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    E 250 CDI BlueEFFICIENCY 4MATIC – Erste allradgetriebene E-Klasse mit Vierzylinder-Dieselmotor

    von Philipp Deppe | 30.November 2011

    Der E 250 CDI BlueEFFICIENCY 4MATIC, die erste allradgetriebene E-Klasse mit Vierzylinder-Dieselmotor und damit zugleich das effizienteste allradgetriebene Dieselmodell seiner Leistungsstufe in der Oberklasse.

    ECO Start-Stopp-Funktion und 7G-TRONIC PLUS sorgen insbesondere beim E 250 CDI BlueEFFICIENCY 4MATIC für eine hohe Energieeffizienz. Die erste E‑Klasse mit 4MATIC und Vierzylinder-Dieselmotor leistet 150 kW (204 PS) und überzeugt mit einem hohen Antriebskomfort bei ansprechenden Fahrleistungen: Der Sprint von null auf 100 km/h ist in 7,9 Sekunden erledigt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 238 km/h. Dabei begnügt sich das Modell mit einem Verbrauch von 5,6 Litern pro 100 km nach NEFZ.

    Der 4MATIC-Antriebsstrang der E-Klasse gehört zu den leistungsfähigsten permanenten Allradantrieben. Durch die kompakte, leichte und reibleistungsoptimierte Grundkonzeption mit längs liegendem Motor und verblocktem Haupt- und Verteilergetriebe ergeben sich Vorteile gegenüber anderen Pkw-Systemen mit quer verbauter Antriebseinheit und zuschaltbarem 4×4. Wie bei der 4MATIC-Abstimmung auf trockener oder nasser Straße gilt auch bei winterlichen Straßenverhältnissen: Die Fahrstabilität und damit die aktive Sicherheit steht immer im Vordergrund.

    Das mechanische Fundament der 4MATIC mit der Momentenverteilung von 45 zu 55 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse und die Lamellensperre im Zentraldifferenzial mit einer Grundsperrwirkung von 50 Newtonmetern bietet optimale Voraussetzungen. Diese Grundkonzeption ermöglicht hohe Traktionswerte, weil die beim Beschleunigen auftretende dynamische Achslastverschiebung Richtung Hinterachse genutzt wird, um dort mehr Antriebsmoment abzusetzen. Die Lamellensperre kann das Antriebsmoment aber auch variabel von 30 zu 70 beziehungsweise 70 zu 30 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse verschieben, falls die Straßenverhältnisse das erfordern. So kann der Eingriff der elektronischen Regelsysteme ESP, 4ETS oder ASR möglichst spät erfolgen, ein Großteil des Antriebsmoments wird auch auf glatten Straßen in Vortrieb umgesetzt. Alle Regeleingriffe erfolgen fast unmerklich; trotzdem erfährt der Fahrer sofort, wenn er sich dem Grenzbereich nähert. In diesem Fall blinkt im Kombi-Instrument ein gelbes Warnsymbol. Dies ist das eindeutige Signal, die Fahrweise den Straßenverhältnissen anzupassen.

    Die Auslegung als permanent arbeitende Antriebsmechanik hat entscheidende Vorteile gegenüber anderen Systemen, die zur Aktivierung des Allradantriebs erst einmal mangelnde Traktion erkennen müssen, um danach den 4×4-Antrieb zu aktivieren. Diese Zeitspanne nutzt die 4MATIC der E-Klasse bereits, um Antriebsmoment über die Räder auf die Fahrbahn zu übertragen. Beim Anfahren unter winterlichen Bedingungen können die E-Klasse 4MATIC-Modelle optimale Traktion aufbauen. Dazu werden bestimmte Fahrbahnzustände automatisch erkannt und die Eingriffe des Allrad-Regelsystems 4ETS so beeinflusst, dass ein möglichst hohes Beschleunigungsvermögen bei minimalem Radschlupf und damit bester Fahrstabilität erreicht wird.

    Quelle: Daimler AG

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    Themen: E-Klasse | 5 Kommentare »

    5 Kommentare to “E 250 CDI BlueEFFICIENCY 4MATIC – Erste allradgetriebene E-Klasse mit Vierzylinder-Dieselmotor”

    1. Otti meint:
      30.November 2011 at 11:56

      Ich finde es nach wie vor verwunderlich, dass der E220 CDI und der C220 CDI nicht mit 4matic angeboten wird. Beim GLK wird die 4matic auch in Kombination mit dem 220 CDI angeboten.

    2. Stege meint:
      30.November 2011 at 12:14

      Ganz genau richtig. M.E. ist eines der Hauptprobleme bei Daimler, dass man sich so sehr auf die großen Motoren und Klassen konzentriert. Ich bin neulich den aktuellen CLS 500 gefahren, und muss sagen, der ist Daimler at is best, absolut TOP.

      ABER: Ich bin auch den E 200 CGI als Mietfahrzeug gefahren, eine einzige Katastrophe für mich, miserabler Klang, träger Durchzug, sehr hoher Verbrauch im Stadtverkehr und bockelhartes Standart-Fahrwerk (hatte ich schon erwähnt insbesondere im Vergleich zum 5er), freudlos und lieblos anmutendes Interieur bei Serienausstattung.

      Der Löwenanteil der E – Klasse wird nun einmal mit den E 200, 220, 250 verkauft, und die sind im Vergleich zu den Mitbewerbern schwach, und belegen derzeit bei allen Vergleichstests nur die letzten Plätze, und das zu Recht. Auch Audi und BMW verkaufen mindestens fünfmal mehr 2,0 Varianten als 3,0 mit Allrad.

      Daimler hingegen bietet den noch nicht einmal an, weder als 200 noch als 220, schade drum.

      @Markus Jordan: Es ist MB wohl gelungen, den OM 651 wenigstens in der aktuellen B Klasse kultivierter und leiser auszulegen, als in der E oder C Klasse. Werden die 4 Zylinder im Rahmen der Mopf überarbeitet ? Gibt es auch einen E 200 und E 220 als 4 Matic ?

    3. Otti meint:
      30.November 2011 at 15:55

      Und gerade bei der A- und B-Klasse sollte die 4matic auch bei den schwächeren Motorisierungen Einzug finden. Immerhin hat der Frontantrieb bauartbedingte Nachteile. Wenn ich so sehe wieviele Golfs oder A3 in den Berge mit 4motion verkauft werden, sollte auch MB diese Niche mit einem Modell besetzen – und nicht nur die 4matic Version den AMG Modellen vorenthalten.

    4. Markus Jordan meint:
      30.November 2011 at 17:37

      @Stege: Wir haben da noch keine genauen Infos, – wegen E200 und E220 als 4matic, – was momentan ja nicht im Angebot ist, – bleib ich dran und frag doch mal nach.. ggf. gibt es dazu auch technische Gründe..(wo der E220CDI und E250CDI nicht gross anders sind..).

    5. Markus Jordan meint:
      3.Dezember 2011 at 00:34

      E200 und 220 CDI als Allrad kommt nicht, nachdem ich mich heute persönlich mit den Produktmanager dafuer unterhalten hab. Gründe sind ua auch die Markterwartung, und das hier wohl mehr der 250CDI gefragt sind. – auch wenn es beim GLK anders aussieht.

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