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    Ein Filmstar in Serie: Der Mercedes-Benz SL – ein Traumwagen für die Traumfabrik

    von Markus Jordan | 27.Februar 2012

    Seit 60 Jahren gilt der Mercedes-Benz SL als Sportwagenlegende -zu seinem Kultstatus und seiner weltweiten Bekanntheit hat insbesondere Hollywood beigetragen.

    Kaum rollten in den 50er–Jahren die ersten SL-Modelle in den USA über die Straßen, bekamen sie schon Filmangebote. Der SL wurde zum Traumwagen für die Traumfabrik. Ob als rasanter Fluchtwagen, stilvoller Begleiter, begehrenswerte Diebesbeute oder verführerisches Geschenk – bis heute spielen alle Generationen des Sportwagens in weit über 150 US-amerikanischen Filmen und Kult-Fernsehserien mit. Dabei sind sie oft mehr als realistisches Beiwerk, sie werden schnell zum Helden der Handlung. Der neue SL Roadster, der im Januar auf der Auto Show in Detroit seine Weltpremiere feierte, wird diese Tradition fortsetzen. Er ist noch nicht auf der Straße, aber bei Hollywoods Filmproduzenten bereits ins Gespräch gebracht.

    Der Mythos SL wurde 1952 im Rennsport geboren – mit dem legendären 300 SL Rennsportwagen, der in seiner einzigen Rennsaison mit grandiosen Doppel- bis Vierfachsiegen der Konkurrenz das Fürchten lehrte. Danach träumte jeder Autofan von einer Straßenversion dieses rasanten Wagens – allen voran der US-Autoimporteur Maximilian Hoffman. Er war es auch, der den damaligen Daimler-Benz Vorstand überzeugte, eine Serienversion des Rennsportwagens zu bauen.

    Die ersten SL Roadster – der Beginn einer langen Filmgeschichte
    Im Februar 1954 debütierte in New York der legendäre 300 SL Flügeltürer, der damals der schnellste Serienwagen der Welt war. 1955 präsentierte Mercedes-Benz als erste offene Variante den 190 SL. Offenes Fahrvergnügen in der Klasse der Hochleistungssportwagen ermöglichte ab 1957 der 300 SL Roadster. Beide waren zunächst für den US-amerikanischen Markt vorgesehen. Schnell kam auch Hollywood auf den Geschmack der neuen sportlich-stilvollen und vor allem offenen Helden der Straße. Der 190 SL war zum Beispiel schon 1956 gleich in zwei Filmen auf der Leinwand zu sehen – in „Die oberen Zehntausend“ („High Society“) mit Grace Kelly und Frank Sinatra sowie in „Hot Cars“ mit John Bromfield und Carl Shannon. Auch der 300 SL Roadster wurde binnen kurzer Zeit zum gefragten Kino-Beau. 1959 und 1960 feierte er etliche Filmpremieren, beispielsweise in „Bettgeflüster“ („Pillow Talk“) mit Doris Day, „Eine tolle Nummer“ („It started with a Kiss“) mit Glenn Ford, „Aschenblödel“ („Cinderfella“) mit Jerry Lewis, „Versunkene Welt“ („The Lost World“) mit Michael Rennie und „High Time“ mit Bing Crosby. In manchen Filmen spielen gleich zwei SL-Modelle mit, zum Beispiel der 190 SL und der 300 SL Roadster in „Das Geheimnis der Dame in Schwarz“ („Portrait in Black”) mit Lana Turner und Anthony Quinn (1960) oder der 300 SL Roadster und der Flügeltürer in „40 Millionen suchen einen Mann“ („Love Is a Ball“) mit Glenn Ford (1963). Seite 2
    Bis heute haben die ersten SL-Generationen nichts von ihrer Attraktivität verloren. Sie sind in allen Jahrzehnten in zahlreichen Filmen und TV-Serien zu sehen. Vor allem in den 90er-Jahren sind sie als Darsteller zwischen Liebe und Action heiß begehrt und treten in etlichen Blockbustern auf – darunter „French Kiss“ mit Meg Ryan und „Casino“ mit Sharon Stone (190 SL), „Batman & Robin“ mit Arnold Schwarzenegger und „The Game – Das Geschenk seines Lebens“ („The Game“) mit Michael Douglas (300 SL Flügeltürer) sowie „3 Engel für Charlie“ („Charlie’s Angels“) mit Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu (300 SL Roadster und Flügeltürer).

