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    Die Modellpflege des GLK: wir fuhren den GLK 250 CDI BlueTEC 4MATIC bereits vorab

    von Markus Jordan | 19.Juni 2012

    Mercedes-Benz hat nun den durchaus attraktiven GLK aufgehübscht – und stellt die Modellpflege des Modells im Juni beim Händler vor. Wir haben das Fahrzeug vorab in den französischen Alpen getestet.

    Mit der Modellpflege des GLK – oft auch “Mopf” genannt – verändert sich der GLK im wesentlichen, zumindest auf den ersten Blick, im Front- und Heckbereich: Neugezeichnete Frontscheinwerfer sowie geänderte Stoßfänger fallen schnell in das Auge, gleichzeitig wurden die Heckleuchten stärker geändert – auch die Leuchtengrafik ist nun eine andere.

    Die Linien des Karosseriedesigns sind nun straffer gezogen, kurze Überhänge und eine aufrechte Front mit schlanken Dachsäulen – auf den ersten Blick dezent modellgepflegt. Die Ecken und Kanten des GLKs, die er von seinen “großen Bruder” der G-Klasse geerbt hat, hat er – leicht geglättet – behalten. Der Kühlergrill des SUV-Volumenmodells von Mercedes-Benz hat sich hingegen vergrössert.

    Die leichte Überarbeitung des Fahrzeuges zeigt sich auch im Interieur – der Innenraum ist nun nicht nur wertiger, die Lüftungsdüsen sind nun auch in Form der turbinenartigen Lüftungsdüsen designt. Die größte Änderung jedoch: die Integration der Assistenzsysteme der E- und S-Klasse, die neben einem Müdigkeitswarner ATTENTION ASSIST u.a. auch eine Einparkautomatik (und Ausparkfunktion) bietet, – desweiteren DISTRONIC PLUS Abstandstempomat, Spurhalteassistent ist nun ebenso an Bord. Neu auch: das neue Lenkrad, das bereits aus anderen Baureihen bekannt ist. Die Schaltung findet sich bei den Automatik-Modellen nun mit einen Wählhebel am Lenkrad wieder, – und schafft (wie bei anderen Modellen auch) mehr Platz in der Mittelkonsole.

    Technisch verfügt das Facelift des GLK nun auch über ein serienmäßige ECO Start-Stopp-System, ebenso ist die Diesel-Abgasreinigung BlueTEC und EU6-Abgasnorm verfügbar. Serienmäßig: LED-Tagfahrlicht in einer Chromspange. Intelligent Light System ILS ist im GLK ebenso verfügbar. Die Heckleuchten werden durch die Verwendung von Lichtleitern und LED einzigartig gezeichnet.

    Neu im Sortiment sind nicht nur Alufelgen in 17, 19 und 20″-Zoll-Dimension, es gibt auch ein AMG-Sportpaket – aufbauend auf dem Chrom-Paket Exterieur – läßt das Fahrzeug noch edler erscheinen. Im Offroad-Modus gibt es zu den optionalen Bi-Xenon-Scheinwerfern nun ein 6 Grad breiter zur Seite strahlendes Offroad-Licht, zumal die Scheinwerfer dann auch noch um 3 Watt heller strahlen. Die Lenkung ist übrigens jetzt elektromechanisch.

    Unser Fahrtest: GLK 250 CDI 4MATIC
    Für unseren Fahrtest steht uns ein 250 BlueTEC 4MATIC mit den üblichen 204 PS und 500 Nm Drehmoment zur Verfügung. Die VMax des Fahrzeuges liegt, so die Werksangabe selbst, bei 232 km/h, der 4-Zylinder-Motor Selbstzünder verbraucht nach NEFZ zwischen 6.9-und 7.0 Liter Diesel. Der GLK mit 2143 cm3 verfügt hierbei über permanenten Allradantrieb und ist im Segment dabei der stärkste 4-Zylinder-Diesel, der parallel nicht nur die EURO-6-Norm erfüllt, sondern auch die strenge US-Norm BIN-5. Verbraucht haben wir im Test immer ein wenig mehr als 1 Liter von der Werksangabe, – jedoch mit ruhigen Gasfuß.

    Unsere ersten paar Meter im Fahrtest zeigen bei einigen Unebenheiten in der französischen Schweiz gleich einen verbesserten Federungskomfort, die Dämpfer sprechen jetzt vor allen auf feinen Querfugen oder Wellen sensibler an, – ohne das Fahrzeug mit unnötigen Karosseriebewegungen zu erschrecken. Ebenso bemerkbar: Die Geräuschdämpfung von seiten des Motorraumes: der GLK 250 CDI läuft kultiviert, und schiebt mit seinen 204 PS das Fahrzeug kräftig an. Die Harnstoffeinspritzung BlueTEC ist beim 250 CDI serienmäßig an Bord, bei den 170 PS-Diesel 220CDI kostet dies noch 1.428 Euro Aufpreis, um Euro-6 zu erreichen. Im Innenraum ist vom Dieselantrieb wenig zu hören, – es bleibt ein Brummton, der nicht stört und im Alltag kaum wahrgenommen wird. Das hat Mercedes-Benz gut im GLK im Griff, – wo wir das in anderen Baureihen – wie den SLK – schon ein wenig anders wahrgenommen hatten.

