« Mille Miglia 2012: 1.355 Anfragen für 375 Plätze | Home | Carlsson CK63 RS – Veredelung durch außergewöhnliche Interieurfarbe »
Daimler zeigt am 22. Dezember freie Parkplätze in Stuttgart per Twitter an
von Markus Jordan | 22.Dezember 2011
Über den Kurznachrichtendienst Twitter zeigt die Daimler AG am 22. Dezember freie Platzplätze in der Innenstadt von Stuttgart an.
Nach den Motto: “Schauen Sie sich die Zukunft an!” bietet die Daimler AG am 22. Dezember, dem Donnerstag vor Heiligabend, einen besonderen Weihnachts-Service: Mittels zwei speziell ausgerüsteter Fahrzeuge vom Typ B-Klasse, die “Mercedes-Benz Tweet Fleet”, geht es auf festgelegten Routen durch die Innenstadt durch Stuttgart, um automatisch freie Parkplätze zu finden.
Damit soll nicht nur die Parkplatzsuche im Vorweihnachtstrubel erleichtert, sondern auch eine ganz spezielle Eigenschaft des Aktiven
Park-Assistenten von Mercedes-Benz bekannt gemacht werden:
Das System – was in den Fahrzeugen als prototypisches System verbaut ist – erkennt und meldet bei einer Geschwindigkeit von unter 36 km/h automatisch jede freie Parklücke, an der man vorbeifährt. Aus diesem Signal wird bei der Aktion automatisch ein Tweet mit GPS-Daten generiert und ins Netz geschickt. So kann sich dann jeder freie Parkplätze in seiner Nähe über Twitter anzeigen lassen. Entwickelt wurde die Idee – und die technische Umsetzung – von der Agentur Jung von Matt. Die notwendigen Daten wurden im Fahrzeug, statt über den CAN-Bus, durch eine verbaute Kamera ermittelt, die das Amaturenbrett des Fahrzeuges abfilmte und mittels Bilderkennung bei “Parkplatz frei”-Anzeige des Parksystems über ein GPS-Modul den Standort ermittelt hat, und automatisch twitterte.
Der Dienst war nur am heutigen Donnerstag auf der Twitter-Seite verfügbar und hat insgesamt 176 freie Parkplätze gefunden – und getwittert.
Themen: Vertrieb | 3 Kommentare »








22.Dezember 2011 at 19:46
Bilderupdate ..mehr im Link.
23.Dezember 2011 at 12:37
Sinnloser kann man Kraftstoff wohl nicht verbrennen. Bestimmt konnte kein einziger der wenigen Twitter-Empfänger einen freien auch nutzen, denn ein solcher müsste unmittelbar von Zufallsfindern besetzt worden sein.
23.Dezember 2011 at 14:35
“Sinnloser kann man Kraftstoff wohl nicht verbrennen.” Das sind Aussagen von Leuten mit wahrem Weitblick! Da Marc W.s Vorstellungsvermögen anscheinend etwas begrenzt ist, hier ein paar Zitate von http://is.gd/ijmR33 wo auch darüber berichtet wurde:
“Zum einen wird die Technologie in den Autos zum Wohl der Allgemeinheit genutzt. Wenn intelligent freie Parkplätze kommuniziert würden, hätte das durchaus Vorteile:
- Ich spare Sprit und CO2 weil ich nicht unnötig oft um den Block fahren muss, um das Auto abzustellen
- Das Fahren in der Stadt wird deutlich entspannter, wenn ich weiß, wo Parkplätze verfügbar sind
- Autos, die untereinander kommunizieren, können noch ganz andere Dinge: Sich gegenseitig vor Gefahren warnen zum Beispiel. Glatteis, Stauende, Unfall…”
und weiter:
“Die Tweets, sind ja durchaus maschinenlesbar. Was hindert ein System wie COMAND Online in einer Weiterentwicklung daran, Tweets eines bestimmten Accounts, die immer nach dem gleichen Muster aufgebaut sind, auszuwerten und bsw. vorzulesen oder an das Navi als regelmäßig aktualisierte Daten weiter zu geben.
Du gibst dann nur noch: Parkplatzsuche ins Navi ein und den Rest macht das Auto. Ok – bis zum Parkplatz hin fahren musst Du schon selber, aber einparken macht dann tatsächlich das Auto mit dem Automatischen Einparkassistenten.”
Und weil’s hier so gut passt noch was von Dieter Z. persönlich: “Stillstand bedeute Rückschritt. Hätten sich vor 125 Jahren die Bedenkenträger durchgesetzt und das Automobil verhindert, dann würde der Welt heute weit mehr fehlen als nur eine Alternative zum Pferd.”