    Die SL Pagode – das Kultauto der 60er
    Im März 1963 präsentierte Mercedes-Benz die nächste SL-Generation. Wegen ihres außerhalb jeder Norm nach innen gewölbten Hardtops, das an fernöstliche Tempelarchitektur erinnerte, erhielt sie den Spitznamen „Pagode“. Doch nicht nur die ungewohnt avantgardistische Dachgestaltung machte diesen Roadster auf Anhieb zu einem begehrten Filmstar. Er war damals auch weltweit der erste Sportwagen mit Sicherheitskarosserie und der erste europäische Roadster mit Servolenkung und Automatikgetriebe. Als perfekte Verschmelzung von Stil, Eleganz und Schnelligkeit ist das Kultauto der 60er-Jahre der Begleiter von Hauptdarstellern in zahlreichen US-amerikanischen Filmen – beispielsweise von Sophia Loren in „Arabeske“ („Arabesque“) (1966), Julie Andrews in „Zehn – Die Traumfrau“ („10“) (1979), Richard Gere in „Begegnungen“ („Intersection“) (1994) oder Kim Basinger in „Die Tür der Versuchung“ („The Door in the Floor“) (2004).

    Die Baureihe R 107 – der TV-Serienheld der 70er und 80er
    1971 präsentierte Mercedes-Benz den SL der Baureihe R 107. Mit seinen schnörkellos-eleganten Linien, spannenden Wölbungen und einer opulenten Chromausstattung wirkte er wie aus dem Vollen geschnitzt. Auch in puncto Sicherheit setzte er unter anderem durch das erste Vierspeichen-Sicherheitslenkrad und großflächige Scheinwerfer abermals neue Standards. In den 70er- und 80er-Jahren war er vor allem ein Serienheld im Fernsehen. Legendär wurde er als treuer Partner von Bobby Ewing in „Dallas“ und von Jennifer Hart in „Hart aber herzlich“ („Hart to Hart“). Darüber hinaus war er in vielen weiteren TV-Serien wie „Starsky & Hutch“, „Miami Vice“ und „Das A-Team“ („The A-Team“) zu sehen. Im Film fährt ihn beispielsweise Richard Gere als „Mann für gewisse Stunden“ („American Gigolo“) (1980), Barbara Carrera als Bond-Gegenspielerin in „Sag niemals nie“ („Never Say Never Again“) (1983), Steve Martin in „L.A. Story“ (1991) und Sharon Stone in „Casino“ (1995). Der R 107 wurde 18 Jahre lang gebaut und ist damit eine der am längsten produzierten Baureihen von Mercedes-Benz.

    Die Baureihe R 129 – der unverwüstliche und stilvolle Begleiter
    Die nächste SL-Generation – intern Baureihe R 129 genannt – trumpfte 1989 mit dem weltweit ersten automatischen Überrollbügel, einem einzigartigen und später oft kopierten Windschott sowie einem elektrohydraulischen Verdeck auf, das sich innerhalb von 30 Sekunden öffnen und schließen ließ. Dieser SL verband die Dynamik eines Sportwagens und den Komfort einer Limousine wie kein anderer Roadster zuvor. „Diese Karre ist nicht kleinzukriegen“, sagt Clint Eastwood im Film „Rookie – Der Anfänger“ („The Rookie“) (1990), nachdem er mit dem SL durch ein Fenster im oberen Stock eines Gebäudes gerast ist. Neben seiner Rolle als unverwüstliches Fluchtauto spielt dieser SL in vielen weiteren Filmen und TV-Serien den stilvollen Begleiter – beispielsweise in „Ein Concierge zum Verlieben“ („For Love or Money“) mit Michael J. Fox (1993), „Der Dummschwätzer“ („Liar Liar“) mit Jim Carrey (1997) und „Inside Hollywood“ („What Just Happened“) mit Robert De Niro (2008) sowie in „Melrose Place“, „Beverly Hills 90210“ oder „Sex and the City“.

    Die Baureihe R 230 – der stärkste Roadster der Welt
    Der von 2001 bis 2012 produzierte SL machte den Open-Air-Genuss noch komfortabler. Das voll versenkbare Variodach verwandelte den Zweisitzer auf Knopfdruck binnen 16 Sekunden vom Roadster zum wetterfesten Coupé und umgekehrt. Die Nackenheizung AIRSCARF ermöglichte offenes Fahren fortan auch bei kühleren Temperaturen. Mit seiner stilvollen Eleganz und einem beachtlichen Leistungspotenzial von bis zu 500 PS wird diese SL-Baureihe in zahlreichen Filmen in Szene gesetzt, beispielsweise in „S.W.A.T. – Die Spezialeinheit“ („S.W.A.T.“) mit Samuel L. Jackson (2003), „Das schnelle Geld“ („Two for the Money“) mit Matthew McConaughey und Rene Russo (2005), „2012“ mit John Cusack (2009) und in der Trickfilmserie „Die Simpsons“.

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