor einen ähnlichen Test, allerdings mit zwei Fahrzeugen (also “weichen Zielen”), durchgeführt, und war zu ähnlichen Ergebnissen gekommen:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/crashtest-in-den-usa-bestaetigt-warnungen-des-adac-an-autohersteller-a-850686.html
Ob die auch Marketing für die US-Autoindustrie machen? Lächerlich.
Frank
18.August 2012 at 13:33
Die Struktur der Fahrgastzelle mag bei der C-Klasse ja noch ganz gut aussehen….
Aber schaut euch das Video mal in Slow Motion an.
In dem Moment als das Fzg sich weg dreht, achtet da mal auf den Fußraum hinter dem Rad. Wenn das Gelbe Ding wirklich der Fuß des Dummies sein sollte, dann hat das Rad das Blech hinter der Pedalerie regelrecht weggerissen und der Fuß wäre wohl auch hinüber.
Wenn das wirklich so ist, dann ist das “mangelhaft” gerechtfertigt. Ein Aufreissen darf an dieser wichtigen Strukturstelle nicht passieren, nicht bei Mercedes.
Dazu fällt mir noch ein Unfall ein. Im Februar ist ein 204er seitlich in einen Linienbus gekracht. Die C-Klasse sieht auch hier bei der Fahrgastzelle noch recht gut aus. Der Fahrer ist zwar tot, warum auch immer. Aber ihm wurde damals bei dem Unfall ein Fuß abgetrennt. Ein Bekannter der dort im Rettungsdienst arbeitet sagte mir das, gerade weil ich Mercedes immer wegen der Sicherheit so hochhebe. Evtl. ist ja der Bereich hinter der Pedalerie zu schwach ausgelegt.
Beim 210er wurde damals ja auch in der Serie mit mehr Schweisspunkten nachgebessert, weil die ersten öffentlichen Crashtests net so dolle waren ….
Hier noch der Link zu dem Unfall.
http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/76-Jaehriger-rast-trotz-roter-Ampel-auf-die-Kreuzung;art372455,5367137,D::cme1016959,6528994
MfG Martin
18.August 2012 at 13:41
@Frank: das mit dem Brett war Herr Specht von der AutoBild, nur mal zur Klarstellung!
@Martin: dein Bekannter Rettungshelfer hätte dir aber auch mitteilen müssen dass der Fahrer der C-Klasse nicht den Sicherheitsgurt benutzt hatte!
Schau dir mal das Lenkrad/Armaturenbrett an!
http://static1.suedkurier.de/storage/pic/region/kreis_konstanz/radolfzell/2012/unfall/6528986_1_DSM_8141.jpg?version=1328873611
Der “Crash” war so milde, dass er das ohne weiteres locker überleben konnte – wenn er den Sicherheitsgurt benutzt hätte!
Alles weitere hier sind wilde Spekulationen!
Mercedes führt diese 25% Überdeckungscrashs seit den 1980er Jahren durch, gibt sogar ein kommuniziertes Foto eines R129 nach einem solchen Test – mit vollständig intakter Türe!
18.August 2012 at 16:29
@Dreikommanull: noch ein kurzes OT, weil sich das hier anders liest: “Während das System nach Angaben von Ulrich Mellinghoff, Leiter Aktive Sicherheit bei DaimlerChrysler, im Straßenverkehr einwandfrei funktionieren soll, wird der Radar in der Halle wegen der vielen Eisenträger fehlgeleitet. Für die Filmaufnahmen legten die Mercedes-Mitarbeiter deshalb in der Halle ein Brett auf die Stelle, an der eigentlich das akustische Warnsignal ertönen sollte.”
http://www.netzeitung.de/autoundtechnik/368933.html
In erster Linie ging es mir aber um den ADAC-Test: zwei Autosversetzt, weiche Ziele, ähnliche Ergebnisse.
Frank
18.August 2012 at 18:47
Die Mercedes C-Klasse ist und bleibt ein sicheres Auto. Man sieht, dass es den Passagieren der C-Klasse noch echt gut geht. Durchgefallen sind meiner Meinung nach der Wagen wo die Türe abgeflogen ist, sowie bei der Karre wo der Airbag viel zu weit rechts aufgeht.
Ich kann die Leute nur beruhigen, die C-Klasse ist ein sehr sicheres Auto und man versucht mit dem Crashtest nur einen Imageschaden der Marke Mercedes-Benz hervorzurufen.
18.August 2012 at 21:09
@Yannic: wieso wird versucht, einen Imageschaden für Mercedes hervorzurufen? Audi und Lexus waren genau so schwach in diesem Test, und die Gewinner waren auch keine Amis.
