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Daimler und Google intensivieren strategische Partnerschaft
von Philipp Deppe | 11.Januar 2012
Im Rahmen der International Consumer Electronics Show (CES) haben Daimler und Google eine Intensivierung ihrer bisherigen Partnerschaft verkündet.
Damit erhält Daimler direkten Zugang zu „Google Maps API for Business“, den Schnittstellen für automobile Anwendungen (Application Programming Interfaces, APIs) für die Nutzung von cloud- und kartenbasierten Diensten. Darüber hinaus kann der Stuttgarter Automobilhersteller dadurch frühzeitig auf künftig entwickelte APIs zugreifen. Mit den bereits existierenden APIs wie Google Maps und Places kommen Mercedes-Benz Kunden in den Genuss zahlreicher Services.
Der Schulterschluss mit Google ermöglicht es Daimler, Google Maps für Kartenanwendungen im Fahrzeug zu nutzen und hilfreiche Kartenfunktionen in Mercedes-Benz Pkw schnell und nahtlos zu integrieren. Durch die direkte Integration innovativer Google-Produkte kann Mercedes-Benz die Einführung aktuellster Technologien im Automobil noch beschleunigen.
Innovative Telematik-Lösungen auf den Markt zu bringen hat bei Daimler eine lange Tradition. So hat das Unternehmen bei der Markteinführung des Mercedes-Benz SLS AMG Roadster im Herbst 2011 seine technologische Führungsrolle mit dem Telematik-System AMG Performance Media erneut bewiesen: das Unternehmen wurde für das auf dem Android-Betriebssystem von Google (AndroidTM) basierende System mit dem „International CES Innovations 2012 Design and Engineering Award“ ausgezeichnet.
Erfolgreiche Zusammenarbeit
Google und Daimler arbeiten bereits seit Jahren in enger Partnerschaft zusammen. So brachte Daimler schon 2007 als erster Automobilhersteller in den USA die Google-Funktionalität „Send-to-Car“ ins Fahrzeug. Mercedes-Benz Kunden in den USA können so Ziele aus Google Maps benutzerfreundlich ans Fahrzeug senden und dort in die Navigation übernehmen. Seit 2011 bietet Mercedes-Benz mit COMAND Online ein Telematiksystem mit cloud-basierten Mercedes-Benz Apps, das unter anderem die Integration von Google Street View, Panoramio und die lokale Suche in die meisten Mercedes-Benz Pkw ermöglicht. Auch ist es mit COMAND Online erstmals möglich, individualisierte Routen via Google Maps direkt ins Auto zu übertragen. Im zweiten Quartal 2012 werden all diese Funktionalitäten mit mbrace2 auch für Mercedes-Benz Kunden in den USA verfügbar sein.
Quelle: Daimler AG
Themen: Konzern | 8 Kommentare »






11.Januar 2012 at 12:25
Audi und BMW haben schon längst Google Maps – nur bei Mercedes wartet man noch vergebens auf solch Karten im Comand
11.Januar 2012 at 14:20
Gott sei Dank! Google sind reine Spione, Gründer waren bei der CIA, bloß weg damit.
11.Januar 2012 at 20:30
Ein falscher und ein überflüssiger Kommentar *kopfschüttel*.
@otto: Es geht nicht darum die Kartendaten selbst aus Google Maps zu nutzen, sondern auf diverse Funktionen zuzugreifen. Mercedes wartet nicht auf Google Maps im COMAND. Die entsprechenden COMAND Online Apps sind verfügbar, die Kartendaten selbst braucht man nicht. Google Maps besteht selbst nicht nur aus Karten von Google, sondern ist zusammengesetzt aus Karten diverser Anbieter.
Im Artikel wird ja auch ganz richtig gesagt, dass Daimler die 1. in den USA waren (2007), die Ziele aus Google Maps ans Navi schicken konnten.
@Achim: Andreas von Bechtolsheim als CIA-Spion darzustellen ist perfide, dumm und zeugt aus meiner Sicht einfach nur von purem Neid.
Da waren wohl wieder mal ein paar “Schnellschießer” unterwegs.
12.Januar 2012 at 08:06
Lieber bensc, mit googlemaps meint man in Fachkreisen eigentlich immer die damit verbundnen Application Programming Interfaces und den damit verbundene Zusatznutzen. Deswegen war Dein Kommentar nutzlos , kopfschüttel. Du meinst vielleicht mit Karten die bunten Bilder auf Deinem Navi.
12.Januar 2012 at 11:36
12.Januar 2012 at 13:24
Andreas von Bechtolsheim war nicht der Gründer von Google… der hatte mit der Idee rein gar nichts am Hut. Lediglich die Möglichkeit zum Investor macht einen nicht zum Firmengründer.
12.Januar 2012 at 15:08
Google Gründer waren eigentlich Larry Page und Sergey Brin..
12.Januar 2012 at 15:42
Und in einem Wissenschaftsmagazin habe ich erst kürzlich einen riesigen Bericht gelesen, dass diese beiden Herren früher für die CIA tätig waren. Das Geld zur Gründung kam von der CIA und auch heute noch ist die Behörde beteiligt. Zukunftsprojekte der übelsten Spionageart waren aufgeführt die unter dem Deckmäntelchen Google laufen sollen. Ich nutzt jedenfalls nur sehr ungern Google. Es fängt doch damit an dass man irgendetwas sucht und plötzlich von Firmen jener Artikel mit Werbung bombardiert wird, per Post!!! Ich finde das nicht mehr normal, sorry.