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    Dritter und letzter Tag der Silvretta E-Auto Rallye 2012

    von Philipp Deppe | 8.Juli 2012

    Letzter Tag bei der Silvretta E-Auto Rallye 2012. Noch einmal konnten die „Stromer“ auf 126 Kilometern durch das Montafon beweisen was in ihnen steckt.

    Noch vor den Klassikern startet das Teilnehmerfeld, bei regnerischem Wetter in Partenen. Immer als einer der ersten Fahrzeuge auf der Startrampe ist der auffällige SLS AMG E-CELL mit der Startnummer 203. Heute am Schlusstag saß hier Ex-Formel 1 Pilot und AMG-Markenbotschafter Karl Wendlinger am Steuer des neongelben Flügeltürers. Auch am letzten Rallyetag mussten natürlich, auch wieder jede Menge kniffelige Wertungsprüfungen erfolgreich gemeistert werden. Bis zum Mittagsstopp in Rankweil waren zwei auf der Strecke verteilt. Spannend ist hier vor allem die zweite Wertungsprüfung – eine Bergwertung. Dort mussten die Elektro-Fahrzeuge 1,77 Kilometer bergauf in 222 Sekunden fahren. Für den ein oder anderen „Stromer“ mit wenig Leistung und/oder einem schwachen Batterieladestand, stellt die Prüfung somit durchaus eine echte Herausforderung dar.

    Für die A-Klasse E-CELL, den SLS AMG E-CELL und den smart electric drive und erst recht nicht für die B-Klasse F-CELL ist die Problematik aber kein Thema gewesen. Aber einige Konkurenten hatten daran zu knabbern und musste später in der Mittagspause an die Steckdose zum nachladen. Im Anschluss beim Re-Start ging es für das Teilnehmerfeld von Rankweil nach Übersaxen, wo eine weitere Bergprüfung mit einer Länge von 5,58 Kilometer wartete.

    Wer bei dieser Wertungsprüfung allerdings das Roadbook nicht ganz genau gelesen hat, tappt schnell in eine Falle. Warum? Die Wegstrecke soll in einer Zeit von 9,40 Minuten durchfahren werden. 9,40 Minuten bedeuten in diesem Fall aber nicht neuen Minuten und 40 Sekunden – es muss also umgerechnet werden. Weiter auf der Etappe, mussten sich die E-Autos im Zielort in Vandans, für die letzte Wertungsprüfung mit dem Namen „Großer Preis von Vandans“ bereit halten. Die Prüfung – eine Rundstrecke mit 5,86 km– musste zweimal und mit einer Gesamtzeit von 582 Sekunden durchfahren werden. Erst danach reihten sich die Autos vor der Durchfahrtskontrolle auf um direkt danach durch den Zielbogen zu fahren.

    In der Wertung des dritten Rallye-Tages landete der smart electric drive als bestes Fahrzeug aus dem Team-Daimler auf dem hervorragenden vierten Platz. Es folgt als zweitbestes Fahrzeug der SLS AMG E-CELL mit Karl Wendlinger am Volant auf Platz elf. Im Gesamtklassement erreichte das Team Daimler, in Summe ein eher durchwachsenes Ergebnis im Feld der 28 E-Auto Starter. Als bester des Team-Daimler schnitt der smart electric drive mit dem 13. Platz ab. Dahinter folgen: 17. B-Klasse F-CELL, 19. B-Klasse F-CELL, 20. SLS AMG E-CELL, 21. smart electric drive, 23. A-Klasse E-CELL. Als 26. folgt die zweite A-Klasse E-CELL auf dem vorletzten Platz.

    Bilder: MBpassion.de

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