Die richtige Reaktion wäre: “Wir nehmen den Test ernst, werden ihn umgehend verifizieren, und Erkenntnisse daraus sofort in die Produktion einfließen lassen.”
Die falsche Reaktion ist: “Ist alles gar nicht so schlimm, der Test ist nicht praxisgerecht, und überhaupt wollen die MB nur schlecht machen.” DAS schadet dem Image.
Frank
18.August 2012 at 22:51
@Frank Ich gehe davon aus, dass man Mercedes (vorallem die C-Klasse) schädigen will, weil die C-Klasse ein super Verkaufsschlager in den USA ist. Finde ich doch extrem komisch, vorallem ist Mercedes durchgeflogen obwohl die Insassen 100% überlebt hätten, nur weil ein Fuß eingeklemmt wurde? Hallo?! Bei VW fliegt die Türe ab, beim Testsieger fliegen Räder durch die Gegend…
Das könnte für andere Verkehrsteilnehmer auch noch tragisch ausgehen, wenn vor einem selber ein VW gegen so einen Betonklotz fährt und die Tür gegen mich fliegt oder ein Rad. Bei Mercedes fliegt nix durch die Gegend, außer Kleinteile.
19.August 2012 at 01:30
Also ich denke, dass nur sehr sehr wenige Hersteller im Thema Sicherheitsforschung so ein Wort wie MB mitreden können!
Mercedes hat zu Beginn der Automobilgeschichte mit direkten Analysen am Unfallort begonnen und seine Tests an realen Erfahrungen ausgelegt und damit immer seine Fahrzeuge verbessert!
Aber trotzdem, muss man diesen “neuen” Test ernst nehmen und seine Fahrzeuge auch entsprechend danach auslegen!
Aber auch ich empfinde diesen Test als etwas realitätsfremd, mit so geringem überschnitt zusammenzuprallen, ist sicherlich mehr als unwahrscheinlich!
19.August 2012 at 10:06
@Dominic es ist eben leider nicht unwahrscheinlich, sondern fast die Hälfte der Frontalzusammenstöße zweier Autos laufen laut ADAC so ab. Mit ähnlichen Resultaten, wie im Test. Hier nochmal der Link.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/crashtest-in-den-usa-bestaetigt-warnungen-des-adac-an-autohersteller-a-850686.html
Frank
19.August 2012 at 16:35
@Frank, das ist totaler Quatsch! – Sorry!
Wenn 2 Fahrzeuge zusammenprallen, habe BEIDE eine deformierbare Zone! Und eben nicht wie im Test, starre Wand und ein Fahrzeug!
Das ist im übrigen auch der Kommentar von MB zu diesem Thema!
Wenn diese Barriere eine deformierbare Fläche vorne dran hätte, wäre der Test näher an der Realität! Und die Fahrzeuge hätten besser abgeschnitten!
20.August 2012 at 13:31
Also wenn die 25% Überdeckung gegen einen massiven Block in der Realität eine hinreichend oft vorkommende Situation sind (wozu es verschiedene Meinungen gibt), dann ist der Test sinnvoll.
Und das Volvo das testet und dafür entwickelt zeigt, dass zumindest Volvo das für sinnvoll hält (oder den US-Test antizipiert). Die Lösung von Volvo (“abgleiten” statt “dagegenfahren”) halte ich ebenfalls für ziemlich sinnvoll.
Warum kann MB da nicht einfach nachlegen und gut ist es? Und was die Kommunikation angeht, bin ich ganz der Meinung von Frank – abblocken & bestreiten ist aus meiner Sicht sehr selten eine gute Strategie, unabhängig von der Faktenlage.
20.August 2012 at 15:09
Ich seh das so: Wer mit seinem Auto bei Tempo 65 seitlich-frontal gegen einen Brückenpfeiler fährt ist halt einfach mit etwas Pech tot. Physik ist nunmal keine Ansichtssache.
Es ist sehr zu bewundern, dass moderne PKW so gut designed sind, dass zumindest die Überlebenschance selbst in so einem Szenario gegeben ist.
Jede Automarke schreibt sich halt was anderes auf die Fahnen, bei Volvo ist es zurecht die Sicherheit.
Muss jeder selbst entscheiden, welche Prioritäten er setzt.
Gerne hätte ich aber einen Chevrolet oder Dodge dieses Jahrzehnts bei diesem Test gesehen. Da wäre sicher nichts mehr übrig geblieben.