    Bei der Lenkung kommt uns das Fahrzeug agiler vor, – was wohl der variabablen Übersetzung der neuen Lenkung geschuldet ist. Die Lenkunterstützung bei Geradeausfahrten wird reduziert, was vom Fahrgefühl sehr beruhigend ist. Durch die bergigen Landstraßen der französischen Schweiz gleiten wir somit gemütlich, ohne uns großartig auf das Fahrzeug konzentrieren zu müssen.

    Die Fahrassistenten selbst, die aus den größeren Baureihen übernommen worden sind – und in der Facelift-Variante des GLK nun Einzug halten, runden den Fahrkomfort für uns vollkommen ab: Zwar benötigen wir kaum einen Spurhalteassistenten, doch die DISTRONIC-PLUS ist eine Funktion, welche wohl in ein jedes Fahrzeug gehört: Tempomat mit Abstandsautomatik, die bis zum Stillstand des Fahrzeuges funktioniert, erleichtert so manche Fahrten auf längeren Strecken. Das gleiche gilt für das ILS- Intelligent Light System. Die aktuellste Elektronik fehlte bislang, – der GLK schließt nun technisch auf die anderen Baureihen auf. Das Kombi-Instrument des GLK ist übrigens ebenso mit einen Farbdisplay versehen (wie jetzt auch im ML mit neuen Baujahr verbaut), das COMAND ONLINE System kommt, statt im beigen Farbton, nun in schwarzer Farbe in den Menüs. Neu hier: Die Internet-Funktionen, wie Nachrichtenportal, etc. Online-Staudienste, wie bei der Konkurrenz, kommen erst Anfang 2013 bei Mercedes-Benz, dann jedoch erstmals bei der E-Klasse und dessen Facelift.

    Was wir noch vermissen, ist die 360-Grad-Kamera, – eine Funktion die im Dezember 2012 im GLK (und GL) jedoch verfügbar ist, im Testfahrzeug aber noch nicht verbaut war (Details mit Bildern dazu in Kürze von uns). Hier schließt Mercedes an die bereits bestehenden Angebote der Konkurrenzhersteller auf.

    Im Fazit:
    Der GLK hat sich gemacht, – und gefällt uns im Gesamtkonzept nun besser, als der Vorgänger. Technische Details, die bislang uns aus anderen Fahrzeugen bekannt war, fehlten bislang hier einfach, wenn man auf die Optik auch verzichten konnte. Das Fahrwerk wurde verbessert, – spürbar sogar -, das Design des Fahrzeuges passt sich an die anderen aktuellen Optiken anderer Baureihen an. Trotzdessen, – das der GLK auch im Gelände sich gut behauptet – werden die Mehrzahl der Käufer wohl niemals erproben. Wir waren uns am Anfang nicht sicher, ob man die Optik überhaupt verändern hätte sollen – er kommt nun jedoch deutlich dynamischer und eleganter – wenn es den bisherigen GLK-Besitzern wohl weniger gefallen wird.

    Übrigens: Auch wenn 85 Prozent der GLK bislang als Allradfahrzeuge geordert worden sind, die Hecktriebler GLK 200 CDI und GLK 220 CDI bleiben im Programm.

    Die Ausstattung des Testfahrzeuges im Überblick:

    GLK 250 BlueTEC 4MATIC 46.142,25

    Gesamtpreis:  68.955,50 Euro incl. 19 % MwSt.

    Bilder: Dirk Weyhenmeyer / MBpassion.de

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    17 Kommentare to “Die Modellpflege des GLK: wir fuhren den GLK 250 CDI BlueTEC 4MATIC bereits vorab”

    1. Thomas meint:
      19.Juni 2012 at 07:58

      Schönes Fahrzeug! Allerdings habe ich bezüglich der neuen Lüftungsdüsen eine geteilte Meinung: Einerseits sehen die Düsen im “Normalzustand”, d.h. gerade ausgerichtet, wirklich sehr gut aus! Wenn man sie allerdings zur Seite oder nach unten ausrichtet – was in meinem Auto der “Normalzustand” ist – sieht man den wenig schönen schwarzen Kunststoffköper der Düse. (Auf Bild 5 ist das sehr gut zu sehen.) Bei den alten Düsen meiner aktuellen C-Klasse ist das nicht der Fall!

    2. Mein Holzspielzeug Blog meint:
      19.Juni 2012 at 11:41

      Der GLK ist ein hervorragendes Fahrzeug. Welches mich mit seinen Design schon sehr anspricht. Die anderen Details gefallen mir auch sehr. Bin schon auf die Probefahrt gespannt.

