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    Daimler AG investiert mehr als 2 Mrd. US-Dollar in das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa (USA)

    von Philipp Deppe | 21.Juli 2011

    Anlässlich der Produktion des ersten Kundenfahrzeugs der neuen Mercedes-Benz M-Klasse im Werk Tuscaloosa hat die Daimler AG umfangreiche Investitionsentscheidungen für ihr nordamerikanisches Pkw-Werk bekannt gegeben.

    Insgesamt werden mehr als 2 Mrd. US-Dollar in die Produktion der neuen M-Klasse, der Nachfolge-Generationen der GL- und der C-Klasse sowie in die Erweiterung der Produktionskapazitäten investiert.

    Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Durch diese umfangreichen Investitionen in die Zukunft schreiben wir die Erfolgsgeschichte des Werks fort. Tuscaloosa war der erste Produktionsstandort von Mercedes-Benz Cars außerhalb Deutschlands und gehört heute zu unseren erfolgreichsten. Als ‚Pionierwerk’ ist es gleichzeitig ein Musterbeispiel für den Aufbau neuer Fertigungsstätten in Wachstumsmärkten.“ An die gesamte Mannschaft des Werks gerichtet sagte Zetsche: „Ein großer Dank an alle, die das ermöglicht haben – das sind vor allem unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

    MBUSI feierte die Fertigstellung des ersten Kundenfahrzeugs der neuen Mercedes-Benz M-Klasse am 20. Juli mit einem Festakt, zu dem Markus Schäfer, President und CEO von MBUSI, die 2.800 Mitarbeiter und zahlreiche Gäste begrüßen konnte, darunter Robert Bentley, Gouverneur des Bundesstaates Alabama, und Walt Maddox, Bürgermeister der Stadt Tuscaloosa. Neben Dr. Dieter Zetsche nahmen auch die Vorstandsmitglieder Dr. Wolfgang Bernhard, Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Cars und Mercedes-Benz Vans, und Dr. Thomas Weber, Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung, sowie Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb und Marketing, an der Veranstaltung teil.

    Mit Blick auf den Produktionsstart der neuen M-Klasse sagte Markus Schäfer: „Seit nunmehr 14 Jahren produzieren wir hier die M-Klasse: Sie hat bei Absatz, Kundenloyalität und Beliebtheit alle unsere Erwartungen klar übertroffen. Und unsere Kunden werden feststellen, dass auch die neue M-Klasse wieder Maßstäbe im SUV-Segment setzt – in Sachen Effizienz, Sicherheit, Agilität und Fahrspaß sowie Design.“

    Schäfer verwies zudem auf die enge Verbundenheit des Werkes mit der Region: „Wir feiern heute auch die erfolgreiche Kooperation mit dem Staat Alabama und den lokalen Partnern, die bis zu unserer ersten Ankündigung der Standortentscheidung zurück reicht. Wir sind dankbar für ihr beispielhaftes Engagement.“

    Im Rückblick auf die Naturkatastrophe im April, als Tornados den Süden der USA und insbesondere die Stadt Tuscaloosa getroffen hatten, gab Schäfer bekannt, dass MBUSI weitere 100.000 US-Dollar für die Unterstützung von Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen spenden wird. Bereits am 5. Mai hatten Daimler und MBUSI als Soforthilfe Barspenden über eine Million US-Dollar zur Unterstützung mehrerer Hilfsorganisationen in Alabama bereit gestellt.

    Über MBUSI
    Das Werk Tuscaloosa wurde 1995 gegründet und nahm 1997 die Produktion auf. Die Mercedes-Benz M-Klasse wird seitdem am Standort gefertigt, später kamen auch die SUVs der GL- und R- Klasse hinzu. Im Jahr 2010 produzierte das Werk mehr als 125.000 Fahrzeuge und beschäftigte am Jahresende rund 2.800 Mitarbeiter. Ab 2014 wird MBUSI die Nachfolge-Generation der aktuellen C-Klasse für den nordamerikanischen Markt produzieren – als einer der vier globalen Standorte neben dem C-Klasse Kompetenzzentrum in Bremen, dem südafrikanischen Werk in East London sowie dem chinesischen Produktionsstandort Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC).

    Quelle: Daimler AG

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