    3. Manuel meint:
      19.Juni 2012 at 14:25

      Der GLK sieht mittlerweile extrem gut aus, gefällt mir sehr!
      Nur die Farbkombination eures Testwagens im Interieur ist ziemlich ähm gewöhnungsbedürftig. Also irgendwo ist beige, schwarz, braun und silber im Mix zu viel finde ich, uah.

    4. ABC meint:
      19.Juni 2012 at 18:23

      “Verbraucht haben wir im Test immer ein wenig mehr als 1 Liter von der Werksangabe, – jedoch mit ruhigen Gasfuß.”

      Heißt also über 8 Liter – bei ruhigem Gasfuß.

      Heißt unter Normalbedingungen: nicht unter 9 Liter.

      Fortschritt, wir kommen! (Achtung: Ironie)

    5. Stefan meint:
      19.Juni 2012 at 19:38

      du musst dir ja keinen 250er kaufen…

    6. Markus Jordan meint:
      19.Juni 2012 at 20:54

      @Manuel: Die Farbkombi kann ich oft nicht wählen – meistens geh ich nur nach der Außenfarbe – und welche Fahrzeuge mit den gewünschten Motor verfügbar sind.

      @abc: Kommt sicherlich auf den Gasfuß an. Zuletzt hatten wir im ML350BlueTEC problemlos auch 15 Liter / 100 km im Programm, – aber es ging auch mit 8. Je nach Person definitiv unterschiedlich, – mit 1 Liter über Werksverbrauch zu fahren, ist aber auch machbar….. vorrausschauend.

    7. Otti meint:
      19.Juni 2012 at 20:56

      Ich fahre meine A-Klasse und C-Klasse ca. 1 Liter UNTER Werksangaben! Der Fahrer macht den Unterschied!

    8. Stephan meint:
      19.Juni 2012 at 22:33

      Schade, dass es im GLK nicht das abgeflachte Lenkrad gibt, so wie es im AMG Sportpaket der C-Klasse bspw der Fall ist. Aber ich bin auch schon gespannt.

      Die Farbkombi des Testwagens ist auch nicht so mein Fall, also “innen” aber ich frag mich gerade, ob man das AMG Sportpaket für außen überhaupt braucht. In weiß mit größeren Rädern (so wie auf dem bild) sieht er auch ganz hübsch aus.

      Freu mich auf einen besuch beim freundlichen. Bin gespannt auf die Artico Sitze

    9. Alex K meint:
      15.Juli 2012 at 14:53

      Warum gibt es kein 4 Zylinder Benziner beim GLK?

    10. Serienmäßige Tieferlegung Seite 2 : Dann müsste der Mopf mit den 19" ohne das AMG-Paket ja eigentl... meint:
      17.Dezember 2012 at 11:20

      [...] http://….mercedes-benz-passion.com/…/ [...]

    11. Das Jahr 2012 ist vorbei – der Auto-Rückblick | Mercedes-Benz Passion Blog meint:
      29.Dezember 2012 at 07:59

      [...] Der neue smart fortwo electric drive – Der „grüne“ Flitzer für die Stadt im Test durch BerlinDie Modellpflege des GLK: wir fuhren den GLK 250 CDI BlueTEC 4MATIC bereits vorabKurztest: Der Einstiegs-SL – der neue SL 350Stilbruch oder nicht? Unser Fahrtest im SLK 250 CDI [...]

    12. Markus Jordan meint:
      2.April 2013 at 18:11

      Übrigens: Der GLK 250 4MATIC ist ab 08. April bestellbar – alle Details in Kürze von uns. (Euro 6, 7.5 Liter /100kg, 176g/kg CO2, 350Nm Drehmoment, 211 PS). Marktstart hier: ab Juni 2013.

    13. Otti meint:
      2.April 2013 at 19:22

      @ Markus Jordan: soll das heissen, dass der GLK 250 4Matic dann auch ohne BlueTEC angeboten wird?

    14. Philipp Deppe meint:
      2.April 2013 at 19:42

      @Otti
      Der GLK 250 4MATIC ist ein Benziner – Vierzylinder M274 mit 1.991 Hubraum

    15. Lutz meint:
      2.April 2013 at 20:16

      @otti, nein der 250 4Matic ist ein Benziner (M274) und kein Diesel ohne Blutec

    16. Markus Jordan meint:
      2.April 2013 at 21:30

      @otti: Siehe Kommentar von Philipp, – es ist ein Benzinmotor.

    17. Marrtin Merstrand meint:
      7.April 2013 at 19:10

      Hallo,

      Bitte enschuldige schlechtes grammatik, ich bin däne und hast grade ein GLK 220 CDI im Polarweiss mit schwarz interieur (Sport) bestellt und mit panorama dach…

      Dafür must man in Dänemark 1.500 Eur pro monat leasing rate zahlen… neu preis mit dieser ausrüstung 110.000 EUR… wegen unsere hoches steuer……

      Hatte auch die C klasse zum test, aber möchte doch lieber der GLK….

      Grüsse von Dänemark